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Ex-Cheftrainer Michél Kniat

  • ArminiaRulez
  • 13. Juni 2023 um 19:24
  • Hochwald-Physio
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    • 24. Januar 2026 um 14:50
    • #8.821

    Mein-Solarlampion
    Zitat von BiLeFelt

    Das ist schön, aber bei uns macht er immer wieder exakt die selben Fehler und wird das auch weiterhin tun.

    Wen interessiert, dass andere Vereine in der Vergangenheit das anders gesehen haben könnten.

    Nicht "könnten" , sondern getan haben.

    Mich interessiert das, denn ich vertraue den Urteilen von Personen, die mit ihm zusammen arbeiten, vom Fach sind und seine Arbeit wirklich beurteilen können.

  • Hochwald-Physio
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    • 24. Januar 2026 um 15:01
    • #8.822
    Zitat von Fonzie

    Ich sehe leider keine nachhaltige Lernfähigkeit bei Kniat. Jedes Jahr nach Weihnachten kommt er mit High-End-Taktiken der Kategorie Goldstandard um die Ecke und will eine limitierte Mannschaft damit aufpimpen. Und korrigiert sich dann entweder (fast zu) spät wie in Jahr 1 oder nur auf Intervention der Mannschaft wie in Jahr 2. Mal sehen, ob er sich wie auch immer in Jahr 3 nochmal korrigiert bekommt.

    Das ist ein ernsthaftes Defizit, das m.E. seine Karriere limitieren wird.

    EDIT: BiLeFelt war schneller.

    Wir werden in Zukunft sehen, wer Recht hat.

    Aber alleine die Tatsache, dass @Arminia- Rotti ihn als " Hobbytrainer" bezeichnet, stimmt mich optimistisch.;)

  • Zwiebel94
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    • 24. Januar 2026 um 15:08
    • #8.823

    Ich bewerte aktuell nicht die Aussagen von ehemaligen Weggefährten, anderen Verantwortlichen oder sonstigen Leuten aus anderen Vereinen.

    Ich bewerte das, was ich aktuell auf dem Platz sehe. Und das ist größtenteils gruselig.

    Was bringt es mir denn dann, wenn irgendein ehemaliger Verantwortlicher von Verl Kniat für einen guten Trainer hält?


  • Mein-Solarlampion
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    • 24. Januar 2026 um 15:13
    • #8.824
    Zitat von Hochwald-Physio

    Nicht "könnten" , sondern getan haben.

    Mich interessiert das, denn ich vertraue den Urteilen von Personen, die mit ihm zusammen arbeiten, vom Fach sind und seine Arbeit wirklich beurteilen können.

    Wunderschön, aber eine unnötig unterwürfige Haltung. Um die offensichtlichen taktischen Defizite zu erkennen, braucht man sich nicht hinter "Personen vom Fach" zu verstecken.

    Wie Reich-Ranicki schon sagte: "um die Qualität eines Schnitzels beurteilen zu können, braucht man nicht selbst in der Pfanne gelegen zu haben"...

    30.09.1978 | 24.05.2025

  • Kiyouu
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    • 24. Januar 2026 um 15:15
    • #8.825
    Zitat von Zwiebel94

    Ich bewerte aktuell nicht die Aussagen von ehemaligen Weggefährten, anderen Verantwortlichen oder sonstigen Leuten aus anderen Vereinen.

    Ich bewerte das, was ich aktuell auf dem Platz sehe. Und das ist größtenteils gruselig.

    Was bringt es mir denn dann, wenn irgendein ehemaliger Verantwortlicher von Verl Kniat für einen guten Trainer hält?

    Weil auch immer so viel Wahrheit nach Aussen getragen wird. Verl hat alles richtig gemacht mit dem Verkauf von Kniat.

  • DSCMarco05
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    • 24. Januar 2026 um 15:17
    • #8.826
    Zitat von Zwiebel94

    Ich bewerte aktuell nicht die Aussagen von ehemaligen Weggefährten, anderen Verantwortlichen oder sonstigen Leuten aus anderen Vereinen.

    Ich bewerte das, was ich aktuell auf dem Platz sehe. Und das ist größtenteils gruselig.

    Was bringt es mir denn dann, wenn irgendein ehemaliger Verantwortlicher von Verl Kniat für einen guten Trainer hält?

    Sehe ich auch so. Was nützt es mir wenn jemand aus der FHS Blase mir hintenrum erzählt dass Mitch nen prima Kerl ist? Oder was nützt es mir wenn mir der Busfahrer von Verl erzählt dass Mitch echt was aufn Kasten hatte.

    Oder der Platzwart vom SV Blumenthal mir erzählt was dat fürn toften type war.

    Alles Vergangenheit, zum teil ewig her.

    Ich verfolge ihn seit 2,5 Jahren und sehe seit 2,5 Jahren die gleichen Fehler die immer wieder aufploppen. Jetzt aktuell wieder die Thematik wie man aus der Winterpause kommt und welches Experiment er wieder für die Mannschaft unterm Weihnachtsbaum gefunden hat.

    Das sind erhebliche Defizite die Kniat hat..0 einstudierte Laufwege ab Mittellinie nach vorne. 0 antrainierte Standards. Da sind so viele Defizite, schlimm das sie keiner der Verantwortlichen sehen will.

    Aber ok dann soll es so sein und Kobusch fängt in seiner ersten Saison direkt mit nem Abstieg an. GrillRainer ist ja vermutlich sein Vorbild gewesen, folgt er ihm hier halt schon mal direkt mit gleichem Weg. MM wird dann eh von alleine gehen oder gehen müssen, aber der wird weich fallen und irgendwas kategorie KSC, Darmstadt usw bekommen.

    Die blöden am Ende sind sowieso nur wir Fans weil Verantwortliche wieder mal mit geschlossenen Augen durch die swb Blase stolzieren.

  • Kiyouu
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    • 24. Januar 2026 um 15:18
    • #8.827
    Zitat von BiLeFelt

    Wunderschön, aber eine unnötig unterwürfige Haltung. Um die offensichtlichen taktischen Defizite zu erkennen, braucht man sich nicht hinter "Personen vom Fach" zu verstecken.

    Wie Reich-Ranicki schon sagte: "um die Qualität eines Schnitzels beurteilen zu können, braucht man nicht selbst in der Pfanne gelegen zu haben"...

    Nur weil einer vom Fach ist heisst das noch nicht das er gut oder alles richtig macht. Gibt auch genug Physios die vom Fach sind und scheiße sind.

  • Delbrücker
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    • 24. Januar 2026 um 15:18
    • #8.828
    Zitat von Kiyouu

    Weil auch immer so viel Wahrheit nach Aussen getragen wird. Verl hat alles richtig gemacht mit dem Verkauf von Kniat.

    Arminia bis hierher aber halt auch.

    Aber wer weiß, wie diese Saison ausgeht (falls er das Ende noch hier erlebt).

    "Don't take life too seriously. You will never get out of it alive"
    Elbert Hubbard

    Anders als das Gehirn, warnt dich der Magen, wenn er leer ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Delbrücker (24. Januar 2026 um 15:30)

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    • 24. Januar 2026 um 15:44
    • #8.829

    Langsam frage ich mich wirklich, ob es hier manchen überhaupt noch um Arminia geht – oder nur darum, Kniat endlich scheitern zu sehen. Der Mann ist inzwischen zum Lieblings-Sündenbock auserkoren worden, und egal was passiert, es wird ihm negativ ausgelegt.

    System passt nicht? Kniat stellt zur Halbzeit um.

    Plötzlich war es dann nicht der Trainer, sondern angeblich die Mannschaft, die das intern geregelt hat. Klar. Als ob eine Zweitligamannschaft mal eben kollektiv beschließt, den Trainer zu ignorieren, um sich selbst aufzustellen. Wer das ernsthaft glaubt, sollte sich fragen, wie professioneller Fußball funktioniert.

    Beim Thema Kader das gleiche Schauspiel. Monatelang hieß es: Leistungsprinzip, Konkurrenzkampf, bloß nicht nur auf die Aufstiegshelden verlassen, wie in der Vergangenheit. Sobald aber ein Spieler diesen Konkurrenzkampf verliert, ist Kniat natürlich der Böse, der grundlos rasiert. Offenbar haben hier einige Foristen Zugang zu Trainingsplänen, Leistungsdaten und Kabinenansprachen – anders lässt sich diese Gewissheit ja kaum erklären.

    Und dann Kiel. Eine richtig starke zweite Halbzeit und sofort kommt: „Ja, aber nur wegen der roten Karte.“ Was ist das bitte für ein Argument? Rote Karten fallen nicht vom Himmel, die provoziert man. Mit der Logik kann man jede Leistung relativieren. Zumal eine Unterzahl bekanntlich längst kein Todesurteil mehr ist. Hat man heute doch bei Fürth gesehen, die fast ein ganzes Spiel in Unterzahl die Null gehalten haben und sogar näher an der Führung waren. Aber Hauptsache, man findet irgendeinen Grund, die eigene Leistung kleinzureden.

    Krönung ist dann noch, dass der Sturmlauf am Ende als ideenlos bezeichnet wird. Wenn ein Gegner im tiefen Block steht, gehört das zu den am schwierigsten zu bespielenden Szenarien im Fußball. Diese Woche erklärten Guardiola und Arne Slot öffentlich, wie schwer es ist, solche Mannschaften zu knacken. Wenn selbst City oder Liverpool daran regelmäßig scheitern, ist es schon ziemlich schräg, Kniat vorzuwerfen, dass in der 2 HZ. am Ende nicht jeder Angriff perfekt ausgespielt war.

    Kritik? Absolut. Kniat hat sich mit den falschen Entscheidungen der letzten Wochen in eine Situation manövriert, in der man ihn kritisieren darf und das auch tun sollte. Gerade die bodenlose 1. HZ. muss man ihm ankreiden. Aber was hier teilweise läuft, ist m.M.n. keine Kritik mehr, sondern Agenda. Und wer jede positive Entwicklung sofort zerredet, nur um weiter auf den Trainer einzudreschen, der sollte sich vielleicht fragen, ob er wirklich will, dass Arminia erfolgreich ist – oder einfach nur Recht behalten möchte.


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    • 24. Januar 2026 um 15:50
    • #8.830

    Gerade die Meinung zu roten Karten und Elfmeter teile ich:

    Bekommt der Gegner eine rote Karte, haben wir Glück und das Momentum schlägt zu unseren Gunsten aus. Bekommen wir die rote Karte ist das dämlich und ein Bärendienst und wir bekommen das Unentschieden nicht über die Zeit weil wir zu doof sind. Bekommen wir nen Elfmeter, ist es auch glückliche Fügung und Zufall...

    Der Kieler ging da gestern leider dämlich gegen Wörl zu Werke und hat zurecht gelb -rot gesehen und wir haben den Elfmeter bekommen. Punkt. Und Jonny muss den auch erstmal machen, hat er.

    Trotzallem, und da sind sich alle einig, war das gestern ne extrem schwache erste Halbzeit. Bitte nicht noch einmal... Das wird nen extrem spannender Abstiegskampf. Unsere Arminia kann halt nur Drama. 🤷🏼‍♂️

    "In einem Fussballerleben verliebt man sich nur einmal..."

  • Zwiebel94
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    • 24. Januar 2026 um 15:54
    • #8.831

    Von welcher positiven Entwicklung schreibst du bitte? Hier wird sicherlich nicht jede "positive" Entwicklung sofort zerrissen. Ich würde mich ja wirklich freuen, wenn ich diese mal erkennen würde.

    Es geht hier doch darum, dass Realitäten erkannt werden. Mit so einer Leistung wie gegen Düsseldorf oder jetzt gegen Kiel in den ersten 70 Minuten steigst du am Ende ab. Da spielt es keine Rolle, ob Kniat da wieder zehnmal das System umstellt oder ständig andere Leute starten lässt.

    Hätte die Mannschaft gestern über die gesamte Zeit ein gutes Spiel hingelegt, dann wäre das sicherlich auch hier entsprechend honoriert worden.

  • Fonzie
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    • 24. Januar 2026 um 16:02
    • #8.832
    Zitat von error404

    Langsam frage ich mich wirklich, ob es hier manchen überhaupt noch um Arminia geht – oder nur darum, Kniat endlich scheitern zu sehen. Der Mann ist inzwischen zum Lieblings-Sündenbock auserkoren worden, und egal was passiert, es wird ihm negativ ausgelegt.

    System passt nicht? Kniat stellt zur Halbzeit um.

    Plötzlich war es dann nicht der Trainer, sondern angeblich die Mannschaft, die das intern geregelt hat. Klar. Als ob eine Zweitligamannschaft mal eben kollektiv beschließt, den Trainer zu ignorieren, um sich selbst aufzustellen. Wer das ernsthaft glaubt, sollte sich fragen, wie professioneller Fußball funktioniert.

    Beim Thema Kader das gleiche Schauspiel. Monatelang hieß es: Leistungsprinzip, Konkurrenzkampf, bloß nicht nur auf die Aufstiegshelden verlassen, wie in der Vergangenheit. Sobald aber ein Spieler diesen Konkurrenzkampf verliert, ist Kniat natürlich der Böse, der grundlos rasiert. Offenbar haben hier einige Foristen Zugang zu Trainingsplänen, Leistungsdaten und Kabinenansprachen – anders lässt sich diese Gewissheit ja kaum erklären.

    Und dann Kiel. Eine richtig starke zweite Halbzeit und sofort kommt: „Ja, aber nur wegen der roten Karte.“ Was ist das bitte für ein Argument? Rote Karten fallen nicht vom Himmel, die provoziert man. Mit der Logik kann man jede Leistung relativieren. Zumal eine Unterzahl bekanntlich längst kein Todesurteil mehr ist. Hat man heute doch bei Fürth gesehen, die fast ein ganzes Spiel in Unterzahl die Null gehalten haben und sogar näher an der Führung waren. Aber Hauptsache, man findet irgendeinen Grund, die eigene Leistung kleinzureden.

    Krönung ist dann noch, dass der Sturmlauf am Ende als ideenlos bezeichnet wird. Wenn ein Gegner im tiefen Block steht, gehört das zu den am schwierigsten zu bespielenden Szenarien im Fußball. Diese Woche erklärten Guardiola und Arne Slot öffentlich, wie schwer es ist, solche Mannschaften zu knacken. Wenn selbst City oder Liverpool daran regelmäßig scheitern, ist es schon ziemlich schräg, Kniat vorzuwerfen, dass in der 2 HZ. am Ende nicht jeder Angriff perfekt ausgespielt war.

    Kritik? Absolut. Kniat hat sich mit den falschen Entscheidungen der letzten Wochen in eine Situation manövriert, in der man ihn kritisieren darf und das auch tun sollte. Gerade die bodenlose 1. HZ. muss man ihm ankreiden. Aber was hier teilweise läuft, ist m.M.n. keine Kritik mehr, sondern Agenda. Und wer jede positive Entwicklung sofort zerredet, nur um weiter auf den Trainer einzudreschen, der sollte sich vielleicht fragen, ob er wirklich will, dass Arminia erfolgreich ist – oder einfach nur Recht behalten möchte.

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    Meinem Eindruck nach geht es den Usern hier vor allem und primär darum, dass Kniat endlich seine Wiederholungsfehler in puncto Taktik abstellt und korrigiert - auch wenn es in der Erregung einige Übertreibungen gibt. Diese Korrektur ist aber nicht zu erkennen. Es gibt keine diesbezügliche Einsichtsbekundung, sondern nur rhetorische Ablenkungsmanöver. Daher hat hier fast niemand Vertrauen darin, dass die Taktikumstellung in der Halbzeit gegen Kiel nun dauerhaft greift. Ich befürchte, dass es in Dresden wieder mit der 3er-/5er-Kette losgeht. Mit einer Agenda haben solches Misstrauen und solche Sorgen nichts zu tun.

    Und ja, Kniat hat selbst darüber gesprochen, dass es zu Beginn 2025 die Mannschaft war, die einen Taktikwechsel gewünscht hat. Das macht es vorstellbar, dass auch in diesem Jahr der Impuls dazu von der Mannschaft kommen müsste - auch wenn niemand weiß, was in der Kabine gegen Kiel besprochen wurde. Dieses Kopfkino ist definitiv 100 Prozent Symptom des Misstrauens gegenüber Kniat. Das stimmt. Gründet aber auch in tatsächlichen Erfahrungen der jüngeren sowie der weiteren Vergangenheit. Und dieses Misstrauen ist selbst als Tatsache zu "fürchten". Kniat verliert das Vertrauen von Teilen des Umfelds. Beziffern kann das keiner. Aber in allen Foren ist der Tenor sehr ähnlich.

    Mein Standpunkt ist: Ich will, dass Kniat zur vertrauten Taktik 433 zurückkehrt und die Experimente einstellt. Dann hoffe und ich glaube ich an den Erfolg. Und dann soll Kniat bleiben. Bleibt er aber stur und lernunfähig, muss er gehen, weil ich sonst den Abstieg mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kommen sehe.


  • Mein-Solarlampion
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    • 24. Januar 2026 um 16:03
    • #8.833

    Ich bin da ja auch eher kritisch,aber die Leistung gestern war nicht erst ab Minute 70 gut sondern ab Minute 45. Kiel hatte in der gesamten Hälfte nur noch eine vernünftige Torchance und die war meine ich recht früh. Auch bis zur roten Karte hatten die kaum noch was zu melden.

  • Fonzie
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    • 24. Januar 2026 um 16:05
    • #8.834
    Zitat von Anstoss

    Ich bin da ja auch eher kritisch,aber die Leistung gestern war nicht erst ab Minute 70 gut sondern ab Minute 45. Kiel hatte in der gesamten Hälfte nur noch eine vernünftige Torchance und die war meine ich recht früh. Auch bis zur roten Karte hatten die kaum noch was zu melden.

    Sehe ich auch so. Praktisch mit Wiederanpfiff. Mich ärgert nur sehr, dass von Kniat und einigen anderen so getan wird, als hätte das mit dem Taktikwechsel nichts zu tun. Damit sollen Fehler bei der Taktik kaschiert werden.

    Einmal editiert, zuletzt von Fonzie (24. Januar 2026 um 16:10)

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    • 24. Januar 2026 um 16:05
    • #8.835
    Zitat von Zwiebel94

    Von welcher positiven Entwicklung schreibst du bitte?

    Entwicklung heißt ja nicht automatisch, dass von heute auf morgen alles perfekt läuft, sondern dass sich Bausteine erkennbar verbessern.

    Für mich ist eine klare positive Entwicklung, dass Uldrikis bislang wie eine echte Verstärkung wirkt. Er bringt Präsenz, bindet Gegenspieler und gibt dem Offensivspiel eine andere Statik. Das ist genau der Spielertyp, der im Saisonverlauf noch ein entscheidender Faktor werden kann – gerade in engen Spielen.

    Gleiches gilt für Bauer, der für mich ein deutliches Upgrade darstellt. Er strahlt Ruhe, Ordnung und Sicherheit aus und hat das Potenzial, der Defensive langfristig Stabilität zu geben. Das sieht nicht spektakulär aus, ist aber genau die Art von Entwicklung, die Mannschaften im Abstiegskampf brauchen.

    Auch abseits des Platzes sehe ich Fortschritte. In der Kommunikation scheint man endlich davon weggekommen zu sein, das Publikum für Pfiffe oder Unmutsbekundungen zu kritisieren. Stattdessen wurde offen eingeräumt, dass die erste Halbzeit schlecht war. Das mag banal klingen, ist aber wichtig: Einsicht ist nun mal der erste Schritt zur Besserung – und den hat man zuletzt vermissen lassen.

    Und sportlich: Nach einem 0:2-Rückstand die Formation zu ändern und anschließend eine Wucht zu entwickeln, die seit Wochen gefehlt hat, ist für mich alles andere als selbstverständlich. Das war kein Zufall, sondern eine bewusste Anpassung, die Wirkung gezeigt hat. Vielleicht kommt man jetzt endlich von der 5er respektive 3er Kette weg.

    Ja, das sind kleine Schritte. Aber sie gehen in die richtige Richtung. Wer erwartet, dass Entwicklung im Abstiegskampf linear und geräuschlos verläuft, der irrt.

  • Arminiaseit89
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    • 24. Januar 2026 um 16:07
    • #8.836
    Zitat von error404

    Langsam frage ich mich wirklich, ob es hier manchen überhaupt noch um Arminia geht – oder nur darum, Kniat endlich scheitern zu sehen. Der Mann ist inzwischen zum Lieblings-Sündenbock auserkoren worden, und egal was passiert, es wird ihm negativ ausgelegt.

    System passt nicht? Kniat stellt zur Halbzeit um.

    Plötzlich war es dann nicht der Trainer, sondern angeblich die Mannschaft, die das intern geregelt hat. Klar. Als ob eine Zweitligamannschaft mal eben kollektiv beschließt, den Trainer zu ignorieren, um sich selbst aufzustellen. Wer das ernsthaft glaubt, sollte sich fragen, wie professioneller Fußball funktioniert.

    Beim Thema Kader das gleiche Schauspiel. Monatelang hieß es: Leistungsprinzip, Konkurrenzkampf, bloß nicht nur auf die Aufstiegshelden verlassen, wie in der Vergangenheit. Sobald aber ein Spieler diesen Konkurrenzkampf verliert, ist Kniat natürlich der Böse, der grundlos rasiert. Offenbar haben hier einige Foristen Zugang zu Trainingsplänen, Leistungsdaten und Kabinenansprachen – anders lässt sich diese Gewissheit ja kaum erklären.

    Und dann Kiel. Eine richtig starke zweite Halbzeit und sofort kommt: „Ja, aber nur wegen der roten Karte.“ Was ist das bitte für ein Argument? Rote Karten fallen nicht vom Himmel, die provoziert man. Mit der Logik kann man jede Leistung relativieren. Zumal eine Unterzahl bekanntlich längst kein Todesurteil mehr ist. Hat man heute doch bei Fürth gesehen, die fast ein ganzes Spiel in Unterzahl die Null gehalten haben und sogar näher an der Führung waren. Aber Hauptsache, man findet irgendeinen Grund, die eigene Leistung kleinzureden.

    Krönung ist dann noch, dass der Sturmlauf am Ende als ideenlos bezeichnet wird. Wenn ein Gegner im tiefen Block steht, gehört das zu den am schwierigsten zu bespielenden Szenarien im Fußball. Diese Woche erklärten Guardiola und Arne Slot öffentlich, wie schwer es ist, solche Mannschaften zu knacken. Wenn selbst City oder Liverpool daran regelmäßig scheitern, ist es schon ziemlich schräg, Kniat vorzuwerfen, dass in der 2 HZ. am Ende nicht jeder Angriff perfekt ausgespielt war.

    Kritik? Absolut. Kniat hat sich mit den falschen Entscheidungen der letzten Wochen in eine Situation manövriert, in der man ihn kritisieren darf und das auch tun sollte. Gerade die bodenlose 1. HZ. muss man ihm ankreiden. Aber was hier teilweise läuft, ist m.M.n. keine Kritik mehr, sondern Agenda. Und wer jede positive Entwicklung sofort zerredet, nur um weiter auf den Trainer einzudreschen, der sollte sich vielleicht fragen, ob er wirklich will, dass Arminia erfolgreich ist – oder einfach nur Recht behalten möchte.

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    Natürlich gibt es die Leute, die du ansprichst. Und nicht wenige davon auch hier im Forum. Ich für meinen Teil würde mich freuen, wenn Arminia erfolgreich ist. Sehr gerne auch mit Mitch. Aber der springende Punkt ist, dass man nicht loben kann, wie großartig er die Mannschaft in der Halbzeit umgestellt und motiviert hat, sondern hinterfragen, warum er nochmal mit der gleichen Kack-Taktik beginnt, in der die Mannschaft auch noch total gehemmt wirkt? Für die das Personal garnicht vorhanden ist, und wir so gefährlich sind, wie ein Plüschtier. Ob da jetzt die Mannschaft dazu beigetragen hat oder nicht, er betont immer, das die Spieler Mitsprachrechte hätten. Interessiert mich auch nicht weiter, ich bin kein Kniat-Hater, ich möchte, das der Verein die Klasse hält. Und da haben wir zuviel Punkte liegen lassen, die unmittelbar dem Trainerteam zuzuordnen sind, denn das man als Aufsteiger z.B. von der Qualität der Spieler nicht top-of- the league ist, ist den Meisten hier auch klar.

  • Arminiaseit89
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    • 24. Januar 2026 um 16:08
    • #8.837
    Zitat von Fonzie

    Meinem Eindruck nach geht es den Usern hier vor allem und primär darum, dass Kniat endlich seine Wiederholungsfehler in puncto Taktik abstellt und korrigiert - auch wenn es in der Erregung einige Übertreibungen gibt. Diese Korrektur ist aber nicht zu erkennen. Es gibt keine diesbezügliche Einsichtsbekundung, sondern nur rhetorische Ablenkungsmanöver. Daher hat hier fast niemand Vertrauen darin, dass die Taktikumstellung in der Halbzeit gegen Kiel nun dauerhaft greift. Ich befürchte, dass es in Dresden wieder mit der 3er-/5er-Kette losgeht. Mit einer Agenda haben solches Misstrauen und solche Sorgen nichts zu tun.

    Und ja, Kniat hat selbst darüber gesprochen, dass es zu Beginn 2025 die Mannschaft war, die einen Taktikwechsel gewünscht hat. Das macht es vorstellbar, dass auch in diesem Jahr der Impuls dazu von der Mannschaft kommen müsste - auch wenn niemand weiß, was in der Kabine gegen Kiel besprochen wurde. Dieses Kopfkino ist definitiv 100 Prozent Symptom des Misstrauens gegenüber Kniat. Das stimmt. Gründet aber auch in tatsächlichen Erfahrungen der jüngeren sowie der weiteren Vergangenheit. Und dieses Misstrauen ist selbst als Tatsache zu "fürchten". Kniat verliert das Vertrauen von Teilen des Umfelds. Beziffern kann das keiner. Aber in allen Foren ist der Tenor sehr ähnlich.

    Mein Standpunkt ist: Ich will, dass Kniat zur vertrauten Taktik 433 zurückkehrt und die Experimente einstellt. Dann hoffe und ich glaube ich an den Erfolg. Und dann soll Kniat bleiben. Bleibt er aber stur und lernunfähig, muss er gehen, weil ich sonst den Abstieg mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kommen sehe.

    Du warst schneller 🤘🏻

  • Fonzie
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    • 24. Januar 2026 um 16:09
    • #8.838
    Zitat von Arminiaseit89

    Du warst schneller 🤘🏻

    2 Stühle, 1 Meinung. Linker Schuh, rechter Schuh. Passt! ;)

  • DSCMarco05
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    • 24. Januar 2026 um 16:19
    • #8.839
    Zitat von error404

    Entwicklung heißt ja nicht automatisch, dass von heute auf morgen alles perfekt läuft, sondern dass sich Bausteine erkennbar verbessern.

    Für mich ist eine klare positive Entwicklung, dass Uldrikis bislang wie eine echte Verstärkung wirkt. Er bringt Präsenz, bindet Gegenspieler und gibt dem Offensivspiel eine andere Statik. Das ist genau der Spielertyp, der im Saisonverlauf noch ein entscheidender Faktor werden kann – gerade in engen Spielen.

    Gleiches gilt für Bauer, der für mich ein deutliches Upgrade darstellt. Er strahlt Ruhe, Ordnung und Sicherheit aus und hat das Potenzial, der Defensive langfristig Stabilität zu geben. Das sieht nicht spektakulär aus, ist aber genau die Art von Entwicklung, die Mannschaften im Abstiegskampf brauchen.

    Auch abseits des Platzes sehe ich Fortschritte. In der Kommunikation scheint man endlich davon weggekommen zu sein, das Publikum für Pfiffe oder Unmutsbekundungen zu kritisieren. Stattdessen wurde offen eingeräumt, dass die erste Halbzeit schlecht war. Das mag banal klingen, ist aber wichtig: Einsicht ist nun mal der erste Schritt zur Besserung – und den hat man zuletzt vermissen lassen.

    Und sportlich: Nach einem 0:2-Rückstand die Formation zu ändern und anschließend eine Wucht zu entwickeln, die seit Wochen gefehlt hat, ist für mich alles andere als selbstverständlich. Das war kein Zufall, sondern eine bewusste Anpassung, die Wirkung gezeigt hat. Vielleicht kommt man jetzt endlich von der 5er respektive 3er Kette weg.

    Ja, das sind kleine Schritte. Aber sie gehen in die richtige Richtung. Wer erwartet, dass Entwicklung im Abstiegskampf linear und geräuschlos verläuft, der irrt.

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    Freut mich dass Du so positive Dinge für dich entdeckt hast.

    Mir würden nach 2,5 Jahren mal Dinge wie einstudierte Standards gefallen. Oder offensiv abgestimmte Lauf und Passwege.


    Aber ok jeder erwartet etwas anderes von Profi Fußballtrainern.

    Meine Erwartungen hat er auf einer Skala von 0-10 mit 4 nicht erfüllt. Ist halt so jedem seinen Film

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    • 24. Januar 2026 um 16:22
    • #8.840
    Zitat von Fonzie

    Mein Standpunkt ist: Ich will, dass Kniat zur vertrauten Taktik 433 zurückkehrt und die Experimente einstellt. Dann hoffe und ich glaube ich an den Erfolg. Und dann soll Kniat bleiben. Bleibt er aber stur und lernunfähig, muss er gehen, weil ich sonst den Abstieg mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kommen sehe.

    Das trifft exakt auch meine Meinung zu Kniat:yes:, und ich denke, daß es vielen Foristen hier ähnlich geht. Der Abstieg ist für uns alle hier ein Horrorszenario, das wir gerne vermieden sehen wollen. Dies will ich am liebsten mit Kniat, wenn es aber gar nicht anders geht, dann eben ohne ihn. Das Wichtigste ist und bleibt der Klassenerhalt !

    Wir Hessen sind schon arme Schweine : Umzingelt von lauter Deutschen und kein freier Zugang zum Meer! (Matthias Beltz)

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