Habe kurz überlegt, ob ich dazu überhaupt Stellung beziehen soll, denn mein Kommentar war nicht als Provokation gedacht. Mich nervt einfach, dass Konzerne wie Oetker Gleichberechtigung und Diversität ständig so groß inszenieren – Dinge, die in meinen Augen längst eine Selbstverständlichkeit sein sollten.
Natürlich ist es positiv, dass Arminia und Oetker diese Themen in den Vordergrund stellen. Aber ich finde es legitim zu hinterfragen, ob das auch wirklich in der Praxis gelebt wird oder ob es am Ende eher bei Marketingbotschaften bleibt. Ein Beispiel dafür war die Frage nach gleicher Bezahlung im Frauen- und Männerfußball (jeweils im Verhältnis zu den Ligen).
Den Begriff Greenwashing habe ich in dem Zusammenhang schon bewusst gewählt: Nicht, weil es hier konkret um Umwelt geht, sondern weil er sinnbildlich für Unternehmen steht, die Werte und Verantwortung stark betonen, aber in der Realität oft nur oberflächlich handeln. Man könnte dafür auch Begriffe wie „Purpose Washing“ oder „Woke Washing“ verwenden.
Mein Punkt ist also nicht, Engagement kleinzureden, sondern eher: Wenn man sich so stark mit solchen Werten schmückt, dann sollte das auch konsequent und nachvollziehbar umgesetzt werden. Nur so wirkt es glaubwürdig – und irgendwann hoffentlich so selbstverständlich, dass man es gar nicht mehr ständig betonen muss.
Dass ich dafür als Provokateur, Troll oder Strohmann abgestempelt werde, lasse ich mal unkommentiert stehen.
Wenn man seine Rechtfertigung von einer KI schreiben lassen muss ![]()