Ortega hat sinngemäß gesagt, die Mannschaft habe sich zu Beginn in die Hosen gemacht. Aber kann man das der Truppe denn wirklich zum Vorwurf machen? Für einen Großteil der Mannschaft ist die zweite Liga doch absolutes Neuland, und da kann ich schon nachvollziehen, dass man da anfangs Muffensausen bekommt, wenn man erstmals vor 50.000 Zuschauern einläuft und dazu noch beim Tabellenführer. Sollte nicht sein, aber lässt sich auch nicht so einfach verhindern. Hinterher haben die Spieler sich dann immer mehr befreit und erlebt, dass man auch vor bzw. gegen eine(r) derartige(n) Kulisse und gegen einen scheinbar übermächtigen mithalten kann. Und das ist bestimmt ein Lerneffekt, der in Dresden Gold wert sein kann. Gut auch, dass vorher noch weitere Spiele vor zumindest etwas größeren Kulissen anstehen.