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  3. ...::: ARMINIA Intern :::...
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Ex-Cheftrainer Michél Kniat

  • ArminiaRulez
  • 13. Juni 2023 um 19:24
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    CrimePays
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    • 20. Mai 2026 um 13:42
    • #12.781
    Zitat von Fonzie

    Das ist schon ein starkes Argument, das ich bislang noch nirgends gelesen habe. Also dass er in Verl ganz anders spielen ließ, das also grundsätzlich schon gezeigt hat, dass er das kann. Nur: warum konnte er das bislang in Bielefeld nicht auf den Platz bringen? Selbst in Liga 3 nicht. Ist das nicht auch eine Art von Unfähigkeit, die zudem schwer zu erklären ist? Wieso sollte er das dann in Zukunft hier können? Hat er in Verl nicht von der Aufbauarbeit seiner Vorgänger profitiert? Etc. Es stehen jedenfalls einige Fragezeichen an dieser interessanten Argumentation. Darüber zu diskutieren, würde sich aber sehr lohnen.

    Verl funktioniert ja seit Jahren und basiert zum Einen auf einem guten Management sowie Spielersichtung und -auswahl. Zum Anderen bietet der Standort als solcher natürlich die Besonderheit, dass dort ohne die ganz große Erwartungshaltung und Druck des Umfeldes gearbeitet und auch eine feste Spielstruktur seit Jahren impliziert, fortgeführt und weiterentwickelt wurde. Ein weiterer und im Vergleich zu Bielefeld eigentlich kleinerer Standort mit Paderborn, arbeitet doch ähnlich und vermutlich auch für Verl vorbildhaft.

    In Bielefeld hat man die Notwendigkeit stabilerer Strukturen von der sportlichen Grundkonzeption sowie Infrastrukturell, erst mit Einzug des Bündnis erkannt und hinkt daher vergleichsweise noch hinterher, natürlich im Falle von Paderborn auch durch deren damit verbundenen Wachstums durch Transfererlöse, einer stabilen Einnahmesituation und jahrelanger Etablierung im Zuständigkeitsbereich der DFL.

    In der 1. Bundesliga gibt es ähnliche Beispiele. Die Spielidee und sportliche Ausrichtung, die in Freiburg seit Jahrzehnten funktioniert, ist vielleicht allein deshalb am Standort Schalke nicht umsetzbar, weil der Anspruch an einen möglichst kurzfristigeren Erfolg immer ein anderer ist, es dem Umfeld schlicht und ergreifend an Geduld mangelt und dieser kaum allgemein tragfähig ist. Da wird dann schneller der Kopf des Trainers gefordert, um möglichst kurzfristig wieder in die Punkte zu kommen und das Volk zu beruhigen. Das ist nicht nur generell kostspieliger, sondern bedarf gerade auch für den Erfolg einen deutlich höheren Finanzmitteleinsatz.

    Nach meinen Eindrücken, hat man das bei Arminia erkannt und versucht hier eine "Umerziehung" und wegzukommen von den üblichen Mechanismen, auch weil diese bisher noch keinem Verein der Welt einen konstanten Erfolg und relative Ruhe gebracht haben.

    SEIT 1978 - 48 JAHRE LEIDENSCHAFT

    DSC Arminia Bielefeld - Nicht schön, aber erfolglos

  • Kiyouu
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    • 20. Mai 2026 um 13:43
    • #12.782
    Zitat von Sacke

    Hängt davon ab, welchen Kader wir zusammenbekommen. Grds. glaube ich, dass Kniat attraktiven Ballbesitzfußball spielen lassen kann (s.Verl). ABER: Ich persönlich mag es, wenn bis zum Umfallen gefighted wird wie gegen Berlin. Und diesen überfallartigen Fußball, den wir teilweise auch gesehen habe, schätze ich nicht weniger als den Ballbesitzfußball, wie ihn z.B. H96, Elversberg oder auch Magdeburg gut spielen können.

    Ich finde das Problem mit Kniat halt Hausgemacht.

    Seit 3 Jahren passen Aufwand und Ertrag nicht zusammen bis auf Letztes Jahr ein Kurzer Zeitraum. Da ging einfach alles.

    Wenn wir uns Beispielsweise in der Konterabsicherung verbessern wollen kommen wir unter anderem an einer Dreierkette nicht vorbei. Problem ist nur Kniat schafft es nicht die durchzusetzen. Er ist 2x daran gescheitert. Weil er sich unter anderem von manchen Spielen nicht trennen kann.

    Die letzten Transfers und Gerüchte passen halt auch wieder zum Versuch 3er Kette.

    Jetzt ist es schon soweit das sie meisten hier im Forum rum heulen wenn sie Dreierkette hören ^^

    Also wie will man das lösen außer du holst ein Trainer der von Anfang an darauf aufbaut?

  • Fonzie
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    • 20. Mai 2026 um 13:57
    • #12.783
    Zitat von CrimePays

    Verl funktioniert ja seit Jahren und basiert zum Einen auf einem guten Management sowie Spielersichtung und -auswahl. Zum Anderen bietet der Standort als solcher natürlich die Besonderheit, dass dort ohne die ganz große Erwartungshaltung und Druck des Umfeldes gearbeitet und auch eine feste Spielstruktur seit Jahren impliziert, fortgeführt und weiterentwickelt wurde. Ein weiterer und im Vergleich zu Bielefeld eigentlich kleinerer Standort mit Paderborn, arbeitet doch ähnlich und vermutlich auch für Verl vorbildhaft.

    In Bielefeld hat man die Notwendigkeit stabilerer Strukturen von der sportlichen Grundkonzeption sowie Infrastrukturell, erst mit Einzug des Bündnis erkannt und hinkt daher vergleichsweise noch hinterher, natürlich im Falle von Paderborn auch durch deren damit verbundenen Wachstums durch Transfererlöse, einer stabilen Einnahmesituation und jahrelanger Etablierung im Zuständigkeitsbereich der DFL.

    In der 1. Bundesliga gibt es ähnliche Beispiele. Die Spielidee und sportliche Ausrichtung, die in Freiburg seit Jahrzehnten funktioniert, ist vielleicht allein deshalb am Standort Schalke nicht umsetzbar, weil der Anspruch an einen möglichst kurzfristigeren Erfolg immer ein anderer ist, es dem Umfeld schlicht und ergreifend an Geduld mangelt und dieser kaum allgemein tragfähig ist. Da wird dann schneller der Kopf des Trainers gefordert, um möglichst kurzfristig wieder in die Punkte zu kommen und das Volk zu beruhigen. Das ist nicht nur generell kostspieliger, sondern bedarf gerade auch für den Erfolg einen deutlich höheren Finanzmitteleinsatz.

    Nach meinen Eindrücken, hat man das bei Arminia erkannt und versucht hier eine "Umerziehung" und wegzukommen von den üblichen Mechanismen, auch weil diese bisher noch keinem Verein der Welt einen konstanten Erfolg und relative Ruhe gebracht haben.

    Interessanter Ansatz. Aber halte ich "arminiahistorisch" für nicht richtig. Vielmehr hat man schon unter BOWL die Spielidee von Neuhaus, auf der man etwas modifiziert und um Umschalt-Elemente angereichert langfristig hätte aufbauen und einen Stil etablieren können, weggeworfen für eine Idee vom Ausbildungsverein. Also eine Idee, die im Kern grade keiner Spielidee mehr folgt, sondern einem ökonomischen Modell ("Fohlenzucht").

    Und was das Umfeld betrifft, hätte man das langfristige Setzen auf einen eigenen Stil hier im Umfeld evtl. mitgetragen, auch über die Person Neuhaus hinaus. Daher finde ich das Wort "Umerziehung" problematisch. Hier muss vielleicht gar niemand umerzogen werden, sondern einfach überzeugt werden von einer wirklich guten Spielidee. Und die liegt heute eben nicht vor. Falls die aktuelle Vereinsführung tatsächlich von "Umerziehung" des Umfelds träumt, wäre das ein Ausmaß an Hybris, die alle meine negativen Vorstellungen vom BOWL noch sprengen würde. Traditionsvereine kann man mit brillanten Spielideen hinter sich bringen und damit auch frustrationstoleranter machen, aber nicht mit Umerziehung. Beispiele sind Dortmund und Liverpool unter Klopp.

  • Deto92
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    • 20. Mai 2026 um 14:01
    • #12.784
    Zitat von Lothar

    Letztes Jahr nach dem Aufstieg war er definitiv auch mit. Oder man hat sich dort verabredet / getroffen. Wie es im Jahr davor war, weiß ich nicht.

    Also ich war letztes Jahr zu der Zeit auch auf Malle und habe erst den Staff getroffen und danach die Mannschaft. Sie waren getrennt unterwegs und wenn ich mich recht erinnere (das ein oder andere Bier hatte ich auch schon) sind sie sogar getrennt voneinander geflogen. Also hier würde ich in diesem Fall erstmal nichts hineininterpretieren.
    Am Strand und im Megapark habe ich sowohl die Spieler als auch die Trainer nur getrennt gesehen. Ich denke aber schon, dass die das ein oder andere Getränk auch gemeinsam vernichtet haben.

    Aber damals auf Klassenfahrt hat man sich ja auch gefreut, wenn die Lehrer mal nicht dabei waren 😅

  • RuhrArmine
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    • 20. Mai 2026 um 14:06
    • #12.785
    Zitat von Arminia602

    Ich verstehe das mit dem öffentlichen Druck nicht so richtig. Vielleicht kann mir jemand da weiter helfen. Egal welches neutrale Format ich schaue (Calcio Berlin, CopaTS, AtBroski, 11 Freunde etc. pp.) ist der Tenor eher, dass Mitch gehen könnte weil er bessere Angebote hat eben weil er als sehr guter Trainer gilt in der Fachpresse. Irgendwie ist das so nen lokales Ding hier.

    Zitat von SLNC

    Ja, ist mir auch aufgefallen, dass Kniat hier im DSC-Dunstkreis deutlich kritischer gesehen wird als außerhalb.

    Das ist zwar immer normal, aber bei der Personalie Kniat fällt es schon nochmal heftiger auf.

    Ich denke das kommt daher, dass diese ganzen Experten, nicht mit jedem Klub im Detail beschäftigen. Was ja auch logisch ist, keiner hat die Zeit dafür. Aber wir, die hier jedes Spiel in voller länge sehen und uns täglich mit unserem Herzensverein im Detail beschäftigen haben natürlich andere Einsichten in die Leistung des Trainers und Mannschaft.

    Da kommt dann eben auch ein anderes Bild zustande. Von außen gesehen sieht man halt vor allem die nackten Ergebnisse, die da lauten, Klassenerhalt in Liga 3 mit Start OHNE Spieler (quasi), Aufstieg als Meister + Pokalfinale, Klassenerhalt in Liga 2.

    Auch wenn man sich die Daten anguckt, dann steht bei Mitch Kniat ein Punkteschnitt von 1,62 zu Buche. Das ist guter Schnitt! Dazu seine authentische Art. Verstehe schon wie man da zu dem Urteil kommt, dass Mitch ein toller Trainer ist!

    Man sieht die ganzen Schwächen dann ja erst, wenn man sich die PKs anguckt ("Schönrednerei", wenig Kritikverständnis), die Spiele im Detail (Positionsfremdes einsetzen von Spielern, Wechsel, Experimente) und so weiter.

  • DSCMarco05
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    • 20. Mai 2026 um 14:08
    • #12.786

    Kniat sprach doch selber davon dass er mit seinem Staff nach Malle fliegt und diesen auch einlädt.

    Also ich gehe davon aus das Staff und Team getrennt voneinander auf Malle weilen, was ja nicht ausschließt dass die auch zusammen mal nen Nachmittag oder Abend verbringen.

  • knoiff
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    • 20. Mai 2026 um 14:08
    • #12.787
    Zitat von Fonzie

    Interessanter Ansatz. Aber halte ich "arminiahistorisch" für nicht richtig. Vielmehr hat man schon unter BOWL die Spielidee von Neuhaus, auf der man etwas modifiziert und um Umschalt-Elemente angereichert langfristig hätte aufbauen und einen Stil etablieren können, weggeworfen für eine Idee vom Ausbildungsverein. Also eine Idee, die im Kern grade keiner Spielidee mehr folgt, sondern einem ökonomischen Modell ("Fohlenzucht").

    Und was das Umfeld betrifft, hätte man das langfristige Setzen auf einen eigenen Stil hier im Umfeld evtl. mitgetragen, auch über die Person Neuhaus hinaus. Daher finde ich das Wort "Umerziehung" problematisch. Hier muss vielleicht gar niemand umerzogen werden, sondern einfach überzeugt werden von einer wirklich guten Spielidee. Und die liegt heute eben nicht vor. Falls die aktuelle Vereinsführung tatsächlich von "Umerziehung" des Umfelds träumt, wäre das ein Ausmaß an Hybris, die alle meine negativen Vorstellungen vom BOWL noch sprengen würde. Traditionsvereine kann man mit brillanten Spielideen hinter sich bringen und damit auch frustrationstoleranter machen, aber nicht mit Umerziehung. Beispiele sind Dortmund und Liverpool unter Klopp.

    Ich glaube die Idee Arminia als Ausbildungsverein zu etablieren ist vor allem aus Covid und den Nachwirkungen entstanden. Covid hat gezeigt wie schnell, durch externe, nicht selbstverschuldete Umstände, Vereine nahe dem finanziellen Ruin getrieben werden können. Transfererlöse sind sind nunmal der beste Weg schnell an viel Geld zu kommen. Das Problem an der Geschichte ist, dass sowas organisch passieren muss und nicht aus dem nichts heraufbeschworen werden kann. Das erfordert jahrelange Arbeit und vor allem die notwendigen Strukturen im Scouting und der Jugendarbeit, die eine hohe durchlässigkeit nach oben braucht.

    Das allerwichtigste für das oben genannte und auch eine im Verein verankerte Spielweise ist aber Stabilität. Dinge wie alle paar Jahre abzusteigen oder jedes Jahr den Trainer zu wechseln sind tödlich für langfristige Strategien. Unsere Arminia ist nur leider alles andere als stabil

  • Fonzie
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    • 20. Mai 2026 um 14:14
    • #12.788
    Zitat von knoiff

    Ich glaube die Idee Arminia als Ausbildungsverein zu etablieren ist vor allem aus Covid und den Nachwirkungen entstanden. Covid hat gezeigt wie schnell, durch externe, nicht selbstverschuldete Umstände, Vereine nahe dem finanziellen Ruin getrieben werden können. Transfererlöse sind sind nunmal der beste Weg schnell an viel Geld zu kommen. Das Problem an der Geschichte ist, dass sowas organisch passieren muss und nicht aus dem nichts heraufbeschworen werden kann. Das erfordert jahrelange Arbeit und vor allem die notwendigen Strukturen im Scouting und der Jugendarbeit, die eine hohe durchlässigkeit nach oben braucht.

    Das allerwichtigste für das oben genannte und auch eine im Verein verankerte Spielweise ist aber Stabilität. Dinge wie alle paar Jahre abzusteigen oder jedes Jahr den Trainer zu wechseln sind tödlich für langfristige Strategien. Unsere Arminia ist nur leider alles andere als stabil

    Ich würde noch ergänzen, dass eine eigene Trainerausbildung wichtig ist, um eine eigene Spielidee als Identität auszuprägen. Langzeittrainer wie Streich und Schaaf sind Trainer-Eigengewächse gewesen. Das ist m.E. kein Zufall. Vor allem aber hat das jahrelang die Ajax-Schule gezeigt (wenn auch irgendwann nicht mehr; aktuell weiß ich es nicht). Die hat sich nicht nur über die eigene Talentausbildung immer weiter fortgesetzt, sondern auch über die eigene Trainerausbildung. Daher sehe ich einen Verein wie Arminia auch weit davon entfernt, so was aufbauen zu können. Aber jeder fängt klein an. Für mich ist das sogar der wichtigste Grund für die Wiederbelebung der U21.

  • knoiff
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    • 20. Mai 2026 um 14:18
    • #12.789
    Zitat von RuhrArmine

    Ich denke das kommt daher, dass diese ganzen Experten, nicht mit jedem Klub im Detail beschäftigen. Was ja auch logisch ist, keiner hat die Zeit dafür. Aber wir, die hier jedes Spiel in voller länge sehen und uns täglich mit unserem Herzensverein im Detail beschäftigen haben natürlich andere Einsichten in die Leistung des Trainers und Mannschaft.

    Da kommt dann eben auch ein anderes Bild zustande. Von außen gesehen sieht man halt vor allem die nackten Ergebnisse, die da lauten, Klassenerhalt in Liga 3 mit Start OHNE Spieler (quasi), Aufstieg als Meister + Pokalfinale, Klassenerhalt in Liga 2.

    Auch wenn man sich die Daten anguckt, dann steht bei Mitch Kniat ein Punkteschnitt von 1,62 zu Buche. Das ist guter Schnitt! Dazu seine authentische Art. Verstehe schon wie man da zu dem Urteil kommt, dass Mitch ein toller Trainer ist!

    Man sieht die ganzen Schwächen dann ja erst, wenn man sich die PKs anguckt ("Schönrednerei", wenig Kritikverständnis), die Spiele im Detail (Positionsfremdes einsetzen von Spielern, Wechsel, Experimente) und so weiter.

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    Ich stimme dir zu, dass die ganzen Experten von außen meist nur oberflächliche Einblicke haben, ich würde aber auch sagen, dass wir hier wahrscheinlich zu tief im Thema sind. Wie viel hier in den letzten paar Tagen, auch während der Arbeitszeit, geschrieben wurde zeigt das doch. Und in der Emotionalen Verbundenheit auch einfach oft nicht Subjektiv bleiben kann.

    Ich habe selbst in den letzten Tagen viel pro Kniat argumentiert, merke aber auch, dass viel damit zusammenhängt dass ich ihn sehr mag und mir wünsche Konstanz auf der Trainerposition zu haben. Das kann dazu führen, dass ich manchmal ein bisschen voreingenommen bin und Dinge eher Pro-Kniat auslege als jemand der anders fühlt/denkt.

    Genau so gibt es bestimmt Leute, die den knappen Klassenerhalt als negativer einordnen als er eigentlich ist, weil z.B. vergangene Abstiege in den Köpfen hingen.

    Kurz gesagt, Experten von außen fehlt oft die Tiefe, aber Fans vielleicht manchmal die nötige Objektivität.

  • Kiyouu
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    • 20. Mai 2026 um 14:21
    • #12.790

    Wenn der Verein Kniat zutraut das Spielsystem weiterzuentwickeln muss er lernen seine Lieblinge zu Opfern. Sonst bekommt er irgendwann seine Quittung.

  • knoiff
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    • 20. Mai 2026 um 14:32
    • #12.791
    Zitat von Kiyouu

    Wenn der Verein Kniat zutraut das Spielsystem weiterzuentwickeln muss er lernen seine Lieblinge zu Opfern. Sonst bekommt er irgendwann seine Quittung.

    Abgesehen von Corboz, wen meinst du damit?

  • Kiyouu
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    • 20. Mai 2026 um 14:44
    • #12.792
    Zitat von knoiff

    Abgesehen von Corboz, wen meinst du damit?

    Wörl auf LA zB oder Russo vor einer 3er Kette.

  • knoiff
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    • 20. Mai 2026 um 14:46
    • #12.793
    Zitat von Kiyouu

    Wörl auf LA zB oder Russo vor einer 3er Kette.

    Denke das würde sich mit Verstärkungen im Kader endgültig erledigen.

  • Herforder chills
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    • 20. Mai 2026 um 14:59
    • #12.794

    Der Klassenerhalt war wirklich knapp und ist (aller-)letztlich auch dem Umstand zu verdanken, dass Hertha dann doch auf Urlaubsmodus geschaltet hat.

    Die an unserem Fußball und damit eben am dafür verantwortlichen Trainer geäußerte Kritik halte ich für vollkommen berechtigt.

    Denn auch wenn Fans anderer Vereine das nicht so sehen, gehört Arminia für mich grundsätzlich mindestens auf einen Mittelfeldplatz in Liga 2 - zumindest so, dass man mit dem Abstieg nichts zu tun hat.

    Das sollte aus meiner Sicht nun auch der Anspruch für die kommende Saison sein und somit müssen die Planungen bitte auch so ausgelegt werden.
    Ich traue Kniat und seinem Team durchaus zu, dieses Ziel umzusetzen - aber das Ziel muss eben vorher auch - zumindest intern - klar so ausgerufen und eben auch ein entsprechender Kader zusammengestellt werden.

    Da ist für mich der ganze Verein gefragt. Bei jetzt ständiger Vollauslastung der Alm und weiterhin anhaltender Begeisterung muss jedem Verantwortlichen klar sein, dass hier nicht mehr ob eines Abstiegs in die 3.Liga gezittert werden darf und dass wir auch gerne - wenigstens ab und zu - mal den einst versprochenen Angriffsfußball sehen würden.
    Hoffen wir mal, dass die entsprechenden Weichen vom Verein so bald wie möglich gestellt werden.

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    • 20. Mai 2026 um 15:47
    • #12.795
    Zitat von atzekatze

    Muss kurz mal auf Malle zurückzukommen. Die Fahrt die ich Mitch mit der Truppe von ganzem Herzen gönne. Aber ist es nicht eher unüblich das der Trainer mit auf Mannschaftsfahrt mitkommt, bzw. könnte das ggf auch eine Art Abschied feiern sein? Will da jetzt nicht aber auch nicht soviel reininterpretieren. Vielleicht war er ja öfter mit? Hab das nicht wirklich auf dem Schirm.

    Er war letztes Jahr auch auf Malle. Das ist also unverdächtig.

  • uliowl
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    • 20. Mai 2026 um 17:43
    • #12.796

    M.Rapp geht nicht Karlsruhe, die haben ein Österreicher verpflichtet.

  • atzekatze
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    • 20. Mai 2026 um 18:02
    • #12.797

    Morgen soll wohl ein Gespräch mit MK und dem Staff stattfinden. Aber ohne Gewähr.

    Die Entscheidung soll und muss natürlich auch zeitnah fallen. Man darf nicht vergessen das die Kaderzusammenstellung ja mit dem alten/ neuen Trainer abgestimmt werden müssen.

    Es kann nicht jedes Arschloch ein Bielefelder sein ;)

  • so.cal
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    • 20. Mai 2026 um 18:54
    • #12.798

    Wenn Mutzel Kniat jetzt entlässt (offizielles Wording wird sein: Einvernehmliche Trennung), geht er natürlich volles Risiko. Möchte nicht wissen, was hier los ist, wenn es mit einem neuen Trainer nicht funktioniert. Wie ich gestern schon schrieb, habe ich meine Meinung in den letzten Tagen überdacht. Vllt wäre es besser, erst einmal mit Kniat weiterzumachen und voll auf die Verstärkung des Kaders zu gehen. Funktioniert es mit Kniat nicht, kann und muss man sich frühzeitig, deutlich vor der 10-Spieltage-Regel, von ihm trennen.

  • Tonks1997
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    • 20. Mai 2026 um 19:05
    • #12.799
    Zitat von so.cal

    Wenn Mutzel Kniat jetzt entlässt (offizielles Wording wird sein: Einvernehmliche Trennung), geht er natürlich volles Risiko. Möchte nicht wissen, was hier los ist, wenn es mit einem neuen Trainer nicht funktioniert. Wie ich gestern schon schrieb, habe ich meine Meinung in den letzten Tagen überdacht. Vllt wäre es besser, erst einmal mit Kniat weiterzumachen und voll auf die Verstärkung des Kaders zu gehen. Funktioniert es mit Kniat nicht, kann und muss man sich frühzeitig, deutlich vor der 10-Spieltage-Regel, von ihm trennen.

    Einvernehmlich Trennung nach Mitch Kniats Aussagen nach dem Spiel... mhhhmmm... die Begründung würde die Befürwortern kaum überzeugen. Wäre ich hier nicht seit Kurzem dabei, würde ich mir verarscht vorkommen...

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    • 20. Mai 2026 um 19:14
    • #12.800
    Zitat von Fonzie

    Interessanter Ansatz. Aber halte ich "arminiahistorisch" für nicht richtig. Vielmehr hat man schon unter BOWL die Spielidee von Neuhaus, auf der man etwas modifiziert und um Umschalt-Elemente angereichert langfristig hätte aufbauen und einen Stil etablieren können, weggeworfen für eine Idee vom Ausbildungsverein. Also eine Idee, die im Kern grade keiner Spielidee mehr folgt, sondern einem ökonomischen Modell ("Fohlenzucht").

    Und was das Umfeld betrifft, hätte man das langfristige Setzen auf einen eigenen Stil hier im Umfeld evtl. mitgetragen, auch über die Person Neuhaus hinaus. Daher finde ich das Wort "Umerziehung" problematisch. Hier muss vielleicht gar niemand umerzogen werden, sondern einfach überzeugt werden von einer wirklich guten Spielidee. Und die liegt heute eben nicht vor. Falls die aktuelle Vereinsführung tatsächlich von "Umerziehung" des Umfelds träumt, wäre das ein Ausmaß an Hybris, die alle meine negativen Vorstellungen vom BOWL noch sprengen würde. Traditionsvereine kann man mit brillanten Spielideen hinter sich bringen und damit auch frustrationstoleranter machen, aber nicht mit Umerziehung. Beispiele sind Dortmund und Liverpool unter Klopp.

    Ich finde, dass du da meine Intentionen etwa missinterpretierst. Mir persönlich war von Beginn des Wirkens der Bündnis-Leute relativ klar, dass diesseits zwar allseits Strukturen etabliert werden sollen, aber auch hier selbstverständlich austariert und Zeit eingeräumt werden muss, nicht unbedingt in der Organisation der wirtschaftlichen Weichenstellungen sondern vor allem in der Entwicklung einer sportlichen Ausrichtung und Konzeption, der identitären Selbstfindung sozusagen. Daher haben mich auch die Schwankungen nicht überrascht von "hin zu Ausbildungsverein und wieder zurück", mit allen Begleiterscheinungen, die dann eben im besonderen in der Öffentlichkeitsdebatte auch die Trainerauswahl betrafen. Hier wurden natürlich eindeutig Fehler begangen, die letztlich zu Lasten der sportlichen Entwicklung und auf den Punkt gebracht zu dem bekannten Totalabsturz führten.

    Ich meine, um auf das Beispiel Schalke/Freiburg zurückzukommen, dass wir hier im Vergleich zu Paderborn und/oder Verl zwar in kleinerem Rahmen, aber doch ähnliche Verhältnisse aufweisen, mit viel Unruhe und Befindlichkeiten im Umfeld, die fortwährend einen entsprechenden Umgang erfordern und sicherlich für die Verantwortungsträger Lernfelder bedeuten, die fortwährend einer Moderation und mitunter auch Deckelung bedürfen. Auf Vereinsseite schön zu beobachten an der hier vielzitierten "Basta-Mentalität" und "Wir machen das schon, ihr wisst nicht alles". Die Frage ist halt, ob und wie lange das funktioniert und wie sich das im Inneren langfristig auf einen grundsätzlich eher unruhigen Verein auswirkt.

    Deine zumindest bei mir so angekommene Aufregung zur Begrifflichkeit "Umerziehung", habe ich hingegen nicht ganz verstanden, da ich diese lediglich auf den Umgang und die generelle Handlungs-Mentalität in der sportlichen Krise bezog. Ich kann die Haltung von Mutzel und Co. voll und ganz nachvollziehen, auch wenn ich mir das innerlich, gerade in Bezug auf unseren aktuellen Trainer, bereits mindestens viermal in den letzten drei Jahren ganz anders gewünscht habe. Dass man aus diesem Karussell und einer sowieso vorhandenen Fragwürdigkeit des sportlichen Nutzens und somit Selbstschädigung grundsätzlich gerne aussteigen möchte und nicht permanent zwei oder in der Spitze auch drei Trainer parallel bezahlen möchte, kann ich absolut nachvollziehen und halte das daher für richtig. Und um jetzt an dieser Stelle noch die Kurve zu bekommen. Ja, ich glaube, dass sowohl die Spielidee und ein Stück weit aber auch noch die sportliche Identität gesucht wird. Beides auf einem ganz anderen Niveau als die von dir genannten Beispiele Klopp + Liverpool und Dortmund, die meines Erachtens daher an der Stelle nicht wirklich taugen, weil sich die Regalhöhen und somit Wahrscheinlichkeiten, einfach zu sehr unterscheiden. Zudem gibt es diesen Trainer auch für einen Verein wie Dortmund nicht wie selbstverständlich in Regelmäßigkeit.

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