Jenseits der Schwarzen Null macht jedes einzelne weitere verkaufte Buch Gewinn, weil die Druckkosten + Portokosten pro Exemplar niedriger sind als der Verkaufspreis. Alle anderen Kosten ausser dem Druck sind üblicherweise nahezu vollständig schon eingerechnet in der Minimalkalkulation, hier: 40k. Am ehesten könnten noch weitere Honorar- oder Lizenzzahlungen dazukommen, wenn diese nicht als Pauschale, sondern in Form einer Umsatzbeteiligung vereinbart wurden. Zu beachten ist auf der Seite der Kosten noch, dass mit höherer Druckauflage der Druckpreis pro Exemplar sinkt. D.h. bei den Druckkosten gibt es regelmäßig eine Degression.
Wie auch immer genau diese Mindestkalkulation von 40k aussieht, ist unbekannt. Es ist aber dennoch gut vorstellbar, dass bei höheren Erlösen auch höhere Ansprüche umgesetzt werden: im Druck oder bei den Lizenzkosten für Bilder etc.
Ich habe da insgesamt ein gutes Gefühl, dass Köster und Co. da am Ende sehr fair mit den Crowdfunding-Erlösen umgehen. D.h. sie werden mehr investieren für das Buch als in der Mindestkalkulation vorausgesetzt. Hoffe ich jedenfalls...
Wenn ich das richtig gelesen habe, sitzt das Unternehmen " Startnext" in Dresden und partizipiert mit ca.11Prozent auf eventuell anfallenden Gewinn aus dem Verkauf.
Nicht, dass damit noch ein neuer Stürmer für Dynamo mitfinanziert wird. ![]()
