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  3. ...::: ARMINIA Intern :::...
  4. Der Verein

Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

  • 12freunde
  • 3. Februar 2008 um 21:51
  • Stoppa Schulz
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    • 17. März 2011 um 19:30
    • #14.921
    Zitat

    Original von Anturios


    Der Druck trifft aber nicht den Profi-Fußball. Im Zweifelsfall macht man eher die Hockey- oder Eislauf-Abteilung platt, da diese vermeintlich entbehrlich sind.

    Auf die Vereinsführung wird das keine Auswirkungen haben, man nimmt lediglich Kindern ihr Hobby, um einen Standpunkt deutlich zu machen. Das bewusst in Kauf zu nehmen, nur weil die anderen Abteilungen einen nicht interessieren, finde ich schlicht asozial.

    Ist doch auch eine klassische Fehlleistung. Man hat seinerzeit erkannt, dass man die Profiabteilung ausgliedern mußte, da diese eher einem Wirtschaftsunternehmen gleicht.
    Dann ist da ein Stadion welches eigendlich doch nur von dieser genutzt wird, oder laufen die da drin auch Eis, oder spielen Hockey?? Durch dieses unsägliche Konstrukt (Stadion gehört e.V. und die KgaA zahlt Miete), wird eine kommende Insolvenz den gesamten Verein betreffen.

    Das finde ich asozial. Warum müssen zahlende Vereinsmitglieder (Eisläufer und Hockeyspieler u.a.) unter diesen maroden Profiabteilung leiden?? Das hätte man im Vorfeld bedenken sollen. Jetzt trifft es Menschen die völlig schuldlos am Vereinsdebakel sind.

    Wobei das alles wie ein Pubs im Wind ist wenn man mal seinen Blick nach Asien wendet. Dort spielt sich ein Drama ab und nicht hier in Bielefeld.

  • Alm-Gänger
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    • 17. März 2011 um 20:48
    • #14.922

    Die letzte Satzungsänderung, welche keine direkte Wahl des Präsidenten mehr durch die Mitglieder vorsieht, ist meiner Meinung nach ein Fehler. Damit wurde dem Volk, sprich den Mitgliedern, ein wichtiges Mitspracherecht genommen. Eigentlich eines der elementaren Rechte der Vereinsmitglieder. Zum einen hätte ein von den Mitgliedern gewählter Präsident eine höhere Legitimation bzw. ein besseres Standing und zum anderen könnte man den Präsidenten abwählen, wenn er der Mehrzahl der Mitgliedern nicht mehr gefällt. Wenn die Änderungen in nächster Zeit noch mal auf dem Prüfstand sind, wäre dies sicher ein wichtiger Punkt. Damit würde auch der ständigen, teilweise jahrelangen(berechtigten) Kritik der Boden entzogen. Ganz einfach, weil man diese Herren dann ganz schnell wieder abwählen kann.
    Alle anderen, hier diskutierten Vorschläge eines Austritts mit Verlagerung des Geldes, halte ich für nicht realistisch, praktikabel und auch nicht für sinnvoll. Es trifft nämlich die Falschen und der ohnehin schon am Tropf hängende Verein bekäme womöglich den Gandenstoß . Und das kann doch wohl keiner hier wollen.

    Meine Jahre der Leidenschaft
    Bundesligaaufstiege:
    1970,1978,1980,1996,1999,2002,2004,2020
    03.10.1970:Arminia-Bayern1:0;Braun
    10.03.1979:Bayern-Arminia 0:4
    Eilenfeld (2),Graul,Schröder
    06.11.1982: Dortmund-Arminia11:1
    13.02.2005:Arminia-Bayern 3:1;Porcello,Buckley(2)


    :arminia:  [color=#0048ff]Wir sind Ostwestfalen-stur·hartnäckig·kämpferisch :arminia:

  • Neu Amin
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    • 18. März 2011 um 05:44
    • #14.923

    habe Grade im TV 3Programm erfahren wo Dr. Oetker Geld braucht er soll irgend was im Wettbewerbsrecht manipuliert haben mit anderen, da für muss er über 30 Mille strafe zahlen


    @ almgänger 72 man sollte das doch ändern können so hies mal und mit der Mehrheit der Mitglieder müsste es auch machbar sein

    Einmal editiert, zuletzt von Neu Amin (18. März 2011 um 05:46)

  • Hitchcock
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    9.454
    • 18. März 2011 um 09:24
    • #14.924
    Zitat

    nw-news.de

    Ex-Aufsichtsrat bei Arminia: "Ein Stück aus dem Tollhaus"
    Interview mit Rainer Ludwig, früherer Beigeordneter der Stadt Bielefeld

    Bielefeld. Er bezeichnet sich selbst als leidenschaftlicher Fan der Arminia. Aber er ärgert sich seit Jahren darüber, was die Vereinsführung aus dem "einstigen Stolz der Stadt" gemacht hat. Immer wieder meldet er sich im Fan-Forum auf nw-news.de zu Wort, anonym und doch erkennbar. NW-Redakteur Arno Ley sprach mit Rainer Ludwig, dem früheren Beigeordneten der Stadt und ehemaligen Aufsichtsrat des DSC Arminia.

    Herr Ludwig, Sie kommentieren immer wieder kritisch die Arbeit der heutigen Führungsgremien des Vereins. Was treibt Sie dazu?
    RAINER LUDWIG: Ich habe zu denen gehört, die auf die Wirtschaftlichkeit des DSC Arminia geachtet haben. Im Aufsichtsrat geht es nicht darum, über den Trainer zu entscheiden oder über Spieler. Da muss geschaut werden, dass die Bilanz stimmt. In meiner Zeit ist die erste Mannschaft kontrolliert abgestiegen und konnte wieder aufsteigen.

    In dieser Woche mussten bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL) die Lizenzunterlagen für die 2. Bundesliga eingereicht werden. Es ist doch merkwürdig, dass niemand vom Verein an die Öffentlichkeit getreten ist und verkündet hat, dass die Gespräche mit dem Land über die Bürgschaft und mit den Banken über die Kredite erfolgreich beendet werden konnten.Konnten die Gespräche denn erfolgreich beendet werden?
    LUDWIG: Wohl kaum. Ich fürchte, die haben nach Frankfurt einen Umschlag geschickt, der viele Fragen offen lässt. Die gehen bestimmt davon aus, dass bei der DFL angesichts des Tabellenplatzes sowieso keiner richtig da reinschauen wird. Das entscheidende Datum ist der 1. April. Dann müssen die Unterlagen für die 3. Liga abgegeben werden. Die Fan-Anleihe mit 2,9 Millionen Euro wird zum September fällig. Da ist es spannend, mit welchem Ansatz die beim DFB eingereicht wird. Oder man findet einen Sponsor, der die Anleihen aufkauft.

    Kann der Verein so seine drückende Schuldenlast verringern?
    LUDWIG: Das gegenwärtige Finanzierungskonzept beim DSC dient nicht dazu, den Verein zu entschulden. Es geht nur darum, genügend Masse und Liquidität zu erarbeiten, um die Lizenz für die 3. Liga zu bekommen. Dahinter stehen auch die Überlegungen zur Stadion-Ausgründung. Weil man hofft, so Sponsoren zu finden, die in die Gesellschaft eintreten. Was dann in einem Jahr kommt, darüber reden wir im nächsten Jahr. Fest steht nur: Die Gesamtschulden werden dann weiter angewachsen sein.

    Was kann die Stadt tun?
    LUDWIG: Nicht mehr, als das, was sie schon tut. Mittlerweile haben die Ratsmitglieder begriffen, was für ein giftiges Angebot es war, die Stadt in diese Gesellschaft mit aufnehmen zu wollen. Dann ist das Land aus der Bürgschaft raus. Durch die Ausgründung wird die Liquidität verbessert, aber an der Gesamtverschuldung des Vereins ändert sich nicht. Und beim nächsten Mal heißt es dann: Zurück auf Los mit noch mehr Belastungen. Ohne Groß-Sponsoren wie Gerhard Weber und Dirk U. Hindrichs von Schüco gäbe es die Arminia gar nicht mehr.

    Ist Arminia noch der Haupt-Werbeträger der Stadt?
    LUDWIG: Ich gestehe ja ein, dass der DSC zu einem stimmungsbildenden Faktor geworden ist. Nur aus den früher positiven Dingen ist jetzt, glaube ich, eher eine Anti-Werbung geworden. Man muss dies auch mal ehrlich sagen. HSV, Schalke und dann kommt immer Arminia an dritter Stelle. Das Geschäftsgebaren von Arminia Bielefeld ist nicht gerade Kennzeichen für das eines soliden Kaufmanns. In der Stadt selbst ist es etwas anders. Auch wenn von einigen nur noch homerisches Gelächter beim Thema Arminia zu hören ist – das tut weh – es zeigt aber auch, wie inbrünstig man mit dem Verein lebt. Wenn es denen wirklich gleichgültig wäre, würde es gar kein Thema sein.

    Sie sehen vor allem die neue Haupttribüne als Ursache der finanziellen Probleme des Vereins.
    LUDWIG: Ich habe den Erweiterungsbau auch für notwendig gehalten. Aber wie man es gemacht hat, und dafür tragen vor allem Kentsch und der Aufsichtsrat die Verantwortung, dass da noch die Sky Lounges eingebaut wurden, das war ein Stück aus dem Tollhaus. Statt der geschätzten zwölf Millionen ist man dann bei 20 Millionen Euro gelandet, weil die Sky Lounges diesen Betrag verschlungen haben – und es gab keine Mieter. Die Einnahmen waren aber zur Deckung der Kosten kalkuliert. Schlussendlich bekam die Arminia für ihr seltsames Geschäftsgebaren vier Punkte abgezogen.

    Im vergangenen Jahr hat der Verein einen neuen Trainer und mit Ralf Schnitzmeier auch einen neuen Geschäftsführer bekommen. Waren beides Fehlgriffe?
    LUDWIG: Zumindest in punkto Öffentlichkeitsarbeit hat der Geschäftsführer einigen Nachholbedarf. Bestimmte Aktionen wie "Ihr seid Helden" oder "Trainercasting" passen nicht so ganz in die ostwestfälische Bescheidenheit, sage ich mal sehr ironisch. Da kommen nur Sprechblasen. Sie haben es ja beobachtet, wie die Herren die Neueinkäufe angekündigt haben: "Wir rocken die Liga." Das waren alles Sprüche, bei denen ich den Herren geraten hätte, mal zehn Sekunden darüber nachzudenken. Wenn man in der Hinrunde sieben Punkte holt, dann weckt man so Hoffnung. Aber wenn die Hoffnung enttäuscht wird, kommt mehr als Frust dabei heraus.

    Ist denn Fußball nur ein Wirtschaftsunternehmen?
    LUDWIG: Natürlich darf man Fußball nicht nur nach den Finanzen betrachten. Da muss es auch Emotionen geben. Nur bei den Finanzen hört der Spaß auf. Wenn es Steuergelder sind, hört der Spaß bei mir total auf. In der Wirtschaft erwartet man, etwas zu bekommen, wenn man investiert. Das gilt beim Fußball nicht. Man kann Millionen versenken, indem man einen Star kauft. Und der kleine Kicker macht als 17-Jähriger die Tore.

    Bei der Arminia gab es vier Brüche. Der erste beim Abschied von Uwe Rapolder und Thomas von Heesen. Der zweite kam durch den überdimensionierten Stadionausbau, in dessen Folge es, drittens, zum Punkteabzug kam. Der vierte, als Leistungsträger verkauft werden mussten. Der Einsatz der Sponsoren kam so leider zu spät. Bei einer Mannschaft, die eingespielt war, ändert man an gewissen Stellschrauben, aber gibt nicht vier, fünf Spieler ab. In der jetzigen Phase ist ein Umsteuern kaum mehr möglich.

    Man hätte sich bereits vor der Jahreswende offensiv mit der 3. Liga beschäftigen müssen. Und vielleicht auch mit der zweiten Mannschaft, die in ihrer Liga ebenfalls am Tabellen-Ende steht. Was ist denn, wenn die Insolvenz doch unvermeidbar wird? Hat darüber irgend jemand vom Verein schon einmal mit dem DFB gesprochen?

    Sind Sie von Ihrem Nachfolger im Aufsichtsrat, sind Sie von Wolfgang Brinkmann enttäuscht?
    LUDWIG: So kann man das nicht sagen. Ich habe noch keine Gelegenheit gehabt, mit Wolfgang Brinkmann persönlich darüber zu sprechen. Mich hat irritiert, wie er via Pressekonferenz mal eben 6,5 Millionen Euro von der Stadt Bielefeld verlangt hat. Zahlbar in der kommenden Woche nach der Ratssitzung. Ein Mann, der alle Leute im Rathaus kennt, warum hat der die damals nicht alle gebeten, zu einem Runden Tisch zusammenzukommen? Ich habe es begrüßt, dass Brinkmann mein Nachfolger wurde. Er hatte mein persönliches Vertrauen. Als Geschäftsführer der Stadtwerke weiß er, mit Unternehmenszahlen, Daten, Bilanzen umzugehen. Aber Bundesligafußball ist kein Hobby, das man sich so nebenbei hält. Das erfordert die ganze Einsatzkraft. Nach meinem Geschmack hat er trotz Warnung Kentsch und Schwick zu leichtfertig laufen lassen. Ich stimme seiner eigenen Aussage zu: Ich hätte genauer hinschauen sollen.

    Sie denken also bereits an eine Zeit nach Brinkmann?
    LUDWIG: Ich habe mir darüber überhaupt keine Gedanken gemacht. Wenn sie jetzt mit dem Hintertürchen winken: Ich will nicht Präsident des Vereins werden. Was Arminia braucht, ist ein Mann, der finanzielles Gewicht mitbringt.Mit gutem Willen allein gelingt gar nichts.

    Wann waren Sie das letzte Mal in der Schüco-Arena?
    LUDWIG: Mein erster Besuch bei einem Arminia-Spiel war viel spannender. Es war am Buß- und Bettag im November 1990, mitten in der Woche. Ich war gerade 14 Tage bei der Stadt. Die Arminen haben deutlich gewonnen. (Anmerkung der Redaktion: Die erste Mannschaft spielte in der Oberliga Westfalen.) Ich kam am Montagmorgen im Rathaus in eine politische Besprechung und habe gesagt: Wir müssen was für die Arminia tun. Wir hatten damals eine bürgerliche Mehrheit. Ich war Wirtschafts- und Sportdezernent. Die anderen haben mich nur verwundert angeschaut. Sind Sie wahnsinnig? Mit dem Verein spricht man doch nicht, haben die gesagt.

    Und das letzte Mal?
    LUDWIG: Da hat der DSC gegen Schalke 0:2 verloren, also in der Bundesligazeit. Ich bin nicht bereit, wegen Arminia über heftige persönliche Dissonanzen hinwegzusehen. Man hatte mir 2006 angeboten: Tritt freiwillig aus dem Aufsichtsrat zurück, so aus Gesundheitsgründen. Sonst schmeißen wir Dich raus, und Du kannst nicht mehr aufrecht durch Bielefeld gehen. Ein wörtliches Zitat. Das war niederträchtig. Ich würde den Leuten im Stadion andauernd begegnen. Da denke ich, das muss ich mir nicht antun. Es ging mir nie um eine Machtfrage im Verein.

    Haben Sie noch Hoffnungen für die Arminia?
    LUDWIG: Als Realist – Nein. Als Idealist – Ja.

    Alles anzeigen

    Quelle: http://www.nw-news.de/sport/dsc_armi…m_Tollhaus.html

    Danke, NW! Nachdem ich schon dachte, Ihr hättet endgültig jedliche Objektivität abgelegt kommt hier endlich einmal wieder ein Beitrag von Eurer Seite, der den Verantwortlichen jene schallende Ohrfeige verpasst, die sie verdient haben.

    Gerade die Beschreibung, wie man bei Arminia mit Leuten umgeht, die nicht auf Linie sind, spricht für sich. Das ist ganz unterste Schublade. Es lassen sich so auch die Abgänge von Jochen Willmann und Frank Kottmann völlig neu einordnen. Ebenso die perfide Schmutz-Kampagne, die man Angang des Jahres gegen Alex Geilhaupt eingestielt hat.

    ---
    "Du bist ein Genie!" - "Nenn mich bloß nicht so, ich bemühe mich lediglich, die mir angeborene Intelligenz durch ständiges Üben voll zu entfalten."
    (Justus Jonas)

  • CrimePays
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    5.892
    • 18. März 2011 um 09:34
    • #14.925
    Zitat

    Original von Hitchcock

    Danke, NW! Nachdem ich schon dachte, Ihr hättet endgültig jedliche Objektivität abgelegt kommt hier endlich einmal wieder ein Beitrag von Eurer Seite, der den Verantwortlichen jene schallende Ohrfeige verpasst, die sie verdient haben.

    Gerade die Beschreibung, wie man bei Arminia mit Leuten umgeht, die nicht auf Linie sind, spricht für sich. Das ist ganz unterste Schublade. Es lassen sich so auch die Abgänge von Jochen Willmann und Frank Kottmann völlig neu einordnen. Ebenso die perfide Schmutz-Kampagne, die man Angang des Jahres gegen Alex Geilhaupt eingestielt hat.

    Und genau das macht mich sehr betroffen. Dieser Verein steht offensichtlich mit anderthalb Beinen am Abgrund. Baustellen über Baustellen... Die finanzielle und vor allem auch personelle Situation auf sämtlichen Ebenen lässt jedenfalls schlimmstes befürchten. Keine Ahnung, wo man da noch ansetzen kann. Vielleicht muss der Verein doch erst den Totalabsturz vollziehen, um sich wieder langsam regenerieren und neu aufstellen zu können. Im Moment scheint mir die Situation mit den verbliebenen Protagonisten fast ausweglos zu sein.

    SEIT 1978 - 48 JAHRE LEIDENSCHAFT

    DSC Arminia Bielefeld - Nicht schön, aber erfolglos

    Einmal editiert, zuletzt von CrimePays (18. März 2011 um 09:35)

  • bigcock
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    • 18. März 2011 um 10:20
    • #14.926
    Zitat

    Original von Hitchcock


    Gerade die Beschreibung, wie man bei Arminia mit Leuten umgeht, die nicht auf Linie sind, spricht für sich. Das ist ganz unterste Schublade. Es lassen sich so auch die Abgänge von Jochen Willmann und Frank Kottmann völlig neu einordnen. Ebenso die perfide Schmutz-Kampagne, die man Angang des Jahres gegen Alex Geilhaupt eingestielt hat.

    :nein:
    muss diese stimmungsmache sein?
    warum verdrehst du immer wieder die tatsachen?
    hier wird ein fall von 2006 angesprochen. denk mal nach wer da wohl so einen satz gesagt haben kann...

    wer hier die perfide schmutzkampagne losgetraten hat, ist ja wohl eindeutig. dank der ka konnte man den so wichtigen rückrundenstart mal sowas von vergessen.

    ausserdem frag ich mich warum du die kritischen töne von ludwig gegen die ka nicht kommentierst. überlesen? :lol:
    "rückrundenrocker" loooooool

  • Invasion76
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    • 18. März 2011 um 10:24
    • #14.927

    Hallo allerseits,

    sehr interessiert habe ich den Artikel von Herrn Ludwig heute gelesen. Ich kann mich noch sehr gut an seine Zeit erinnern, als er plötzlich zum selbsternannten Sprecher des Verwaltungsrates wurde, obwohl ihn angeblich niemand dazu ernannt hatte. Und ich kann mich auch daran erinnern, dass er damals Arminias Gremium verlassen musste, weil er angeblich interne Infos an die Sportbild weitergegeben hatte – ob das nun die wirkliche Wahrheit ist, kann man heute aber auch nicht mehr sagen.

    Aber man muss ihm zu Gute halten, dass er sich in seiner Zeit auch durchaus mit kritischen Fans und Mitgliedern getroffen hat (was der ein oder andere vielleicht eben nicht weiss), denn damals war ich selber bei so einer Veranstaltung mal dabei. Auch hat er damals schon richtig erkannt, dass die Struktur bei Arminia in Punkto Kontrolle absolut nicht stimmt.

    Zieht man jetzt noch die persönliche Verbitterung und ein gewisses Ego ab, dann trifft sein Interview sicherlich vollkommen zu und dürfte in der Tat wohl eines der ehrlichsten Aussagen der letzten Zeit sein.

    Allerdings hat er ja leider auch keine Patentlösung für die Gegenwart bereit. Aber Arminia liefert leider auch null Vorlagen. Wenn ich jetzt lese, dass 1860 vor dem Aus steht, dann sollten die Jungs auf dem Platz die Antwort geben und noch mal alles versuchen, um möglichst viele Punkte zu bekommen um vielleicht doch noch das Unmögliche möglich zu machen.

    Aber dies Bedarf einer komplett anderen Einstellung, sowohl auf dem Platz als auch vor dem Mikrofon. Das Spiel gegen 1860 war ehrlich gesagt das Schlimmste mit, was ich je bei Arminia gesehen habe. Schade...nach Duisburg hätte noch was kommen können...aber so wird der Totalabsturz kaum zu vermeiden sein. Leider...

    Einmal editiert, zuletzt von Invasion76 (18. März 2011 um 10:24)

  • Transferred76
    Profi
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    1.123
    • 18. März 2011 um 10:25
    • #14.928
    Zitat

    Original von bigcock
    ...

    :nein:
    muss diese stimmungsmache sein?
    warum verdrehst du immer wieder die tatsachen?
    hier wird ein fall von 2006 angesprochen. denk mal nach wer da wohl so einen satz gesagt haben kann...

    wer hier die perfide schmutzkampagne losgetraten hat, ist ja wohl eindeutig. dank der ka konnte man den so wichtigen rückrundenstart mal sowas von vergessen.

    ausserdem frag ich mich warum du die kritischen töne von ludwig gegen die ka nicht kommentierst. überlesen? :lol:
    "rückrundenrocker" loooooool


    Niveau Geisterbahn !

    "20 Jahre bin ich mit diesem Klub durch dick und dünn gegangen. Arminia wird immer in meiner Brust eintätowiert bleiben. Daran wird sich nie etwas ändern.“ (Ernst Middendorp)

  • bigcock
    Profi
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    802
    • 18. März 2011 um 10:27
    • #14.929
    Zitat

    Original von Transferred76


    Niveau Geisterbahn !

    gääääääääääääääääääääähn

  • eineHupefürDirk
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    • 18. März 2011 um 10:53
    • #14.930

    Das Interview mit Rainer Ludwig wirft nochmals nen Licht auf den üblen Umgang miteinander und der derzeitigen Perspektivlosigkeit des Clubs.

    Ich male mal nen Szenario:
    Die finanzielle Planung ist derzeuit so unsicher und steht letztendlich erst im Mai oder später endültig fest. Erst dann kann handelndes Personal (Trainer/Sportdirektor) Spieler verpflichten. Und das auch nur mit nem Minietat von 2 Mio. Die Schulden, die sich aufgebaut haben, werden, wie Rainer Ludwig auch anmerkt, nicht weniger, sondern immer mehr.Der finanzielle Spielraum wird aölso Jahr für Jahr kleiner. Wir können uns also auf ne endlose Abwärtsspirale einstellen.

    Unter diesen Umständen wäre eigentlich ne Insovenz mit allen Konsequenzen das richtige. Wie gesagt eighentlich. Dafür müssten aber in irgendeiner ne Art ne Fortsetzung des Spielbetriebs möglichst oberhalb der Kreisliga möglich sein. Ideen aus dem Bauch heraus: Fusion mit einem anderen Verein (Tus Dornberg, Rödinghausen, Theesen), Ausgliederung 2. Mannschaft und Fortsetzung des Spielbetriebs an deren statt, Insolvenz und Rückstufung in 3., 4. oder 5. Liga nach Verhandlungen mit dem DFB oder Neugründung des Vereins (siehe Beispiel Gütersloh 2000).

    Tut unheimlich weh. Aber irgendwann muss diese ständige Abwärtsspirale unterbrochen werden. Das Engagement der Grossponsoren in allen Ehren, aber sinnvoll ist doch derzeit nur entweder der kompletter Rückzug oder die massive Entschuldung des Klubs durch massive Erhöhung des Sponsorings oder Kauf des Stadions. Alles andere sind nur lebensverlängernde Maßnahmen.

    So kanns einfach nicht weiter gehen. In diesem Sinne: Lieber nen Ende mit Schrecken als nen Schrecken ohne Ende.

  • El Armino
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    • 18. März 2011 um 10:57
    • #14.931
    Zitat

    Original von bigcock

    gääääääääääääääääääääähn

    Mit der Bitte um Aufklärung, hab nirgendswo einen Seitenhieb Richtung KA entdecken können. Maximal gegen einen Geilhaupt, wenn er da überhaupt soweit differenziert hat. Vielmehr war es eine Aufzählung von hohlen Sprüchen quer durch alle Gremien....

    :arminia: :lol: :nein: :wall: ;( :mad: :kotzen:

  • El Armino
    Erleuchteter
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    • 18. März 2011 um 11:05
    • #14.932

    Wie war das mit dem Saubermannimage der tollen OWL Wirtschaft und die Nicht-Identifizierung mit Machenschaften bei Arminia ?

    http://westfalen-blatt.de/start.php?id=4…50ccb23bcc7cc7a

    :arminia: :lol: :nein: :wall: ;( :mad: :kotzen:

  • eineHupefürDirk
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    • 18. März 2011 um 11:09
    • #14.933

    Was haben Preisabsprachen bei Pizza mit den "Machenbschaften" bei Arminia zu tun?

  • LeckerKnoppers
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    • 18. März 2011 um 11:59
    • #14.934

    Naja, was bei Sprit mehr oder weniger ein offenes Geheimnis ist, das ist doch kein Einzelfall. Das wird durch alle Branchen so laufen. Staurn und Media Markt haben sogar den gleichen Mutterkonzern. Verarscht wird der Kunde so oder so von allen Multis die da rum laufen! Also da hält sich meine Betroffenheit arg in Grenzen! Saubermänner kommen nicht oder nur in großen Ausnahmefällen da oben hin.

    Zurück zum Thema. Das Interview spricht Bände, wenn da auch nur ein kleiner wahrer Kern drin steckt!

    Mathias Hain: "Wir standen zwei Mal im Pokal-Halbfinale und waren fünf Jahre in der ersten Liga. Da darf man doch jetzt nicht so schlecht dastehen"

  • Exteraner
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    • 18. März 2011 um 12:19
    • #14.935
    Zitat

    Original von Hitchcock
    Danke, NW! Nachdem ich schon dachte, Ihr hättet endgültig jedliche Objektivität abgelegt kommt hier endlich einmal wieder ein Beitrag von Eurer Seite, der den Verantwortlichen jene schallende Ohrfeige verpasst, die sie verdient haben.

    Gerade die Beschreibung, wie man bei Arminia mit Leuten umgeht, die nicht auf Linie sind, spricht für sich. Das ist ganz unterste Schublade. Es lassen sich so auch die Abgänge von Jochen Willmann und Frank Kottmann völlig neu einordnen. Ebenso die perfide Schmutz-Kampagne, die man Angang des Jahres gegen Alex Geilhaupt eingestielt hat.

    Wenn man als "Opfer" über diese Dinge allerdings schweigt, dann hilft man sogar noch die vorhandenen Strukturen zu zementieren.

    Für immer Arminia!

  • Randfigur
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    33
    • 18. März 2011 um 12:51
    • #14.936

    Wenn das, was die NW bzgl. der Landesbürgschaft schreibt, wahr sein sollte, können wir uns hier jede weitere Dikussion über die Zukunft sparen.

    Sollte dieser essentielle Baustein, wie seit Monaten zu befürchten, wegfallen, bedeutet das automatisch die Insolvenz.
    Mit Banken braucht man sich da gar nicht mehr zu unterhalten.

  • Neu Amin
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    • 18. März 2011 um 13:17
    • #14.937

    wenn das mit den Bürgschaften stimmt dann ist auch die JVH überflüssig
    solange nicht das abgeklärt ist kann auch keine Ausgliederung des Stadions stattfinden
    ich verstehe nicht warum man das nicht eher bekanntgemacht hat und woran es scheitert

  • trinkmann
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    762
    • 18. März 2011 um 13:22
    • #14.938

    Eigentlich hat Herr Ludwig doch nichts Neues berichtet, oder ?!
    Die Rettung im vergangenen Jahr wurde mit mehr Schulden und Erhöhung der Verbindlichkeiten erkauft, wurde doch auch so kommuniziert. Ok, das mit der Landesbürgschaft ist neu, wobei das mit der Stadiongesellschaft nicht, nur weiss jetzt jeder bescheid, warum es da stockt, scheint keiner bereit zu sein als Gesellschafter zu fungieren ;)
    Tja, die Medien berichten just vom drohenden Zwangsabstieg bei den Löwen, wird da auch schon auf das drohende Ungemach vorbereitet. Naja, hier sind ja noch alle guter Hoffnung das es klappt........nur zu welchem Preis....

    " Mit dem Stadionumbau wollen wir konkurrenzfähiger in der 1.Bundesliga werden " . R. Kentsch am 29.06.2007 ;(

  • almöi
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    • 18. März 2011 um 13:25
    • #14.939

    Scheint so, als gäbe es eine Koalition, die Arminia den Bach runter gehen lassen will. Wird ziemlich teuer fürs Land NRW, welches ja im Geld schwimmt wie man hört. Hier ist wirklich alles zu spät, wenn dieser Artikel stimmt. http://www.nw-news.de/sport/dsc_armi…nd_stocken.html

    Fußballgott!

  • Neu Amin
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    • 18. März 2011 um 13:35
    • #14.940
    Zitat

    Original von almöi
    Scheint so, als gäbe es eine Koalition, die Arminia den Bach runter gehen lassen will. Wird ziemlich teuer fürs Land NRW, welches ja im Geld schwimmt wie man hört. Hier ist wirklich alles zu spät, wenn dieser Artikel stimmt. http://www.nw-news.de/sport/dsc_armi…nd_stocken.html


    habe da ein Problem mit den Teuer wird es erst für alle ( Land , Banken und ) wenn Arminia den Bach runter geht
    und warum muss das Land den noch Geld geben ??? es muss nur die Zeit verlängern hat also nichts damit Zutun das das Land Klamm ist

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