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  4. Nationale und internationale Wettbewerbe

FIFA-Kommerzpläne & Co

  • Hitchcock
  • 28. Juli 2026 um 22:01
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    • 30. Juli 2026 um 17:30
    • #21

    Die UEFA scheint sich klar zu positionieren.

    Es wurde einstimmig beschlossen das man die WM Boykottieren würde wenn der Investorendeal durch geht.


    WM-Plan der Fifa: Uefa droht mit Boykott
    Eine Fußball-WM ohne die Europäer? Damit droht die Uefa nun dem Weltverband Fifa und seinem Boss Gianni Infantino. Der will Anteile des Turniers an private…
    www.spiegel.de


    Jetzt auch mit UEFA Statement:

    https://www.uefa.com/news-media/news/02a7-213a92896eb0-54dfbf454e3b-1000--statement-on-behalf-of-uefa-and-its-55-national-associations/

    Robert Enke *24.08.77 - †10.11.09 Ruhe in Frieden.Ich werde dich nie vergessen.

    Für immer Arminia.Bis in den Tod und darüber hinaus :arminia:

    Einmal editiert, zuletzt von 419312 (30. Juli 2026 um 17:52)

  • Hitchcock
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    • 30. Juli 2026 um 18:01
    • #22

    Klare Kante!

    Natürlich war das aufgrund finanzieller Eigeninteressen der UEFA ein Stück weit erwartbar. Aber dass es von allen nationalen Verbänden getragen wird überrascht mich dann doch.

    ---
    "Du bist ein Genie!" - "Nenn mich bloß nicht so, ich bemühe mich lediglich, die mir angeborene Intelligenz durch ständiges Üben voll zu entfalten."
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  • Fonzie
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    • 30. Juli 2026 um 18:07
    • #23

    Heute mittag konnte man noch im KICKER lesen, dass Tschechien für den Infantino-Plan sei. Bin gespannt, ob die nun dauerhaft eingenordet werden konnten. Auf Dauer jedenfalls bin ich nicht sicher, dass die "europäische Einigkeitsfront" hält.

  • Richie
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    • 30. Juli 2026 um 18:09
    • #24

    Für mich ein herausragendes Statement mit der richtigen Tonalität und mit direkter Konsequenz. Hoffentlich ziehen sie es durch!

    Es kann passieren, was will: Es gibt immer einen, der es kommen sah! 

    Ich bin nur für das verantwortlich was ich schreibe und nicht für das, was andere verstehen.

  • Hitchcock
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    • 30. Juli 2026 um 18:15
    • #25
    Zitat von Fonzie

    Heute mittag konnte man noch im KICKER lesen, dass Tschechien für den Infantino-Plan sei. Bin gespannt, ob die nun dauerhaft eingenordet werden konnten. Auf Dauer jedenfalls bin ich nicht sicher, dass die "europäische Einigkeitsfront" hält.

    Selbst wenn es 5 kleinere Verbände wären… das ist dann ja klar, dass die sich dann der überwältigenden Mehrheit anschließen.

    Übrigens gibt es auch viel Kritik außerhalb Europas. Argentinien oder Brasilien messen sich auf internationaler Bühne ja auch lieber mit den großen, europäischen Fußballnationen.

    ---
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  • Fonzie
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    • 30. Juli 2026 um 18:21
    • #26

    Wichtig zum Hintergrundverständnis ist noch, dass Infantino qua Satzung nur bis 2031 FIFA-Präsident sein kann. Diese Ausgliederung der WM und anderer globaler Wettbewerbe wie die Club-WM in eine Kapitalgesellschaft unter Führung des CEO Infantino mit Öffnung für Investoren soll nicht zuletzt der Fortsetzung der Ära Infantino über 2031 hinaus dienen. Es geht dabei also nicht nur um Profit, sondern um Infantinos Macht.

    Die Fußballwelt muss jetzt noch bis 2031 stark bleiben, um Infantino loszuwerden. Bis dahin wird der alle Tricks anwenden, um unendlich an der Macht zu bleiben und abzukassieren.

  • Pille71
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    • 30. Juli 2026 um 19:05
    • #27
    Zitat von Fonzie

    Heute mittag konnte man noch im KICKER lesen, dass Tschechien für den Infantino-Plan sei. Bin gespannt, ob die nun dauerhaft eingenordet werden konnten. Auf Dauer jedenfalls bin ich nicht sicher, dass die "europäische Einigkeitsfront" hält.

    Die UEFA kann ja niemanden zwingen. Sind ja alle einzeln in der FIFA. Ob ein Land wie Island oder Irland oder meinentwegen Finnland oder Israel bei Quali eine einmalige Chance einfach wegschenkt, wäre abzuwarten.

  • Pille71
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    • 30. Juli 2026 um 19:14
    • #28
    Zitat von Fonzie

    Wichtig zum Hintergrundverständnis ist noch, dass Infantino qua Satzung nur bis 2031 FIFA-Präsident sein kann. Diese Ausgliederung der WM und anderer globaler Wettbewerbe wie die Club-WM in eine Kapitalgesellschaft unter Führung des CEO Infantino mit Öffnung für Investoren soll nicht zuletzt der Fortsetzung der Ära Infantino über 2031 hinaus dienen. Es geht dabei also nicht nur um Profit, sondern um Infantinos Macht.

    Die Fußballwelt muss jetzt noch bis 2031 stark bleiben, um Infantino loszuwerden. Bis dahin wird der alle Tricks anwenden, um unendlich an der Macht zu bleiben und abzukassieren.

    Ja natürlich! Wie heißt es? Nicht Deine Position oder Dein Amt an sich ist entscheidend, sondern wieviel Macht Du dadurch ausüben kannst.
    In der Weltpolitik löst es sich meist nur dadurch, dass jemand totkrank wird (Franco) oder seines Kopfes enthoben wird. In der Sportpolitik eher nicht. Wie erwähnt, sein Ansinnen wird er durch bekommen im September. Danach läuft es auf einen Machtkampf UEFA gegen den FIFA-Rest und FIFA-Boss hinaus. Wir könnten beim DFB in Sonder-Trikots auflaufen: Caesar- Napoleon- Infantino- zwei hat sich die feuchte Erde schon zurück geholt. Das wäre wenigstens deutlich und sachlich korrekt,

  • Hitchcock
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    • 30. Juli 2026 um 19:21
    • #29
    Zitat von Pille71

    Ja natürlich! Wie heißt es? Nicht Deine Position oder Dein Amt an sich ist entscheidend, sondern wieviel Macht Du dadurch ausüben kannst.
    In der Weltpolitik löst es sich meist nur dadurch, dass jemand totkrank wird (Franco) oder seines Kopfes enthoben wird. In der Sportpolitik eher nicht. Wie erwähnt, sein Ansinnen wird er durch bekommen im September. Danach läuft es auf einen Machtkampf UEFA gegen den FIFA-Rest und FIFA-Boss hinaus. Wir könnten beim DFB in Sonder-Trikots auflaufen: Caesar- Napoleon- Infantino- zwei hat sich die feuchte Erde schon zurück geholt. Das wäre wenigstens deutlich und sachlich korrekt,

    Der Machtkampf ist ja schon gestartet, nach der sehr deutlichen Ansage der UEFA heute. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die FIFA ohne die großen europäischen Clubs ziemlich dumm da stehen wird.

    ---
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    (Justus Jonas)

  • BiLeFelt
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    • 30. Juli 2026 um 20:17
    • #30

    Wen interessiert, ob Tschechen teilnimmt (who the fuck is interested...). Infantinos gekaufte Afrika-Connections und irgendwelche Ministaaten interessieren dabei ebenfalls niemanden.

    Wenn von der UEFA Deutschland, Spanien, England und Frankreich nicht mitmachen (oder auch die Niederlande und Italien), ist die WM auch aus Investorenperspektive tot.

    Und auch in Südamerika und Asien ist man wohl kaum vollständig mit dabei, soweit man das bisher beurteilen kann.

    Nach dem Statement der UEFA kann sich Infantino seine Pläne in die Haare schmieren.

    30.09.1978 | 24.05.2025

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    • 30. Juli 2026 um 20:21
    • #31
    Zitat von BiLeFelt

    Nach dem Statement der UEFA kann sich Infantino seine Pläne in die Haare schmieren.

    Wird nicht einfach mit 'ner Glatze...:lol:

    Wir Hessen sind schon arme Schweine : Umzingelt von lauter Deutschen und kein freier Zugang zum Meer! (Matthias Beltz)

  • BiLeFelt
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    • 30. Juli 2026 um 20:25
    • #32

    Nach dem Statement der UEFA kann sich Infantino mit seinen Plänen die Glatze polieren!

    30.09.1978 | 24.05.2025

  • Arminia-Rotti
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    • 30. Juli 2026 um 20:41
    • #33
    Zitat von FSV-Armine

    Wird nicht einfach mit 'ner Glatze...:lol:

    Böses Kopfkino gerade =O^^

    Alle 11 Minuten verliebt sich ein Single im Internet :love:

    Und alle 5 Minuten verzweifelt ein Arminia Fan im Stadion ;(

  • Stoppa Schulz
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    • 30. Juli 2026 um 20:41
    • #34
    Zitat von Fonzie

    Wichtig zum Hintergrundverständnis ist noch, dass Infantino qua Satzung nur bis 2031 FIFA-Präsident sein kann. Diese Ausgliederung der WM und anderer globaler Wettbewerbe wie die Club-WM in eine Kapitalgesellschaft unter Führung des CEO Infantino mit Öffnung für Investoren soll nicht zuletzt der Fortsetzung der Ära Infantino über 2031 hinaus dienen. Es geht dabei also nicht nur um Profit, sondern um Infantinos Macht.

    Die Fußballwelt muss jetzt noch bis 2031 stark bleiben, um Infantino loszuwerden. Bis dahin wird der alle Tricks anwenden, um unendlich an der Macht zu bleiben und abzukassieren.

    Wie sein Kumpel Trump

  • LeckerKnoppers
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    • 30. Juli 2026 um 20:58
    • #35
    Zitat von BiLeFelt

    Wen interessiert, ob Tschechen teilnimmt (who the fuck is interested...). Infantinos gekaufte Afrika-Connections und irgendwelche Ministaaten interessieren dabei ebenfalls niemanden.

    Wenn von der UEFA Deutschland, Spanien, England und Frankreich nicht mitmachen (oder auch die Niederlande und Italien), ist die WM auch aus Investorenperspektive tot.

    Und auch in Südamerika und Asien ist man wohl kaum vollständig mit dabei, soweit man das bisher beurteilen kann.

    Nach dem Statement der UEFA kann sich Infantino seine Pläne in die Haare schmieren.

    Das entscheidende Wort ist "Wenn" ... Bin sehr gespannt. Klingt gut formuliert, ich rechne aber weiterhin damit, dass es da um die finanzielle Größe des Kuchenstücks gehen wird.

    Aber ja, die genannten Nationen plus Portugal und so Mode Erscheinungen wie Norwegen mit Haaland, würden reichen, um jedes FIFA Turnier zu einem Turnier zweiter Klasse zu machen.

    Wünsche mir sehr, dass die UEFA tatsächlich ernst macht.

    Mathias Hain: "Wir standen zwei Mal im Pokal-Halbfinale und waren fünf Jahre in der ersten Liga. Da darf man doch jetzt nicht so schlecht dastehen"

  • Anstoss
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    • 30. Juli 2026 um 21:35
    • #36

    Ich weiß nicht warum Italien in der Liste geführt wird.

  • Pille71
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    • 30. Juli 2026 um 22:13
    • #37
    Zitat von BiLeFelt

    Wen interessiert, ob Tschechen teilnimmt (who the fuck is interested...). Infantinos gekaufte Afrika-Connections und irgendwelche Ministaaten interessieren dabei ebenfalls niemanden.

    Wenn von der UEFA Deutschland, Spanien, England und Frankreich nicht mitmachen (oder auch die Niederlande und Italien), ist die WM auch aus Investorenperspektive tot.

    Und auch in Südamerika und Asien ist man wohl kaum vollständig mit dabei, soweit man das bisher beurteilen kann.

    Nach dem Statement der UEFA kann sich Infantino seine Pläne in die Haare schmieren.

    Scheinbar ist CONCACAF auch raus.

  • Hitchcock
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    • 30. Juli 2026 um 23:41
    • #38

    Der Boykott könnten übrigens direkt losgehen.

    Die unmittelbaren Folgen könnten sein…

    … dass die UEFA nicht an der U20-Weltmeisterschaft der Frauen teilnehmen wird, die vom 5. bis 27. September in Polen stattfindet. Aus dem europäischen Verband hatten sich neben den Gastgeberinnen auch England, Frankreich, Italien, Portugal und Spanien qualifiziert.

    Ebenso wenig würde sie bei der U17-Weltmeisterschaft der Frauen vertreten sein, die zwischen dem 17. Oktober und dem 7. November in Marokko ausgetragen wird (wofür sich Frankreich, Deutschland, Norwegen, Polen und Spanien qualifiziert hatten), sowie bei der U17-Weltmeisterschaft der Männer in Katar vom 19. November bis 13. Dezember (mit Belgien, Kroatien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Italien, Montenegro, Irland, Rumänien, Serbien und Spanien).

    Für 2027 würde die Teilnahme an der Frauen-Weltmeisterschaft in Brasilien verpasst werden (vom 24. Juni bis 25. Juli), für die sich bislang Dänemark, Frankreich, Deutschland und Spanien qualifiziert haben.

    Quelle:

    Cuáles son los torneos que se perderán las selecciones europeas si la UEFA avanza en su boicot a la FIFA
    Las 55 federaciones no formarán parte de los Mundiales femeninos Sub-20 y Sub-17 de este año; de mantenerse la medida a largo plazo, no participarían de al…
    www.lanacion.com.ar

    ---
    "Du bist ein Genie!" - "Nenn mich bloß nicht so, ich bemühe mich lediglich, die mir angeborene Intelligenz durch ständiges Üben voll zu entfalten."
    (Justus Jonas)

  • LeckerKnoppers
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    • 31. Juli 2026 um 06:16
    • #39

    Da freuen sich die Frauen Teams bestimmt drüber, dass sie die finanziellen Auswüchse des Männer Fußballs ausbaden müssen, bis dann irgendwann eine Einigung kommt, damit das weltweite Ding der Männer in 4 Jahren dann trotzdem stattfindet. :lol:

    Mathias Hain: "Wir standen zwei Mal im Pokal-Halbfinale und waren fünf Jahre in der ersten Liga. Da darf man doch jetzt nicht so schlecht dastehen"

  • Richie
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    • 31. Juli 2026 um 06:35
    • #40
    Zitat von LeckerKnoppers

    Da freuen sich die Frauen Teams bestimmt drüber, dass sie die finanziellen Auswüchse des Männer Fußballs ausbaden müssen, bis dann irgendwann eine Einigung kommt, damit das weltweite Ding der Männer in 4 Jahren dann trotzdem stattfindet. :lol:

    Das Ding ist jetzt schon tot. Da hängen in meinen Augen auch keine finanziellen Interessen der UEFA dran, sondern Infantino hat den Bogen einfach überspannt. Der wollte sich seinen Job und Einfluss auch nach 2031 sichern, agiert ähnlich wie Trump und jetzt zeigen ihm die Länder die Grenzen auf.

    Generell geht es jetzt um die Zukunft des Fußballs. Spätestens die Rücknahme der roten Karte für Balogun als Einzelentscheidung hat gezeigt, was passieren wird, wenn Investoren Einfluss auf den Fußball nehmen. Investment ist kein Geldgeschenk, sondern da geht es um Payback - knallhart! Also wird es Einflussnahmen geben, auf Austragungsorte, Spielzeiten, Taktung, Teilnehmerfelder, Austragungsmodi, usw. Das kann nicht im Interesse der großen Nationen sein und es entzieht dem Fußball auch die Fanbasis.

    Es kann passieren, was will: Es gibt immer einen, der es kommen sah! 

    Ich bin nur für das verantwortlich was ich schreibe und nicht für das, was andere verstehen.

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