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  4. Heim- und Auswärtspiele

Mein-Solarlampion

37. Spieltag: SpVgg. Unterhaching- Arminia Bielefeld

  • MarkyMarc
  • 5. Mai 2025 um 15:02
  • Jockel
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    • 12. Mai 2025 um 17:06
    • #261
    Zitat von Fonzie

    Die Verhältnismäßigkeit des Polizeieinsatzes in Haching steht und fällt m.E. mit der Evidenz dafür, dass tatsächlich bereits an Gitterschlössern im Block manipuliert wurde, um diese Tore später öffnen zu können - wie auf Magenta TV behauptet wurde. Sozusagen nur auf den blauen Dunst der Rauchschwaden kann Polizei so was nicht tun, denke ich. Stimmt diese Info aber, war der Einsatz wohl berechtigt.

    Naja, warum fühlt man sich denn eigentlich provoziert, wenn einem die Polizei sagt, bis hier hin und nicht weiter? Doch nur, wenn man etwas im Schilde führt. Einige Anhänger haben sie ja auch wieder nach oben begleitet. Evidenz hin oder her, ich finde nicht, dass sich Polizei rechtfertigen muss, wenn sie eine rote Linie zieht, die nicht überschritten werden darf. Sollte es mMn in Stadien häufiger geben.

  • TG DSC
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    • 12. Mai 2025 um 17:19
    • #262
    Zitat von Zwiebel94

    Danke für die Info. Dann frage ich mich allerdings auch wieder, warum der Kommentator bei Magenta (Straßburger war es glaube ich) sowas erzählt. Er meinte ja auch, dass irgendwer ihm dies weitergeleitet hat...

    Es stand halt ein Kameramann von Magenta überm Gästeblock, vielleicht meint der was gesehen zu haben. Aber ob der aufgrund der Fahnen usw. überhaupt einen guten Blick hätte haben können? Keine Ahnung. An dem mittigen Tor war auf alle Fälle nichts dergleichen zu beobachten.

    Oder es war halt ne Info von der Polizei an Magenta um ihre Machtdemonstration in irgendeiner Art und Weise zu rechtfertigen.

  • Nenya
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    • 12. Mai 2025 um 22:48
    • #263
    Zitat von Jockel

    Die Empörung, anstelle sich zu freuen, dass der Platzsturm der Chaoten verhindert und erneuter Schaden vom Verein abgewendet wurde. Stattdessen mit Grundrechten zu kommen, ist genau mein Humor!

    :jump:

    So, lange drüber nachgedacht, ob ich was dazu schreiben möchte und dann doch dafür entschieden. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass, meine Grundrechte, in dem Moment, in dem ich als Fußballfan erkennbar bin, bei Auswärtsfahrten eingeschränkt werden. Und um das mal einzusortieren: ich bin keine Allesfahrerin, war aber schon in Stadien der ersten drei Ligen in unterschiedlichen Bundesländern unterwegs. Darüber hinaus bin ich mittelalt, weiblich, eher unsportlich und falle somit rein vom Äußeren her (und aus einer pauschalen und stereotypen Sichtweise) nicht in die Kategorie "Problem-/Krawallfan".

    Und dennoch:

    • darf ich mich nach Ankunft an einem Bahnhof am Auswärtsort nicht frei in der Stadt bewegen,
    • darf ich nach dem Spiel nicht zurück zu meinem Hotel, sondern werde entweder mit dem Shuttlebus an irgendeinen weit entfernten Bahnhof verbracht oder muss zu Fuß irgendwo anders hin laufen,
    • darf ich einen öffentlichen Zug, für den ich ein Ticket beworben habe, nicht normal nutzen und werde dann auch noch von einer aufgerüsteten Hundertschaft begleitet,
    • wird direkt vor meiner Nase eine Kamera aufgebaut und ich werde gefilmt,

    und das sind nur Kleinigkeiten, von jemandem, der gelegentlich auswärts fährt. Ich bin noch nie eingekesselt worden, ohne Getränke und die Möglichkeit, Sanitäranlagen zu nutzen; ich wurde noch nie unangemessen und diskriminierend durchsucht; ich weiß nicht, wie es ist, wenn man grundlos in die Datei Gewalttäter Sport aufgenommen wird; meine Wohnung wurde nicht durchsucht; und, und, und....

    Ich bin nicht so naiv zu glauben, dass alle, die ins Stadion gehen, lieb und nett sind und dass in diesem Rahmen keine Vergehen oder Straftaten begangen werden. Aber mir sind wenige Gruppen bekannt (spontan z.B. die letzte Generation, insbes. in Bayern, oder auch Gegendemonstrat*innen gegen Rechts), die so pauschal unter den Generalverdacht gestellt werden, irgendwas schlimmes oder gefährliches oder sogar strafrechtlich Relevantes zu unternehmen, wie Fußballfans. Und zu dieser Pauschalverurteilung, die dann im Weiteren wieder zu Grundrechtseinschränkungen führt, gehört für mich auch eine USK-Einheit, die sich bei einem absolut friedlichen Spiel in einem freundlichen Umfeld in einem Block von Zuschauer*innen positioniert, die nichts gemacht haben, als zu einem Fußballspiel zu fahren, anzufeuern und zu feiern.

    So, etwas längerer Ausflug weg vom Spiel gegen Haching in Richtung Fanpolitik/-rechte, kann sonst auch gerne an die passende Stelle geschoben werden.

    Einmal editiert, zuletzt von Nenya (12. Mai 2025 um 23:00)


  • Mein-Solarlampion
  • Fonzie
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    • 12. Mai 2025 um 22:56
    • #264
    Zitat von Nenya

    So, lange drüber nachgedacht, ob ich was dazu schreiben möchte und dann doch dafür entschieden. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass, meine Grundrechte, in dem Moment, in dem ich als Fußballfan erkennbar bin, bei Auswärtsfahrten eingeschränkt werden. Und um das mal einzusortieren: ich bin keine Allesfahrerin, war aber schon in Stadien der ersten drei Ligen in unterschiedlichen Bundesländern unterwegs. Darüber hinaus bin ich mittelalt, weiblich, eher unsportlich und falle somit rein vom Äußeren her (und aus einer pauschalen und stereotypen Sichtweise) nicht in die Kategorie "Problem-/Krawallfan".

    Und dennoch:

    • darf ich mich nach Ankunft an einem Bahnhof am Auswärtsort nicht frei in der Stadt bewegen,
    • darf ich nach dem Spiel nicht zurück zu meinem Hotel, sondern werde entweder mit dem Shuttlebus an irgendeinen weit entfernten Bahnhof verbracht oder muss zu Fuß irgendwo anders hin laufen,
    • darf ich einen öffentlichen Zug, für den ich ein Ticket beworben habe, nicht normal nutzen und werde dann auch noch von einer aufgerüsteten Hundertschaft begleitet,
    • wird direkt vor meiner Nase eine Kamera aufgebaut und ich werde gefilmt,

    und das sind nur Kleinigkeiten, von jemandem, der gelegentlich auswärts fährt. Ich bin noch nie eingekesselt worden, ohne Getränke und die Möglichkeit, Sanitäranlagen zu nutzen; ich wurde noch nie unangemessen und diskriminierend durchsucht; ich bin nicht ohne Grund in der Datei Gewalttäter Sport aufgenommen worden; meine Wohnung wurde nicht durchsucht; und, und, und....

    Ich bin nicht so naiv zu glauben, dass alle, die ins Stadion gehen, alle Fans lieb und nett sind und dass in diesem Rahmen keine Vergehen oder Straftaten begangen werden. Aber mir sind wenige Gruppen bekannt (spontan z.B. die letzte Generation, insbes. in Bayern, oder auch Gegendemonstrat*innen gegen Rechts), die so pauschal unter den Generalverdacht gestellt werden, irgendwas schlimmes oder gefährliches oder sogar strafrechtlich Relevantes zu unternehmen, wie Fußballfans. Und zu dieser Pauschalverurteilung, die dann im Weiteren wieder zu Grundrechtseinschränkungen führt, gehört für mich auch eine USK-Einheit, die sich bei einem absolut friedlichen Spiel in einem freundlichen Umfeld in einem Block von Zuschauer*innen positioniert, die nichts gemacht haben, als zu einem Fußballspiel zu fahren, anzufeuern und zu feiern.

    So, etwas längerer Ausflug weg vom Spiel gegen Haching in Richtung Fanpolitik/-rechte, kann sonst auch gerne an die passende Stelle geschoben werden.

    Da ist sicherlich eine Menge dran. Ich vermeide es auch deshalb mich mit der organisierten Fanszene zu bewegen. Außerdem trage ich auch öffentlich keine Fanutensilien. Das allerdings aus grundsätzlichen Motiven.

  • Zwiebel94
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    • 12. Mai 2025 um 23:51
    • #265
    Zitat von Nenya

    So, lange drüber nachgedacht, ob ich was dazu schreiben möchte und dann doch dafür entschieden. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass, meine Grundrechte, in dem Moment, in dem ich als Fußballfan erkennbar bin, bei Auswärtsfahrten eingeschränkt werden. Und um das mal einzusortieren: ich bin keine Allesfahrerin, war aber schon in Stadien der ersten drei Ligen in unterschiedlichen Bundesländern unterwegs. Darüber hinaus bin ich mittelalt, weiblich, eher unsportlich und falle somit rein vom Äußeren her (und aus einer pauschalen und stereotypen Sichtweise) nicht in die Kategorie "Problem-/Krawallfan".

    Und dennoch:

    • darf ich mich nach Ankunft an einem Bahnhof am Auswärtsort nicht frei in der Stadt bewegen,
    • darf ich nach dem Spiel nicht zurück zu meinem Hotel, sondern werde entweder mit dem Shuttlebus an irgendeinen weit entfernten Bahnhof verbracht oder muss zu Fuß irgendwo anders hin laufen,
    • darf ich einen öffentlichen Zug, für den ich ein Ticket beworben habe, nicht normal nutzen und werde dann auch noch von einer aufgerüsteten Hundertschaft begleitet,
    • wird direkt vor meiner Nase eine Kamera aufgebaut und ich werde gefilmt,

    und das sind nur Kleinigkeiten, von jemandem, der gelegentlich auswärts fährt. Ich bin noch nie eingekesselt worden, ohne Getränke und die Möglichkeit, Sanitäranlagen zu nutzen; ich wurde noch nie unangemessen und diskriminierend durchsucht; ich weiß nicht, wie es ist, wenn man grundlos in die Datei Gewalttäter Sport aufgenommen wird; meine Wohnung wurde nicht durchsucht; und, und, und....

    Ich bin nicht so naiv zu glauben, dass alle, die ins Stadion gehen, lieb und nett sind und dass in diesem Rahmen keine Vergehen oder Straftaten begangen werden. Aber mir sind wenige Gruppen bekannt (spontan z.B. die letzte Generation, insbes. in Bayern, oder auch Gegendemonstrat*innen gegen Rechts), die so pauschal unter den Generalverdacht gestellt werden, irgendwas schlimmes oder gefährliches oder sogar strafrechtlich Relevantes zu unternehmen, wie Fußballfans. Und zu dieser Pauschalverurteilung, die dann im Weiteren wieder zu Grundrechtseinschränkungen führt, gehört für mich auch eine USK-Einheit, die sich bei einem absolut friedlichen Spiel in einem freundlichen Umfeld in einem Block von Zuschauer*innen positioniert, die nichts gemacht haben, als zu einem Fußballspiel zu fahren, anzufeuern und zu feiern.

    So, etwas längerer Ausflug weg vom Spiel gegen Haching in Richtung Fanpolitik/-rechte, kann sonst auch gerne an die passende Stelle geschoben werden.

    Das ist nachvollziehbar und mich würde das auch ärgern. Wir sind in Braunschweig mal von der Polizei eingekesselt worden, weil wir mit dem Sonderzug angereist sind und da wohl angeblich Problemfans unterwegs waren. Das war etwa 2-3 Stunden vor Spielbeginn. Die Stimmung war zuerst gut und ziemlich friedlich. Wir wurden dann in Buse gepfercht, die einfach nicht losgefahren sind. Habe dann einen Polizisten nach einer Toilette gefragt und wurde mit "Zieh Leine, nicht mein Problem" abgewiesen. Das hat dann irgendwann dazu geführt, dass die Leute hinten in die Busse und in Flaschen gepinkelt haben. Die ganze Pisse ist dann natürlich hinter die Sitze gelaufen. Den Gestank könnt ihr euch ja denken. Essen oder Trinken konnte man natürlich auch nicht kaufen, weil man die Busse nicht verlassen durfte. Dann sind die Busse circa 45 Minuten durch Braunschweig zum Stadion gegurkt, Arminia hat auf den Sack bekommen, irgendjemand hat in den Block gekotzt und dann wurden wir wieder in die Busse gepresst und zum Bahnhof gebracht.

    Das war wahrscheinlich eine der unschöneren Auswärtsfahrten, die ich mit Arminia gemacht habe.

    Eigentlich will ich damit aber nur sagen, dass beide Seiten es nicht perfekt machen können. Die Polizei versucht präventive Maßnahmen zu treffen. Dabei werden leider auch normale Fans nicht verschont. Wie sollen sie es auch sonst machen? Und sie lassen dich vielleicht auch nicht frei rumlaufen, weil sie dich schützen wollen. Weil es eben auch bekloppte Fans von anderen Mannschaften gibt.

    Wurden da meine Grundrechte beschnitten, wahrscheinlich schon. War ich deswegen angepisst, auf jeden Fall. Kann ich ein solches Vorgehen der Polizei nachvollziehen, teilweise schon.

    Es ist niemand verletzt worden und es kam nicht zu Ausschreitungen. Genauso wie jetzt in Unterhaching.

    War die Aktion der Polizei überzogen? Vielleicht war sie das. Aber letztendlich hat sie auch niemandem geschadet.

    Und das ist doch das am Ende entscheidende.

  • Jockel
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    • 13. Mai 2025 um 06:41
    • #266
    Zitat von Nenya

    So, lange drüber nachgedacht, ob ich was dazu schreiben möchte und dann doch dafür entschieden. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass, meine Grundrechte, in dem Moment, in dem ich als Fußballfan erkennbar bin, bei Auswärtsfahrten eingeschränkt werden. Und um das mal einzusortieren: ich bin keine Allesfahrerin, war aber schon in Stadien der ersten drei Ligen in unterschiedlichen Bundesländern unterwegs. Darüber hinaus bin ich mittelalt, weiblich, eher unsportlich und falle somit rein vom Äußeren her (und aus einer pauschalen und stereotypen Sichtweise) nicht in die Kategorie "Problem-/Krawallfan".

    Und dennoch:

    • darf ich mich nach Ankunft an einem Bahnhof am Auswärtsort nicht frei in der Stadt bewegen,
    • darf ich nach dem Spiel nicht zurück zu meinem Hotel, sondern werde entweder mit dem Shuttlebus an irgendeinen weit entfernten Bahnhof verbracht oder muss zu Fuß irgendwo anders hin laufen,
    • darf ich einen öffentlichen Zug, für den ich ein Ticket beworben habe, nicht normal nutzen und werde dann auch noch von einer aufgerüsteten Hundertschaft begleitet,
    • wird direkt vor meiner Nase eine Kamera aufgebaut und ich werde gefilmt,

    und das sind nur Kleinigkeiten, von jemandem, der gelegentlich auswärts fährt. Ich bin noch nie eingekesselt worden, ohne Getränke und die Möglichkeit, Sanitäranlagen zu nutzen; ich wurde noch nie unangemessen und diskriminierend durchsucht; ich weiß nicht, wie es ist, wenn man grundlos in die Datei Gewalttäter Sport aufgenommen wird; meine Wohnung wurde nicht durchsucht; und, und, und....

    Ich bin nicht so naiv zu glauben, dass alle, die ins Stadion gehen, lieb und nett sind und dass in diesem Rahmen keine Vergehen oder Straftaten begangen werden. Aber mir sind wenige Gruppen bekannt (spontan z.B. die letzte Generation, insbes. in Bayern, oder auch Gegendemonstrat*innen gegen Rechts), die so pauschal unter den Generalverdacht gestellt werden, irgendwas schlimmes oder gefährliches oder sogar strafrechtlich Relevantes zu unternehmen, wie Fußballfans. Und zu dieser Pauschalverurteilung, die dann im Weiteren wieder zu Grundrechtseinschränkungen führt, gehört für mich auch eine USK-Einheit, die sich bei einem absolut friedlichen Spiel in einem freundlichen Umfeld in einem Block von Zuschauer*innen positioniert, die nichts gemacht haben, als zu einem Fußballspiel zu fahren, anzufeuern und zu feiern.

    So, etwas längerer Ausflug weg vom Spiel gegen Haching in Richtung Fanpolitik/-rechte, kann sonst auch gerne an die passende Stelle geschoben werden.

    Okay, erstmal Danke für die sachliche Antwort. Wahrscheinlich war mein Lustig machen an der Stelle fehl am Platze - Sorry dafür!

    Ich verstehe Deine Ausführungen, habe aber einen anderen Blickwinkel darauf. In der Regel begegnen einem solche Einschränkungen, wenn man sich im Rahmen von Chaoten bewegt. Fanzug ist da sicherlich der Klassiker. Ich war damals mit im Fanbus nach Edenkoben, weiß also ziemlich genau, wovon ich spreche. Da ist man mit Leuten unterwegs, die bewusst immer wieder Grenzen austesten wollen und anderen auf den Sack gehen. Da finde ich dann polizeiliche Maßnahmen gut und richtig im Sinne des Schutzes der Allgemeinheit. Und da ist dann auch kein Platz für mal eben pinkeln gehen oder so. Ich will auch gar nicht bestreiten, dass die Einsatzkräfte es hier und da übertreiben, aber es steht und fällt damit, mit welcher Gruppe man sich umgibt.

    Sorry, muss los zur Arbeit.


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    • 13. Mai 2025 um 09:35
    • #267

    Wo Menschen agieren, werden Fehler gemacht, auch bei Polizisten, keine Frage.

    Aber wären alle Anhänger immer friedlich, gäbe es auch diese polizeilichen Maßnahmen nicht.

    Ich habe solche " Maßnahmen" ich so zum Beispiel vor Basketball, Tennis oder Handballspielen auch in großen Hallen bisher nie erlebt.

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    • 13. Mai 2025 um 09:45
    • #268
    Zitat von Hochwald-Physio

    Wo Menschen agieren, werden Fehler gemacht, auch bei Polizisten, keine Frage.

    Aber wären alle Anhänger immer friedlich, gäbe es auch diese polizeilichen Maßnahmen nicht.

    Ich habe solche " Maßnahmen" ich so zum Beispiel vor Basketball, Tennis oder Handballspielen auch in großen Hallen bisher nie erlebt.

    Das stimmt. Da bin ich eigentlich sogar noch straighter, muss Dir darum Recht geben. Trotzdem fand ich die Storys hier, v. a. die von Zwiebel, schon krass. Gut, bewege mich nicht in dem Umfeld. Sehe ich vielleicht naiv. Für mich geht es da nicht nur um Respekt, sondern auch um Menschenwürde. Wenn alle so wären wie die allermeisten hier, hätten wir das Thema nicht. Das ist mir natürlich klar.

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    • 13. Mai 2025 um 09:46
    • #269
    Zitat von Nenya

    So, lange drüber nachgedacht, ob ich was dazu schreiben möchte und dann doch dafür entschieden. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass, meine Grundrechte, in dem Moment, in dem ich als Fußballfan erkennbar bin, bei Auswärtsfahrten eingeschränkt werden. Und um das mal einzusortieren: ich bin keine Allesfahrerin, war aber schon in Stadien der ersten drei Ligen in unterschiedlichen Bundesländern unterwegs. Darüber hinaus bin ich mittelalt, weiblich, eher unsportlich und falle somit rein vom Äußeren her (und aus einer pauschalen und stereotypen Sichtweise) nicht in die Kategorie "Problem-/Krawallfan".

    Und dennoch:

    • darf ich mich nach Ankunft an einem Bahnhof am Auswärtsort nicht frei in der Stadt bewegen,
    • darf ich nach dem Spiel nicht zurück zu meinem Hotel, sondern werde entweder mit dem Shuttlebus an irgendeinen weit entfernten Bahnhof verbracht oder muss zu Fuß irgendwo anders hin laufen,
    • darf ich einen öffentlichen Zug, für den ich ein Ticket beworben habe, nicht normal nutzen und werde dann auch noch von einer aufgerüsteten Hundertschaft begleitet,
    • wird direkt vor meiner Nase eine Kamera aufgebaut und ich werde gefilmt,

    und das sind nur Kleinigkeiten, von jemandem, der gelegentlich auswärts fährt. Ich bin noch nie eingekesselt worden, ohne Getränke und die Möglichkeit, Sanitäranlagen zu nutzen; ich wurde noch nie unangemessen und diskriminierend durchsucht; ich weiß nicht, wie es ist, wenn man grundlos in die Datei Gewalttäter Sport aufgenommen wird; meine Wohnung wurde nicht durchsucht; und, und, und....

    Ich bin nicht so naiv zu glauben, dass alle, die ins Stadion gehen, lieb und nett sind und dass in diesem Rahmen keine Vergehen oder Straftaten begangen werden. Aber mir sind wenige Gruppen bekannt (spontan z.B. die letzte Generation, insbes. in Bayern, oder auch Gegendemonstrat*innen gegen Rechts), die so pauschal unter den Generalverdacht gestellt werden, irgendwas schlimmes oder gefährliches oder sogar strafrechtlich Relevantes zu unternehmen, wie Fußballfans. Und zu dieser Pauschalverurteilung, die dann im Weiteren wieder zu Grundrechtseinschränkungen führt, gehört für mich auch eine USK-Einheit, die sich bei einem absolut friedlichen Spiel in einem freundlichen Umfeld in einem Block von Zuschauer*innen positioniert, die nichts gemacht haben, als zu einem Fußballspiel zu fahren, anzufeuern und zu feiern.

    So, etwas längerer Ausflug weg vom Spiel gegen Haching in Richtung Fanpolitik/-rechte, kann sonst auch gerne an die passende Stelle geschoben werden.

    Ich kann das fast zu 100 % unterschreiben und bin auch absolut nicht damit einverstanden. Aber letztendlich liegt die Verantwortung für solche inakzeptable Generalkriminalisierung doch bei einer Minderheit von Fans, die sich nicht benehmen können und nicht bei den Ordnungskraeften, auch wenn auch auf deren Seite nicht immer alles korrekt abläuft. Uns hängen immer noch die Vorgänge von Wiesbaden an und im Endeffekt werden die Verantwortlichen lieber vorbeugend überziehen, als sich hinterher Versäumnisse vorwerfen lassen zu müssen.

    Herzblut ist blau!

    \"Wer die Vergangenheit nicht studiert, wird ihre Irrtümer wiederholen. Wer sie studiert, wird andere Möglichkeiten zu irren finden.\" (Helmut Schmidt)

    \"Wer Kritik übel nimmt, hat etwas zu verbergen.\" (Helmut Schmidt)


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    • 13. Mai 2025 um 10:48
    • #270
    Zitat von foreverDSC

    Ich kann das fast zu 100 % unterschreiben und bin auch absolut nicht damit einverstanden. Aber letztendlich liegt die Verantwortung für solche inakzeptable Generalkriminalisierung doch bei einer Minderheit von Fans, die sich nicht benehmen können und nicht bei den Ordnungskraeften, auch wenn auch auf deren Seite nicht immer alles korrekt abläuft. Uns hängen immer noch die Vorgänge von Wiesbaden an und im Endeffekt werden die Verantwortlichen lieber vorbeugend überziehen, als sich hinterher Versäumnisse vorwerfen lassen zu müssen.

    Wir leben immer noch in einem Rechtsstaat, im dem die (Überwachungs-)Möglichkeiten der Polizei zum Glück noch deutlich eingeschränkt sind. Ich finde, es geht gar nicht, dass hunderte Personen präventiv sozusagen in Schutzhaft genommen werden. Mit dem Argument könnte man sämtliche Veranstaltungen und Demonstrationen verbieten, denn wenn zahlreiche Menschen zusammenkommen, kann es immer zu Gewaltausbrüchen kommen. Vor allem wenn dabei noch viel Alkohol im Spiel ist. Die Polizei kann sich potentielle Gewalttäter vorab einer sog. Gefährderansprache unterziehen und sie eindringlich verwarnen. Zudem sind bei den Veranstaltungen mit Sicherheit zahlreiche szenekundigen Beamte verdeckt unterwegs, die die Ereignisse beobachten und Hinweise an ihre Kollegen geben können. Dazu kommt noch die Überwachung per Video, sobald man am Ziel aus dem Zug steigt.

    Ich finde das sowohl Ermittler als auch die Organe der Rechtssprechung über ausreichende Instrumente verfügen, um Straftäter dingfest zu machen, ohne dass alle Beteiligten einem kollektivem Verdacht ausgesetzt werden. Bereits im vergangenem Jahrhundert gab es zahlreiche Gewalttaten im und ums Stadion herum, nur standen die damals nicht ständig im Fokus der Medien. Heutzutage ist gefühlt jedes zweite Match ein sog. Hochrisikospiel. Als liberal Denkender gehe ich bis zum Beweis des Gegenteils prinzipiell immer von einer Unschuldvermutung aus. Freiheit ist in einem Rechsstaat ein Wert an sich und sollte nur in sehr begründeten Fallen eingeschränkt werden. Einen hundert prozentigen Schutz vor Gewalttaten kann es in einer offenen Gesellschaft nie geben.

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    • 13. Mai 2025 um 11:17
    • #271

    Ich bin ganz ehrlich: Als am Sonntag aus dem Block das halbe Stadion in Nebel gelegt und geballert wurde, waren die Erinnerungen an Wiesbaden nicht ganz weit weg. Mein Kumpel und ich haben nur „Nein, nicht schon wieder!“ gesagt. Vielleicht sollten sich die Verursacher auch mal über die Wirkung ihrer Handlunden in Klaren sein. Natürlich war das eine Art Vorverurteilung, aber ich war ehrlicherweise froh, als die Polizeistaffeln eingezogen sind und ggfs. auch Arminia den Aufstieg gesichert haben. Dazu stehe ich, auch wenn ich hier scheinbar allein auf weiter Flur bin.

  • x-bergarmine
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    • 13. Mai 2025 um 12:02
    • #272
    Zitat von Jockel

    Ich bin ganz ehrlich: Als am Sonntag aus dem Block das halbe Stadion in Nebel gelegt und geballert wurde, waren die Erinnerungen an Wiesbaden nicht ganz weit weg. Mein Kumpel und ich haben nur „Nein, nicht schon wieder!“ gesagt. Vielleicht sollten sich die Verursacher auch mal über die Wirkung ihrer Handlunden in Klaren sein. Natürlich war das eine Art Vorverurteilung, aber ich war ehrlicherweise froh, als die Polizeistaffeln eingezogen sind und ggfs. auch Arminia den Aufstieg gesichert haben. Dazu stehe ich, auch wenn ich hier scheinbar allein auf weiter Flur bin.

    Wenn man deine Beiträge liest, könnte man meinen, dass du den Rechtsstaat abschaffen und potentielle Gefährder am liebsten Tage vorher in Schutzhaft nehmen möchtest. Den Euphemismus "Schutzhaft", der sich auf die Zeit des Nationalsozialismus bezieht, nutze ich hier mit voller Absicht. Damals konnten Kleinkriminelle aber auch sog. Asoziale, Landstreicher, Alkoholiker und vor allem politische Gegner ohne konkreten Tatverdacht oder Strafprozess zum "Schutz der Öffentlichkeit" zum Teil jahrelang ins Gefängnis oder in Konzentrationlager eingesperrt und sog. Sonderbehandlungen unterzogen werden. Ich glaube diejenigen, die sich das Grundgesetz ausgedacht haben, hatten genau das im Sinn. Ich weiß deshalb nicht, ob dein Vergleich so passend ist.

    Neulich las ich über eine Untersuchung, im dem es darum ging, in welchen Szenarien Polizeibeamte sog. Teaser einsetzen. Das Ergebnis war, das die Geräte deutlich zu oft eingesetzt wurden. Besonders betroffen von den Maßnahmen waren psychisch Erkrankte in Außnahmesituationen, bei denen aber keine Gefahr für die Allgemeinheit bestand. Über Opfer voreiligen Schusswaffengebrauchs und sog. "racial Profiling", dass man hier ziemlich oft beoachten kann, will ich mich an dieser Stelle gar nicht weiter auslassen. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass die Chance Opfer eines Kollateralschadens durch Polizeieinsätze zu werden, deutlich höher ist, als im Fussballstadion eine verpasst zu bekommen. Als Kreuzberger weiß ich sehr konkret, wovon ich rede, auch wenn die sog. Maifestspiele seit längerem passé sind.

    Du verwechselt hier auch permanent Straftaten mit sog. Vergehen. Das Zünden von Pyros im Stadien zählt zu den letzteren und wird im Höchstfall mit einer Geldbuße geahndet. Das ist so ähnlich, wie zu schnell mit dem Auto fahren. Mir wäre auch kein Fall bekannt, dass durch solches Feuerwerk irgendjemand ernsthaft zu Schaden gekommen wäre im Gegensatz zur alljährlichen Ballerei zum Jahreswechsel. Ironischerweise ist die CDU die Partei in Berlin, die hier Verbote verhindert. In PB hat ein Fan den Verein wegen sowas verklagt. Leider weiß ich nicht, ob das Verfahren bereits stattgefungen hat und wie es ausging.

    Und wenn du und dein Kumpel sich wegen derartiger Kleinigkeiten bedroht fühlen, solltet ihr eventuell in Betracht ziehen, nicht mehr ins Stadion zu gehen. Ich gehe länger als 50 Jahre allerdings eher selten zu Fussballspielen. Von Hools oder Ultras habe ich mich noch nie bedroht gefühlt.

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    • 13. Mai 2025 um 12:11
    • #273

    Ist halt eine sehr zwiespältige Sache. Auf der einen Seite sträubt sich alles in mir, wenn meine Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird und ich wie ein Krimineller behandelt werde. Das geht bei einigen Beamten ja sogar so weit, dass auch der Umgangston absolut inakzeptabel ist. Wenn ich nach Dresden, Düsseldorf oder Nürnberg fahre, dann möchte ich mir hinterher auch die Stadt ansehen dürfen, ansonsten erwarte ich zumindest, dass ich direkt wieder zu meinem Auto oder mir den Zug aussuchen darf und nicht erst in eine andere Richtung gezwungen werde. Das ist die eine Seite. Auf der anderen Seite habe ich mich im Zug, auf dem Weg zum und vom Stadion oder im Auswärtsblock auch schon oft genug geschämt, ebenfalls so ein Fußballfan zu sein. Ich versuche das dann meist zu umgehen, indem ich auswärts Sitzplätze und/oder Plätze direkt neben dem Gästebereich buche, meine Fankleidung dann erst kurz vor dem Spiel überziehe und sofort danach wieder ablege und dann auch Distanz zu den Fans wahre. Ist eine Sch... Situation, aber allein schon die Rücksichtslosigkeit und der Egoismus, mit dem das Abbrennen von Pyros durchgezogen wird und die Selbstkriminalisierung durch die Vermummung verschärft das alles ja noch. Warum sind Fußballfans da oft so viel asozialer (im wahrsten Sinne des Wortes) als andere Sportanhänger?

    Herzblut ist blau!

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    • 13. Mai 2025 um 12:31
    • #274

    Die Schwarz Weiß Diskussion geht wieder los. Weder sind alle Fußballfans Verbrecher noch sind Polizisten willkürlich Macht besessene Selbstdarsteller.

    Weder war ich in Haching noch kann ich wissen, was da evtl geplant war.

    Was ich weiß, Pyro ist verboten und wurde erneut gezündet. Die Differenzierung Vergehen oder Verbrechen juckt mich da überhaupt nicht. Wenn ich beim zu schnell fahren jemanden über den Haufen fahre, ist es relativ egal, ob ein Vergehen dafür der Ursprung war, durch die Folge wird es dann ggf doch strafrechtlich verfolgt.

    Was ich seit Wiesbaden und durch ein paar Auswärtsfahrten auch weiß, es laufen auch bei uns genug Grenzfälle in der Fanszene rum.

    Ob dieser Aufmarsch der Kollegen in Uniform gerechtfertigt war, wird ohne genaue Kenntnis der Hintergründe schwer zu beurteilen sein. Gewundert habe ich mich im TV aber auch. Würden sich die Fanszenen überwiegend benehmen, dann wäre sowas ja ggf überhaupt nicht notwendig.

    Mathias Hain: "Wir standen zwei Mal im Pokal-Halbfinale und waren fünf Jahre in der ersten Liga. Da darf man doch jetzt nicht so schlecht dastehen"

  • Gönner
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    • 13. Mai 2025 um 13:39
    • #275

    :wacko:

    Arminia Bielefeld - Stadion Alm
    Tradition & Identität erhalten!


  • Mein-Solarlampion
  • Wilhelm 2704
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    • 13. Mai 2025 um 16:46
    • #276
    Zitat von Jockel

    Ich bin ganz ehrlich: Als am Sonntag aus dem Block das halbe Stadion in Nebel gelegt und geballert wurde, waren die Erinnerungen an Wiesbaden nicht ganz weit weg. Mein Kumpel und ich haben nur „Nein, nicht schon wieder!“ gesagt. Vielleicht sollten sich die Verursacher auch mal über die Wirkung ihrer Handlunden in Klaren sein. Natürlich war das eine Art Vorverurteilung, aber ich war ehrlicherweise froh, als die Polizeistaffeln eingezogen sind und ggfs. auch Arminia den Aufstieg gesichert haben. Dazu stehe ich, auch wenn ich hier scheinbar allein auf weiter Flur bin.

    Ändere Singular auf Plural. Dann passt es besser, denn mir ging es ähnlich wie Dir.

    Bei mir waren es neben Wiesbaden nicht zuletzt auch die Gedanken an die Geschehnisse in Hamburg und Mannheim zuvor an diesem WE, die diese Entscheidung der bayrischen Polizei bereits frühzeitig präventive Präsenz zu zeigen für mich sinnhaft gemacht haben.

  • ~dna
    Gast
    • 13. Mai 2025 um 17:23
    • #277

    Sein wir doch mal ganz ehrlich: Wären sie nicht aufgezogen, hätte es mit Abpfiff zu 100% einen klassischen "Platzsturm" mit allem drum und dran gegeben. Dabei wäre wahrscheinlich das Tor inklusive Tornetz mehr oder weniger zerstört und evtl. auch die Verankerungen der Pfosten und Netzspanner etc. nachhaltig beschädigt worden. Der Rasen hätte ebenfalls gelitten.

    Die Jungs im Block haben dann nunmal (illigalerweise) Pyro gezündet, woraufhin der Aufmarsch meines Erachtens zeitlich etwas vorgezogen wurde. Bin mir aber sicher, dass das von vorne herein genauso abgesprochen war.

    Zu guter letzt muss man auch ganz einfach bedenken, dass Haching abgestiegen ist und dieser Tag für alle Sympathisanten eh nicht der euforischste war. Verein und Polizei werden sich im Vorfeld mit Sicherheit beraten haben und dann "nee, muss nicht sein!" entschieden haben. Nach meinem Empfinden völlig zurecht, da der Verein ja wohl immernoch sowas wie Hausrecht besitzt und auch das Recht hat, sich im letzten Heimspiel entspannt von seinen Fans zu verabschieden.

    Einmal editiert, zuletzt von ~dna (13. Mai 2025 um 17:31)

  • StillHere05
    Gast
    • 13. Mai 2025 um 17:34
    • #278
    Zitat von DSCDNA

    Sein wir doch mal ganz ehrlich: Wären sie nicht aufgezogen, hätte es mit Abpfiff zu 100% einen klassischen "Platzsturm" mit allem drum und dran gegeben. Dabei wäre wahrscheinlich das Tor inklusive Tornetz mehr oder weniger zerstört und evtl. auch die Verankerungen der Pfosten und Netzspanner etc. nachhaltig beschädigt worden. Der Rasen hätte ebenfalls gelitten.

    Die Jungs im Block haben dann nunmal (illigalerweise) Pyro gezündet, woraufhin der Aufmarsch meines Erachtens zeitlich etwas vorgezogen wurde. Bin mir aber sicher, dass das von vorne herein genauso abgesprochen war.

    Zu guter letzt muss man auch ganz einfach bedenken, dass Haching abgestiegen ist und dieser Tag für alle Sympathisanten eh nicht der euforischste war. Verein und Polizei werden sich im Vorfeld mit Sicherheit beraten haben und dann "nee, muss nicht sein!" entschieden haben. Nach meinem Empfinden völlig zurecht, da der Verein ja wohl immernoch sowas wie Hausrecht besitzt und auch das Recht hat, sich im letzten Heimspiel entspannt von seinen Fans zu verabschieden.

    Völlig legitime Sichtweisen. Ich möchte einfach nur grundsätzlich ein einheitliches Vorgehen, somit müssten sämtliche Platzstürme gestattet oder verboten werden, mit entsprechenden Maßnahmen. Hätten die Dynamos die Alm gestürmt, wäre das wohl deutlich weniger angemessen als ein Platzsturm in Haching gewesen und es wäre garantiert richtig abgegangen.

    Unterschiedliche Kommunen, Strategien, alles klar. Aber einmal mehr stimmt die Verhältnismäßigkeit überhaupt nicht.

  • ~dna
    Gast
    • 13. Mai 2025 um 17:47
    • #279
    Zitat von StillHere05

    Völlig legitime Sichtweisen. Ich möchte einfach nur grundsätzlich ein einheitliches Vorgehen, somit müssten sämtliche Platzstürme gestattet oder verboten werden, mit entsprechenden Maßnahmen. Hätten die Dynamos die Alm gestürmt, wäre das wohl deutlich weniger angemessen als ein Platzsturm in Haching gewesen und es wäre garantiert richtig abgegangen.

    Unterschiedliche Kommunen, Strategien, alles klar. Aber einmal mehr stimmt die Verhältnismäßigkeit überhaupt nicht.

    Weiß nicht, ob eine Vereinheitlichung sinnvoll ist. Meines Erachtens sollte die Entscheidung ganz klar auf seiten des gastgebenden Vereins liegen. Die Polizei muss dann dafür sorgen, dass das auch durchgesetzt wird. Ist mir aber so, wie das in Haching passiert ist, lieber, als erst richtig einzugreifen, wenn die Kacke bereits am Dampfen ist und bereits völliges Chaos herrscht.

  • Arminia-Rotti
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    • 13. Mai 2025 um 17:49
    • #280

    Die Aktion in Haching war schon o.k.

    Allerdings hätte der Aufmarsch der Ordnungskräfte bis Minute 80 warten können.

    Alle 11 Minuten verliebt sich ein Single im Internet :love:

    Und alle 5 Minuten verzweifelt ein Arminia Fan im Stadion ;(

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