Ist es wirklich eine Frage der Qualität? Oder eher des Matchplans?
Ich frage mich ob dieses ständige Kilometergebolze nicht zu lasten der Frische - vor allem im Kopf - geht? Das würde im letzten Drittel auch diese Fehlpässe und das Übersehen der besser postierten Mitspieler wieder und immer wieder erklären können. Und wie willst du eiskalt, ruhig und präzise abschließen wenn du dir gerade vorher die Lunge aus dem Leib gelaufen hast?
Wenn wir im Pressing anlaufen laufen wir mit großem Einsatz fast alle Lücken zu, aber läufst du die Lücke vor dir zu macht sich hinter dir wieder eine Lücke auf und dein Hintermann darf diese zulaufen und dessen Hintermann die nächste usw... Und so rennen alle wie die Irren fast alle Lücken zu und sind hinterher reif fürs Sauerstoffzelt und keiner trifft noch einen Möbelwagen...
Vielleicht sollte man statt hohem Pressing mal anders ans Spiel herangehen? Einfach mal ab Mittellinie einen massiven Block aufbauen und diesen immer schön mit dem gegnerischen Ball verschieben? Das könnte uns ein paar Körner sparen um frischer nach Ballgewinn zu sein.
Das sind nur ein paar Denkanstöße von mir, aber dieser Teufelskreis von sehr hohem Aufwand bei sehr wenigem Ertrag sollte langsam mal durchbrochen werden...
Mit dem selben hohen läuferischen Aufwand sind wir letzte Saison aufgestiegen und haben einige Spiele mehr zusätzlich im DFB und Westfalenpokal absolviert.
Daran liegt es nicht.