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Ex-Geschäftsführer (Sport) Samir Arabi

  • Exteraner
  • 25. März 2011 um 16:11
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    foreverDSC
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    • 29. März 2026 um 18:58
    • #5.321
    Zitat von Fonzie

    Damit meint er mindestens das neue e.V.-Präsidium Schütte, Eschweiler und Köster, das genau zum 1.7.21 ihre Ämter angetreten hat. Sein alter Mentor Laufer schied zu diesem Zeitpunkt dagegen aus. Ostrowski war allerdings schon länger AR-Vorsitzender und blieb es auch bis November 23.

    Ich würde auf Samirs Deutungen aber nur begrenzt was geben. Laufer hat ihn wohl bedingungslos gedeckt. Aber eben auch Kramer-Verpflichtung, Kramer-Dogma (wird nicht entlassen), unausgegorenes Ausbildungsverein-Konzept und Torsten Theiler. Es war ab Sommer 21 lange überfällig, dass man Samir auf die Finger schaut. Und man hat das ja noch viel zu zurückhaltend getan. Für unseren Sonnenkönig aber war das wohl schon viel zu viel des Guten.

    Ui, da bekommt das Image unseres Ehrenvorsitzenden aber auch ein paar Risse!

    Herzblut ist blau!

    \"Wer die Vergangenheit nicht studiert, wird ihre Irrtümer wiederholen. Wer sie studiert, wird andere Möglichkeiten zu irren finden.\" (Helmut Schmidt)

    \"Wer Kritik übel nimmt, hat etwas zu verbergen.\" (Helmut Schmidt)

  • Fonzie
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    • 29. März 2026 um 19:03
    • #5.322

    Also wenn Arabi die Schuld für den Niedergang ab Sommer 21 den Gremien in die Schuhe schiebt, dann verteidige ich die Gremien teilweise. Arabi erweckt ja den Eindruck, diese hätten ihn behindert. Wir glauben ja fast alle, dass die Gremien ihn viel zu wenig behindert haben. Im Umkehrschluss bedeutet das - jedenfalls eventuell -, dass Laufer noch viel mehr zu sorglos gegenüber Arabi war. Jedenfalls wenn man Arabis Theorie folgt, dass nach dem Abgang von Laufer ein Bruch entstand. Und tatsächlich wird das ja auch erzählt, dass Laufer eher ein väterlicher Mentor für Arabi war, keine Kontrollinstanz. Jahrelang hat das gut funktioniert. Und dann eben immer schlechter, weil Arabi sich verändert hat (so z.B. Klos). Letztlich ist Laufers Verhalten Arminia-Style seit Schwick gewesen. Man installiert einen starken Mann und lässt den machen. Das ist die "Arminia-Krankheit".

    Einmal ist kein Mal. Wir fahren nochmal nach Berlin! Eines Tages...

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  • Jockel
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    • 29. März 2026 um 19:58
    • #5.323

    Da würde mich ja auch mal die Rolle von Kriminalkommissar Köster interessieren, der ja vermeintlich freiwillig seinen Hut genommen hat.

  • hamus
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    • 30. März 2026 um 01:15
    • #5.324
    Zitat von Fonzie

    Damit meint er mindestens das neue e.V.-Präsidium Schütte, Eschweiler und Köster, das genau zum 1.7.21 ihre Ämter angetreten hat. Sein alter Mentor Laufer schied zu diesem Zeitpunkt dagegen aus. Ostrowski war allerdings schon länger AR-Vorsitzender und blieb es auch bis November 23.

    Ich würde auf Samirs Deutungen aber nur begrenzt was geben. Laufer hat ihn wohl bedingungslos gedeckt. Aber eben auch Kramer-Verpflichtung, Kramer-Dogma (wird nicht entlassen), unausgegorenes Ausbildungsverein-Konzept und Torsten Theiler. Es war ab Sommer 21 lange überfällig, dass man Samir auf die Finger schaut. Und man hat das ja noch viel zu zurückhaltend getan. Für unseren Sonnenkönig aber war das wohl schon viel zu viel des Guten.

    Danke zunächst für diese Einordnung!

    Nun, ich finde es zunächst einmal sehr interessant, endlich mal Arabis Sicht zu hören. Und er hört sich für mich (ich habe erst etwa die Hälfte des Podcasts gehört) sehr reflektiert und fair an. Ich würde daher jedem und jeder empfehlen, sich das mal im Podcast anzuhören und sich nicht von anderen ungeprüft sagen zu lassen, wie viel sie darauf geben sollen…

    Zu den von Arabi angesprochenen, aus seiner Sicht kritischen Wechseln in den Gremien: Nach meinem Eindruck war Laufer ein schwacher Präsident, der dem Volk nach dem Mund geredet hat und deswegen beliebt war. Für mich gut vorstellbar, dass er (zu) unkritisch gegenüber Arabi war und Samir die anschließende Gremienzusammensetzung unbequem fand.

    Schütte war aus meiner Sicht fast das genaue Gegenteil zu Laufer, weil er in seiner öffentlichen Darstellung sehr ungeschickt war. Ob er aber einfach nur kontrollierender gegenüber Arabi unterwegs war als Laufer oder ob Schütte womöglich unprofessionell in dem Sinne war, dass er vielleicht zum Beispiel Informationen aus internen Gremiensitzungen in die Öffentlichkeit durchgestochen hat (auch so könnte man Arabis Äußerungen interpretieren)), weiß ich nicht.

    Auch die Rollen von Eschweiler und Köster liegen für mich im Dunkeln.

  • Gönner
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    • 30. März 2026 um 09:05
    • #5.325

    Wenn ich an die Esoterik-Nummer denke, dann bringe ich das mit der Eigenschaft "reflektiert" in keinen logischen Zusammenhang. Natürlich ist es einseitig so auf diesem einen Punkt herumzureiten, aber gerade dieser zeugt sehr deutlich von massiver fehlender Rationalität. Vor allem wenn man das in offizieller Funktion und nicht als persönliche Marotte betreibt. In der Folge erklärt sich dann halt auch, wie die ganze Nummer so dermaßen aus dem Ruder laufen konnte. Und da ist Arabi natürlich der Hauptprotagonist, der sich unabhängig vom Verhalten und den Fehlern der Vorstandsetage nicht aus der Verantwortung stehen kann. Strategisches Konzept, Kaderzusammenstellung, etc. pp. alles was da zusammengebrochen ist kam direkt aus seiner Feder. So gesehen ist es zwar interessant sich mal die andere Seite anzuhören, ändert aber eben nicht grundsätzlich etwas an den Verantwortlichkeiten. Zumal man mit Aussagen direkt beteiligter und insofern sich nicht unabhängig äußernden Personen insoweit vorsichtig sein muss, dass ein gesundes Hinterfragen zur Einschätzung der Wortmeldungen ungemein wichtig ist.


    Es freut mich übrigens sehr, dass in den hier getätigten Beiträgen zur Rolle des Vorstandes durchaus wiederfindet, indem man differenziert und sich im Klaren ist, dass für uns auch dort einiges im Dunkeln liegt. Dreh und Angelpunkt bleibt aber Arabi, der hier ziemlich frei schalten konnte. Anders lässt sich die Esoterik-Nummer - da schließt sich der Kreis - auch nicht erklären. Ich kann mir jedenfalls keinen Betrieb vorstellen, wo das durch geht sofern es nicht direkt vom Chef kommt oder jener wegschaut. Da hatte Schütte ja völlig berechtigt mal gesagt, dass es ihm schwer fällt das mit gesundem Verstand irgendwie zu erklären oder zu rechtfertigen.

    Arminia Bielefeld - Stadion Alm
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    2 Mal editiert, zuletzt von Gönner (30. März 2026 um 09:12)

  • Fonzie
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    • 30. März 2026 um 09:09
    • #5.326
    Zitat von hamus

    Danke zunächst für diese Einordnung!

    Nun, ich finde es zunächst einmal sehr interessant, endlich mal Arabis Sicht zu hören. Und er hört sich für mich (ich habe erst etwa die Hälfte des Podcasts gehört) sehr reflektiert und fair an. Ich würde daher jedem und jeder empfehlen, sich das mal im Podcast anzuhören und sich nicht von anderen ungeprüft sagen zu lassen, wie viel sie darauf geben sollen…

    Zu den von Arabi angesprochenen, aus seiner Sicht kritischen Wechseln in den Gremien: Nach meinem Eindruck war Laufer ein schwacher Präsident, der dem Volk nach dem Mund geredet hat und deswegen beliebt war. Für mich gut vorstellbar, dass er (zu) unkritisch gegenüber Arabi war und Samir die anschließende Gremienzusammensetzung unbequem fand.

    Schütte war aus meiner Sicht fast das genaue Gegenteil zu Laufer, weil er in seiner öffentlichen Darstellung sehr ungeschickt war. Ob er aber einfach nur kontrollierender gegenüber Arabi unterwegs war als Laufer oder ob Schütte womöglich unprofessionell in dem Sinne war, dass er vielleicht zum Beispiel Informationen aus internen Gremiensitzungen in die Öffentlichkeit durchgestochen hat (auch so könnte man Arabis Äußerungen interpretieren)), weiß ich nicht.

    Auch die Rollen von Eschweiler und Köster liegen für mich im Dunkeln.

    DAS war auch sicher nicht meine Absicht, wenn ich eine eigene Einschätzung abgegeben habe. Jeder sollte sich immer eine eigene Meinung bilden.

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  • DSC_Tine
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    • 30. März 2026 um 09:49
    • #5.327

    Am Anfang sagt er im Podcast, dass er mit Hilfe die Zeit bei Arminia reflektiert hat. Vielleicht ist das ja so.

    Irgendwas scheint ja im Argen gewesen zu sein.

    Ich habe den Podcast noch nicht komplett gehört, empfinde ihn bisher aber nicht so krass fair und reflektiert. Es wirkt teilweise eher so, als ob er schon drauf achtet, was er wie sagt. Heutzutage hat man ja flott ne Klage am Hals, wenn man allzu frei von der Leber plaudert.
    Ich bin nie ein Fan von dem Menschen Samir Arabi gewesen, den man so in der Öffentlichkeit „kennengelernt“ hat. Er hat viel Gutes für den Verein getan damals, aber das Ende war schon heftig irgendwie.

  • LeckerKnoppers
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    • 30. März 2026 um 10:38
    • #5.328

    Dass unsere komplette Führungsetage kritisch zu begleiten ist und die (sportliche) Kompetenz sehr fragwürdig erscheint, ist ja nach der Vergangenheit durchaus überwiegend Konsens hier. Also dass da Dinge schief gelaufen sind, würde mich null überraschen. Dass der Fisch weiterhin vom Kopf stinkt, würde ein erneuter Abstieg diese Saison schmerzlich bestätigen.

    Es ändert aber nichts an der sportlichen Verantwortlichkeit von Herrn Arabi für diesen extremen Niedergang seinerzeit. Dass hier kaum Spieler mit Ablöse gegangen sind, Trainersuchen ewig gedauert haben bzw nur Fehlgriffe zum Schluss getätigt wurden, wird man schwerlich den Gremien in Hauptschuld anlasten können.

    Aber dass er sich in so ein Interview setzt und Abbitte leistet, war wohl auch nicht zu erwarten.

    Es ist für mich keine Überraschung, dass er seitdem nirgendwo untergekommen ist und spricht dann auch irgendwie für sich.

    Mathias Hain: "Wir standen zwei Mal im Pokal-Halbfinale und waren fünf Jahre in der ersten Liga. Da darf man doch jetzt nicht so schlecht dastehen"

  • Fonzie
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    • 30. März 2026 um 10:47
    • #5.329
    Zitat von LeckerKnoppers

    Dass unsere komplette Führungsetage kritisch zu begleiten ist und die (sportliche) Kompetenz sehr fragwürdig erscheint, ist ja nach der Vergangenheit durchaus überwiegend Konsens hier. Also dass da Dinge schief gelaufen sind, würde mich null überraschen. Dass der Fisch weiterhin vom Kopf stinkt, würde ein erneuter Abstieg diese Saison schmerzlich bestätigen.

    Es ändert aber nichts an der sportlichen Verantwortlichkeit von Herrn Arabi für diesen extremen Niedergang seinerzeit. Dass hier kaum Spieler mit Ablöse gegangen sind, Trainersuchen ewig gedauert haben bzw nur Fehlgriffe zum Schluss getätigt wurden, wird man schwerlich den Gremien in Hauptschuld anlasten können.

    Aber dass er sich in so ein Interview setzt und Abbitte leistet, war wohl auch nicht zu erwarten.

    Es ist für mich keine Überraschung, dass er seitdem nirgendwo untergekommen ist und spricht dann auch irgendwie für sich.

    Wirtschaftlich gesehen ist die aktuelle Führung m.E. über jeden Zweifel erhaben. Dass sie nicht gegen Mutzels Willen Kniat entlassen hat, kann ich auch nachvollziehen, weil man sonst Mutzel auch hätte feuern müssen.

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  • Jockel
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    • 30. März 2026 um 10:55
    • #5.330

    Typischer Podcase zum Abfeiern der Vergangenheit. Leider haben es die Moderatoren verpasst, hinreichend zu den letzten 2-3 Absturzjahren nachzufassen bzw. Arabi hat die Antworten gekonnt umschifft. Auch die Sache mit dem vermeintlichen Guru kam natürlich nicht zur Sprache. Weiterhin hätte man nachfassen können, wie es zu einem lange nicht enden wollenden Rechtsstreit kommen konnte, wenn sowieso klar war, dass das Arbeitsverhältnis 3 Monate später geendet hätte.

    Schade, hätte mir mehr erhofft. Aber offensichtlich wir der Podcast ja dazu da, Arabi wieder ins Gespräch zu bringen.

  • Lothar
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    • 30. März 2026 um 11:22
    • #5.331
    Zitat von Jockel

    Typischer Podcase zum Abfeiern der Vergangenheit. Leider haben es die Moderatoren verpasst, hinreichend zu den letzten 2-3 Absturzjahren nachzufassen bzw. Arabi hat die Antworten gekonnt umschifft. Auch die Sache mit dem vermeintlichen Guru kam natürlich nicht zur Sprache. Weiterhin hätte man nachfassen können, wie es zu einem lange nicht enden wollenden Rechtsstreit kommen konnte, wenn sowieso klar war, dass das Arbeitsverhältnis 3 Monate später geendet hätte.

    Schade, hätte mir mehr erhofft. Aber offensichtlich wir der Podcast ja dazu da, Arabi wieder ins Gespräch zu bringen.

    Die müssen den Podcast für eine möglichst breite Hörerschaft interessant machen. Wir wissen mittlerweile alle, wer Torsten Theiler ist usw. Für den allgemein Fußball-Interessierten geht das sicherlich zu tief. Den zwischenzeitlichen Niedergang hat man in Deutschland / NRW wahrgenommen, aber nicht in der Komplexität. Dafür sind wir letztlich auch zu irrelevant außerhalb von OWL.

    Fabian Klos - Captain, Leader, Legend

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    Pille71
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    • 30. März 2026 um 11:54
    • #5.332
    Zitat von DSC_Tine

    Am Anfang sagt er im Podcast, dass er mit Hilfe die Zeit bei Arminia reflektiert hat. Vielleicht ist das ja so.

    Irgendwas scheint ja im Argen gewesen zu sein.

    Ich habe den Podcast noch nicht komplett gehört, empfinde ihn bisher aber nicht so krass fair und reflektiert. Es wirkt teilweise eher so, als ob er schon drauf achtet, was er wie sagt. Heutzutage hat man ja flott ne Klage am Hals, wenn man allzu frei von der Leber plaudert.
    Ich bin nie ein Fan von dem Menschen Samir Arabi gewesen, den man so in der Öffentlichkeit „kennengelernt“ hat. Er hat viel Gutes für den Verein getan damals, aber das Ende war schon heftig irgendwie.

    Sagen wir so, Deinen ersten Satz kann man nachhallen lassen. Dann kommt man der Wahrheit etwas näher. Mehr möchte ich nicht dazu sagen, ich weiß auch nicht alles. Aber da war schon viel außerhalb des sportlichen Bereichs im Ungleichgewicht und vor allem schleichend mehr. Grundsätzlich war Arabi im privaten Umfeld ein umgänglicher und höflicher Typ. Wenn auch reserviert. Ich konnte ihm mal in einer privaten Angelegenheit helfen. Im beruflichen Kontext gibt’s sicher viele, die man dann anders kennen lernen würde. Er hat viel für Arminia geleistet. Am Ende war die völlige Alleinverantwortung sehr schlecht für Arminia. Aber das hat eben Arminia zu verantworten. Zu seiner Anfangszeit haben Spieler und Trainer das Trainingslager finanziert, und auch er hat seine Mitbeteiligung angeboten. Ein Abwehrspieler, der nach dem Abstieg am Wiederaufbau beteiligt war, hat fürn Appel und n Ei gespielt, damit Budget frei bleibt. Das macht man nur, wenn man Team und Manager vertraut und mag.
    Wimmer, Clauss, Doan, klar sind Highlights, auch Ortega, unterm Strich wurde zu wenig Ablöse generiert. Seine Bilanz über alles ist 2- bis 3+. Ohne ihn gäbe es Arminia nur noch in der Regionalliga. Von den Entscheidungen in der Abstiegssaison 2. Liga distanziert er sich. Das ist verzerrt wahrgenommen. Wenn es so war, hätte er zurück treten können. Also ist er mit Schuld. Neben diesem unfähigen Vorstand.

  • Gönner
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    • 30. März 2026 um 12:30
    • #5.333
    Zitat von Pille71

    (...) unterm Strich wurde zu wenig Ablöse generiert. Seine Bilanz über alles ist 2- bis 3+.


    Man kann letztlich gar keine Bilanz über alles ziehen. Die Umstände und Handlungen sind dafür viel zu verschieden. Die Zeit bis 2015 war eine ganz andere als die bis 2020 und was im Anschluss kam auch. Ich habe Arabi am Anfang sehr positiv aufgenommen. Mit dem Bundesligaaufstieg und den Folgen ist er aber offenkundig überhaupt nicht klar gekommen. Und Arminia als ganzes hat eben Arminia-Sachen gemacht. Kann man sich in der ständigen Wiederholung eigentlich auch nicht ausdenken.


    Will heißen, dass ich mich überhaupt nicht in der Lage sähe diese Geschichte zu nivellieren und am Ende eine Note drunter zu packen.

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  • Fonzie
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    • 30. März 2026 um 12:47
    • #5.334

    Nicht wirklich abzuschätzen ist die persönliche Ebene bei Arabi. Also inwieweit er eine Persönlichkeitsveränderung durchlaufen hat und dies Auswirkungen auf sein berufliches Handeln hatte. Das sieht ein bisschen so aus. Jedenfalls spricht die Theiler-Nummer dafür. Und Klos hat ja auch davon gesprochen, dass der falsch abgebogen sei und Zusammenhänge gesehen habe, die es nicht gebe. Es mag vielleicht Leute geben, die so was wie mit Theiler machen, aber es evtl. nicht wirklich todernst meinen. Wer so was aber todernst meint, mit dem stimmt was nicht.

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  • hamus
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    • 31. März 2026 um 00:14
    • #5.335
    Zitat von Gönner

    Wenn ich an die Esoterik-Nummer denke, dann bringe ich das mit der Eigenschaft "reflektiert" in keinen logischen Zusammenhang. Natürlich ist es einseitig so auf diesem einen Punkt herumzureiten, aber gerade dieser zeugt sehr deutlich von massiver fehlender Rationalität. Vor allem wenn man das in offizieller Funktion und nicht als persönliche Marotte betreibt. In der Folge erklärt sich dann halt auch, wie die ganze Nummer so dermaßen aus dem Ruder laufen konnte. Und da ist Arabi natürlich der Hauptprotagonist, der sich unabhängig vom Verhalten und den Fehlern der Vorstandsetage nicht aus der Verantwortung stehen kann. Strategisches Konzept, Kaderzusammenstellung, etc. pp. alles was da zusammengebrochen ist kam direkt aus seiner Feder. So gesehen ist es zwar interessant sich mal die andere Seite anzuhören, ändert aber eben nicht grundsätzlich etwas an den Verantwortlichkeiten. Zumal man mit Aussagen direkt beteiligter und insofern sich nicht unabhängig äußernden Personen insoweit vorsichtig sein muss, dass ein gesundes Hinterfragen zur Einschätzung der Wortmeldungen ungemein wichtig ist.


    Es freut mich übrigens sehr, dass in den hier getätigten Beiträgen zur Rolle des Vorstandes durchaus wiederfindet, indem man differenziert und sich im Klaren ist, dass für uns auch dort einiges im Dunkeln liegt. Dreh und Angelpunkt bleibt aber Arabi, der hier ziemlich frei schalten konnte. Anders lässt sich die Esoterik-Nummer - da schließt sich der Kreis - auch nicht erklären. Ich kann mir jedenfalls keinen Betrieb vorstellen, wo das durch geht sofern es nicht direkt vom Chef kommt oder jener wegschaut. Da hatte Schütte ja völlig berechtigt mal gesagt, dass es ihm schwer fällt das mit gesundem Verstand irgendwie zu erklären oder zu rechtfertigen.

    Tut mir leid, aber ich denke Du gibst der Esoterik-Nummer ein viel zu großes Gewicht für die Ära Arabi. Der Guru ist auch nicht Gegenstand des Podcasts. Ich finde, dass sich Arabi jetzt und dort (und nicht damals!) einigermaßen reflektiert äußert.

    Natürlich hast Du recht, dass Arabi der Hauptverantwortliche war, er verweist ja auch selbst darauf, dass Wortmann nach Rejeks Ausscheiden nicht sofort zur Verfügung stand… gleichwohl hatte ich persönlich schon verdrängt, dass Samir so etwas wie eine Ermüdung (burn out?) verspürte, und er für eine Zeitlang freigestellt war. Hätten da die Gremien nicht vielleicht besser richtigen Ersatz verpflichtet?
    Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich fand Arabi in seiner Außendarstellung nie sooooo wahnsinnig sympathisch und kann daher den Einwand von @tdsc_tine verstehen. Nicht ganz so gut nachvollziehen kann ich die Bemerkungen, Arabis Sicht tue nichts zur Sache. Denn Geschichte wird normalerweise von den Gewinnern geschrieben. Arabis Ausscheiden bei Arminia war nicht das eines Gewinners. Trotzdem sind wir uns glaube ich einig, dass er keine Vollniete ist und bei allen Fehlern auch Gutes bewirkt hat.

    Insofern finde ich seine Außenseitermeinung sehr beachtenswert, gerade im Hinblick auf die handelnden Personen beim von ihm angesprochenen kritischen Übergang: Laufer zu Schütte, der neue starke Mann Eschweiler und das etwas mysteriöse Ausscheiden von Köster.

  • Fonzie
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    • 31. März 2026 um 00:37
    • #5.336

    Der Hinweis, dass Arabis Sicht die einer Konfliktpartei ist und damit mit Vorsicht zu genießen ist, finde ich nach wie vor wichtig und richtig. Dasselbe gilt natürlich auch für die nachtretenden Äußerungen von Schütte und Ostrowski seinerzeit.

    Ich sehe zudem kein Indiz für einen Zusammenhang zwischen dem Köster-Rücktritt und der Arabi-Entlassung. Dazwischen lagen Monate. Meine Intuition ist eher die, dass Köster als e.V.-Ehrenamtler und ehemaliger Kritischer Armine mit dem Ansatz von Schütte, den e.V. ausschließlich wie ein Unternehmen zu führen - das es auch, aber nicht nur ist -, nicht einverstanden war. Dass geht ja so weit, dass nur noch Führungskräfte aus der regionalen Wirtschaft für einen Sitz im e.V.-Präsidium in Betracht gezogen werden, selbst für den Sitz, der die Abteilungen per Nomination repräsentieren soll. Auch die Kommunikationskultur nach innen im e.V. und außen soll unter Schütte gezielt entsprechend verändert worden sein. Wenn man mich fragt, war Schütte deshalb insgesamt ein sehr schlechter e.V.-Präsident. Das hat aber wiederum in meiner Deutung nichts mit Arabis Fremdeln mit Schütte und Eschweiler zu tun. Laufer war sein väterlicher Freund und Mentor. Erzählt wird von gemeinsamem Rotweintrinken zwischen beiden. Mit Schütte und Eschweiler war es dann einfach für Arabi anders, nämlich vielmehr wie in einem Unternehmen und er musste berichten und sich rechtfertigen statt Rotwein zu trinken. Insofern könnten die verschiedenen Erzählfetzen, die es gibt, ganz gut zusammenpassen.

    Einmal ist kein Mal. Wir fahren nochmal nach Berlin! Eines Tages...

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    Einmal editiert, zuletzt von Fonzie (31. März 2026 um 00:48)

  • so.cal
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    • 31. März 2026 um 08:30
    • #5.337

    "Arminia war mein Baby" - heißt es in der Überschrift auf nw.de. Scheinheiliges Getue. Verklagt man sein "Baby", um auch den letzten Cent Abfindung raus zu quetschen? Ich möchte von dieser Person, die für mich auf einer Stufe mit einem gewissen Herrn R.K. aus Herford steht, nichts mehr hören und nichts mehr lesen.

  • Zwiebel94
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    • 31. März 2026 um 10:56
    • #5.338

    Interessant finde ich, dass er wohl immer noch in Bielefeld wohnt.

  • Online
    Marie-Sophie86
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    • 31. März 2026 um 10:58
    • #5.339

    Hat in Bielefeld ein sehr schickes Haus für viel Geld, das er von seinem Baby bekommen hat, bauen lassen. So einen Palast verlässt man nicht so schnell.

  • joshinatoooor
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    • 31. März 2026 um 11:30
    • #5.340

    Der erfolgreichste Sport GF den wir je hatten.

    Nur um das bashing wegen der Klage mal richtig zu stellen:

    Arabi hatte eine laufenden Vertrag und ihm wurde gekündigt. Das er nach einem Rauswurf die ihm vertraglich zustehende Summe noch einfordert, ist wirklich ein Skandal.

    Die ihm das hier vorwerfen, würden sicher auch bei einem Rauswurf dem alten AG voller Demut in die Augen schauen und dankend auf das Restgeld verzichten.

    Die handelnden Personen waren m.W. die hier so hoch angesehenen und beliebten Sympathen wie Schütte , Eschweiler und Ostrowski.

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