Die Eliteförderung ist in Deutschland zu niedrig. Sport ist ein Beruf auf dem Niveau. Der Staat müsste höhere Gehälter zahlen. So ist das zu unattraktiv. Im Jugendbereich haben andere Länder ein besseres Stützpunktsystem mit mehr hauptamtlichen und besser qualifizierten Trainern. Ob die Schullandschaft nun die Vereinbarung von Leistungssport und Schule gut genug gewährleistet, kann ich nicht beurteilen. Da wurde vieles verbessert. Schulsport selbst hat mMn ausschließlich Breitensport-Relevanz. Gesundheitspolitisch wichtig.
Olympische Winterspiele Milano Cortina 2026
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Die Eliteförderung ist in Deutschland zu niedrig. Sport ist ein Beruf auf dem Niveau. Der Staat müsste höhere Gehälter zahlen. So ist das zu unattraktiv. Im Jugendbereich haben andere Länder ein besseres Stützpunktsystem mit mehr hauptamtlichen und besser qualifizierten Trainern.
Das stimmt.
Ich kenne das sehr gut aus meiner Physio Zeit mit dem Olympia Kader im Triathlon.
Die Frage ist nur, woher das " mehr Geld" vom Staat kommen soll, angesichts der allgemeinen Haushaltslage.
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Das stimmt.
Ich kenne das sehr gut aus meiner Physio Zeit mit dem Olympia Kader im Triathlon.
Die Frage ist nur, woher das " mehr Geld" vom Staat kommen soll, angesichts der allgemeinen Haushaltslage.
Ohne jetzt eine politische Diskussion anzetteln zu wollen:
Es ist eine Frage der Prioritäten.
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Zugespitzt formuliert: Ich bin nicht der Meinung, dass der Staat dafür da ist, jungen Menschen hohe Gehälter zu zahlen, damit sie irgendeine exotische Randsportart ausüben können. Zwar steht der ursprüngliche olympische Gedanke ohnehin nur noch auf dem Papier und ich sehe auch ein, dass ohne staatliche Förderung die meisten Sportarten gar nicht mehr ausgeübt werden können, aber der Sport darf nur dann zum Beruf werden, wenn sich die Gehälter dann auch aus Zuschauergeldern, Sponsorengeldern und anderen Vermarktungserlösen selbst finanzieren. Medaillenspiegel hin oder her!
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Das stimmt.
Ich kenne das sehr gut aus meiner Physio Zeit mit dem Olympia Kader im Triathlon.
Die Frage ist nur, woher das " mehr Geld" vom Staat kommen soll, angesichts der allgemeinen Haushaltslage.
Geld ist genügend da, da stimmen andere Dinge nicht. Aber das wäre zu politisch und du, bzw. die Moderatoren würden mich ins Gulag schicken.

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Zugespitzt formuliert: Ich bin nicht der Meinung, dass der Staat dafür da ist, jungen Menschen hohe Gehälter zu zahlen, damit sie irgendeine exotische Randsportart ausüben können. Zwar steht der ursprüngliche olympische Gedanke ohnehin nur noch auf dem Papier und ich sehe auch ein, dass ohne staatliche Förderung die meisten Sportarten gar nicht mehr ausgeübt werden können, aber der Sport darf nur dann zum Beruf werden, wenn sich die Gehälter dann auch aus Zuschauergeldern, Sponsorengeldern und anderen Vermarktungserlösen selbst finanzieren. Medaillenspiegel hin oder her!
Zum Teil hast Du sicherlich Recht und es kommt immer auf die Verhältnismäßigkeiten an. Aber bei dieser Logik beißt sich irgendwie auch die Katze in den Schwanz. Will sagen: wenn die Sportler nicht erfolgreich sind, guckt das auch keiner im TV. Dadurch weniger TV-Werbe-Einnahmen, weniger Sponsoren-Verträge, usw. Biathlon z.B. ist in D deshalb so populär, weil wir da die letzten drei Jahrzehnte eigentlich immer recht erfolgreich waren. Brechen die Erfolge weg, gucken das weit weniger Menschen.
Im Eisschnellauf z.B. waren wir auch eine lange Zeit mit in der Weltspitze. Zumindest bei den Frauen, zu Zeiten von Friesinger, Pechstein & Co. Aktuell sind die deutschen Athleten nicht mehr in der Weltspitze vertreten. Die Medienpräsenz in diesen Sportarten nimmt dann rasant ab, sobald Olympia vorbei ist.
Ich glaube eher: wenn wir nix ändern am System, werden wir in vielen Sportarten weiter abgehängt und entfernen und mehr von der Weltspitze. Dann wird die Winter-Olympiade irgendwann immer uninteressanter zum Gucken.
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Die Frage ist, welchen Nutzen sich Gesellschaft und Staat vom staatlich finanzierten Leistungssport versprechen. Im Kalten Krieg war das glasklar: politischer Systemwettbewerb. Diese Gründe fallen zwar heute nicht komplett weg, aber treten in den Hintergrund. Der Spitzensport sucht deshalb heute andere Rechtfertigungs-Narrative. Vor allem Vorbild für Kinder zu sein, Sport zu machen und diese Gewohnheit lebenslang aufrecht zu erhalten. Das würde langfristig sehr, sehr viele Milliarden im Gesundheitswesen einsparen. Die Frage ist, ob bzw. wie stark es diesen Effekt gibt und ob es nicht bessere und günstigere Mittel zur Erreichung dieses Zwecks gibt. Z.B. Schulsport, um Sportarten zu entdecken und dann in Vereine zu gehen. Lässt sich intuitiv nicht beantworten. Dafür müsste man Studien dazu kennen, die es garantiert gibt.
Mit Entertainment für die Bevölkerung kann man keine staatlichen Milliarden-Aufwände für Sport rechtfertigen. Für diese Funktion muss der marktfähige Sport ausreichen.
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Zum Teil hast Du sicherlich Recht und es kommt immer auf die Verhältnismäßigkeiten an. Aber bei dieser Logik beißt sich irgendwie auch die Katze in den Schwanz. Will sagen: wenn die Sportler nicht erfolgreich sind, guckt das auch keiner im TV. Dadurch weniger TV-Werbe-Einnahmen, weniger Sponsoren-Verträge, usw. Biathlon z.B. ist in D deshalb so populär, weil wir da die letzten drei Jahrzehnte eigentlich immer recht erfolgreich waren. Brechen die Erfolge weg, gucken das weit weniger Menschen.
Im Eisschnellauf z.B. waren wir auch eine lange Zeit mit in der Weltspitze. Zumindest bei den Frauen, zu Zeiten von Friesinger, Pechstein & Co. Aktuell sind die deutschen Athleten nicht mehr in der Weltspitze vertreten. Die Medienpräsenz in diesen Sportarten nimmt dann rasant ab, sobald Olympia vorbei ist.
Ich glaube eher: wenn wir nix ändern am System, werden wir in vielen Sportarten weiter abgehängt und entfernen und mehr von der Weltspitze. Dann wird die Winter-Olympiade irgendwann immer uninteressanter zum Gucken.
Aber nur dann, wenn man es als Zuschauer erwartet, dass die deutschen Athleten überall Weltspitze sind.
Man könnte ja auch diese Erwartungshaltung hinterfragen.
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Zum Teil hast Du sicherlich Recht und es kommt immer auf die Verhältnismäßigkeiten an. Aber bei dieser Logik beißt sich irgendwie auch die Katze in den Schwanz. Will sagen: wenn die Sportler nicht erfolgreich sind, guckt das auch keiner im TV. Dadurch weniger TV-Werbe-Einnahmen, weniger Sponsoren-Verträge, usw. Biathlon z.B. ist in D deshalb so populär, weil wir da die letzten drei Jahrzehnte eigentlich immer recht erfolgreich waren. Brechen die Erfolge weg, gucken das weit weniger Menschen.
Im Eisschnellauf z.B. waren wir auch eine lange Zeit mit in der Weltspitze. Zumindest bei den Frauen, zu Zeiten von Friesinger, Pechstein & Co. Aktuell sind die deutschen Athleten nicht mehr in der Weltspitze vertreten. Die Medienpräsenz in diesen Sportarten nimmt dann rasant ab, sobald Olympia vorbei ist.
Ich glaube eher: wenn wir nix ändern am System, werden wir in vielen Sportarten weiter abgehängt und entfernen und mehr von der Weltspitze. Dann wird die Winter-Olympiade irgendwann immer uninteressanter zum Gucken.
Warum denn? Wenn wir schulpolitisch dafür sorgen, dass die jungen Leute Gesundheitsbewusstsein über Sport, Work-Life und Ökotrophologie bekommen, ist doch präventiv viel erreicht. Eliten Förderung wie in der DDR oder meinentwegen in Bundeswehr oder Bundespolizei brauche ich persönlich nicht. Dann holen wir eben kein Gold. Früher war das Thema Doping, heute fehlende Kohle. Ich erfreue mich an guten Leistungen egal von wem.
Und unsere Eishockey Loser haben genug Kohle. Ergebnis: Reinfall.
Natürlich kann man über alle Deine Punkte trefflich streiten, und ich verstehe auch die Gegenargumente. -
Das stimmt natürlich auch. Die Wichtigkeit solcher "Events" wie Olympia ist da sicherlich subjektiv ganz unterschiedlich. Ich glaube bloß (ohne, dass ich jetzt zu politisch werden möchte), dass es immer dann, wenn es im Land gerade nicht so super läuft gut ist, wenn sich die Menschen an Erfolgen deutscher Sportler erfreuen können. Das betrifft die Fußball-Nationalmannschaft und ihre "Erfolge" bei der EM und WM und eben auch die Winter- und Sommer-Olympiaden.
Einen interessanten Kommentar zum Thema Olympia, den ich größtenteils inhaltlich teile, liefert aktuell der Kicker:
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Insgesamt stimmt es nicht bei Olympia.
Stimmungsarme Spiele, verteilt über halb Italien ohne ein wirkliches Herz der Spiele.
Dazu eine Vorsitzende, für die man sich ob ihrer Krokodilstränen bezüglich der ukrainischen Gedenkhelms nur noch fremdschämen konnte. So was von heuchlerisch

Dabei hätte sie einfach nur „okay, tolle Idee, lasst uns allen Verstorbenen gedenken“ sagen können, anstatt sich so zu blamieren.
Dann Sportler, die anderen die Ski klauen, parteiische Schiris im Eishockey, abgebrochene Skispringen, wenn mal der falsche vorn liegt.
Ein einziger Sumpf. -
Insgesamt stimmt es nicht bei Olympia.
Stimmungsarme Spiele, verteilt über halb Italien ohne ein wirkliches Herz der Spiele.
Dazu eine Vorsitzende, für die man sich ob ihrer Krokodilstränen bezüglich der ukrainischen Gedenkhelms nur noch fremdschämen konnte. So was von heuchlerisch

Dabei hätte sie einfach nur „okay, tolle Idee, lasst uns allen Verstorbenen gedenken“ sagen können, anstatt sich so zu blamieren.
Dann Sportler, die anderen die Ski klauen, parteiische Schiris im Eishockey, abgebrochene Skispringen, wenn mal der falsche vorn liegt.
Ein einziger Sumpf.Ich finde es auch sehr irritierend, was da teilweise passiert ist.
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Insgesamt stimmt es nicht bei Olympia.
Stimmungsarme Spiele, verteilt über halb Italien ohne ein wirkliches Herz der Spiele.
Dazu eine Vorsitzende, für die man sich ob ihrer Krokodilstränen bezüglich der ukrainischen Gedenkhelms nur noch fremdschämen konnte. So was von heuchlerisch

Dabei hätte sie einfach nur „okay, tolle Idee, lasst uns allen Verstorbenen gedenken“ sagen können, anstatt sich so zu blamieren.
Dann Sportler, die anderen die Ski klauen, parteiische Schiris im Eishockey, abgebrochene Skispringen, wenn mal der falsche vorn liegt.
Ein einziger Sumpf.Zwar nicht durchgängig Skandale aber viel zu viele. Insgesamt wird so diese Veranstaltung uninteressanter und weniger erstrebenswert.
Sind aber nicht die ersten Olympic Games mit Skandalen. 1936 (Faschismus), 1980 (Boykott), 1988 (Doping en masse ) auch. Ich freue mich schon auf Winterspiele in Dubai oder sowas.
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Insgesamt stimmt es nicht bei Olympia.
Stimmungsarme Spiele, verteilt über halb Italien ohne ein wirkliches Herz der Spiele.
Dazu eine Vorsitzende, für die man sich ob ihrer Krokodilstränen bezüglich der ukrainischen Gedenkhelms nur noch fremdschämen konnte. So was von heuchlerisch

Dabei hätte sie einfach nur „okay, tolle Idee, lasst uns allen Verstorbenen gedenken“ sagen können, anstatt sich so zu blamieren.
Dann Sportler, die anderen die Ski klauen, parteiische Schiris im Eishockey, abgebrochene Skispringen, wenn mal der falsche vorn liegt.
Ein einziger Sumpf.Tja, das mit den verteilten Spielen wird jetzt wohl häufiger passieren, da das IOC ja neuerdings nachhaltige Spiele möchte. In den französischen Alpen bei den Winterspielen wird es ähnlich werden. Grundsätzlich bin ich ja auch dafür bereits bestehende Sportstätten zu nutzen statt neue zu bauen, aber dann sollte nicht vergessen werden die Sportler entsprechend zu betreuen.
Der Start der IOC-Vorsitzenden war in meinen Augen mehr als schwach.
Trotzdem gab es auch schöne Momente während der Spiele wie z.B. die Verabschiedung von Franzi Preuss und Doro Wiera in Antholz...
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Ja, in Antholz und Cortina gab es schöne Momente. Und genau dort hätte man Olympia zentrieren können.
Wo man Biathlon machen kann, kann man genauso gut Langlauf machen. Und Alpinske hätte man in Cortina auch hingekriegt.
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Wer soll das sein?
Vom gesamten Kontext her ist vermutlich die IOC Präsidentin gemeint. Glaub ich
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Na dann war das ja gar nicht nett. Diese Frau ist offensichtlich nicht für ihren Job qualifiziert.

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Ich weiß nicht, warum man in einer Welt, in der es Infantino gibt, sich nun die IOC-Präsidentin zur Brust nimmt.
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Ich weiß nicht, warum man in einer Welt, in der es Infantino gibt, sich nun die IOC-Präsidentin zur Brust nimmt.
Allgemein gesprochen: Nur weil es etwas noch schlechteres gibt braucht man schlechtes nicht ignorieren.
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Machen wir das Buch zu. Auch Präsidenten von Weltverbänden sind irgendwo mehr Politiker als Würdenträger. Dann wird hier wieder diskutiert, und das möchte André via Mods nicht. Alles gut.
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