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Mein-Solarlampion

Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

  • 12freunde
  • 3. Februar 2008 um 21:51
  • Alter Mann
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    • 5. April 2026 um 15:16
    • #36.401

    Mein-Solarlampion
    Zitat von Hayko82

    März bis Oktober sind die guten Monate. Wir sind ein Schönwetter-Club geworden. Lasst uns die Sonne anbeten haha :Hail:

    Ich sag mal so, ich hoffe, dass wir jetzt ab April wirklich einen Lauf haben 🙂. In diesem März waren wir nur für diesen einen Monat betrachtet glaube ich Tabellenletzter mit nur einem Punkt 😉

  • Arminia-Rotti
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    • 5. April 2026 um 17:42
    • #36.402

    Simon Terodde hat es heute auf den Punkt gebracht: Attraktiver Fußball ist nicht wenn man schön spielt sondern wenn man Punkte holt.

    Alle 11 Minuten verliebt sich ein Single im Internet :love:

    Und alle 5 Minuten verzweifelt ein Arminia Fan im Stadion ;(

  • DSC_Tine
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    • 6. April 2026 um 08:43
    • #36.403
    Zitat von Fonzie

    Die Stimmung scheint allgemein sehr gelöst zu sein. Ich hoffe, dass alle den nach wie vor großen Ernst der Lage erkennen. Auch und grade an der FHS. Es fehlen noch mind. 6 Punkte zum Klassenerhalt. Die Leistung gegen Darmstadt können wir nach den 15 Spielen zuvor nicht einfach als Maßstab für die kommenden 6 Spiele nehmen. 6 Punkte aus 6 Spielen ist gemessen nur am Rückrundenschnitt kein Selbstgänger. Aktuell steht Arminias Bilanz in der Rückrunde bei 12 Punkten aus 11 Spielen.

    Na ja, es ist auch wichtig, dass man den Sieg feiert und als Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt würdigt. Druck ist weiter da und ich fand schon, dass Kniat das im Interview nach dem Spiel auch deutlich gemacht hat.
    Ich gehe davon aus, dass alle an der FHS wissen, dass der Klassenerhalt am Samstag noch nicht eingetütet wurde.
    Aber dass die Stimmung etwas gelöster ist, sollte hoffentlich dazu führen, dass die Jungs am Freitag mit breiter Brust in Karlsruhe auf den Platz gehen.


  • Mein-Solarlampion
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    • 6. April 2026 um 08:52
    • #36.404
    Zitat von DSC_Tine

    Na ja, es ist auch wichtig, dass man den Sieg feiert und als Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt würdigt. Druck ist weiter da und ich fand schon, dass Kniat das im Interview nach dem Spiel auch deutlich gemacht hat.
    Ich gehe davon aus, dass alle an der FHS wissen, dass der Klassenerhalt am Samstag noch nicht eingetütet wurde.
    Aber dass die Stimmung etwas gelöster ist, sollte hoffentlich dazu führen, dass die Jungs am Freitag mit breiter Brust in Karlsruhe auf den Platz gehen.

    Gehofft haben wir das schon oft... Und dann kam immer wieder sowas wie gegen Fürth, in Fürth oder in Nürnberg mit anschließender Negativserie.

    Aber ja, hoffen tue ich das natürlich auch immer.

    Mathias Hain: "Wir standen zwei Mal im Pokal-Halbfinale und waren fünf Jahre in der ersten Liga. Da darf man doch jetzt nicht so schlecht dastehen"

  • SWB Zecke
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    • 6. April 2026 um 10:02
    • #36.405

    Ja, breite Brust ist gut, aber mehr Hirn aufm Platz wäre auch nicht schlecht!

  • 33615
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    • 6. April 2026 um 10:26
    • #36.406
    Zitat von SWB Zecke

    Ja, breite Brust ist gut, aber mehr Hirn aufm Platz wäre auch nicht schlecht!

    Was jetzt, Hirn oder Herz auf dem Platz lassen? Ich meine ja nur, ein Herz hat ja wohl jeder Profifußballer…

    (Sorry, diese Steilvorlage musste ich verwerten. :Hail: )

    Mein Heimatverein seit 1966.


  • Mein-Solarlampion
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    • 6. April 2026 um 15:12
    • #36.407
    Zitat von Arminia-Rotti

    Simon Terodde hat es heute auf den Punkt gebracht: Attraktiver Fußball ist nicht wenn man schön spielt sondern wenn man Punkte holt.

    Nichts gegen Terodde und das klingt nach eine klugen Phrase, die man im Fernsehen schon mal raushauen kann, aber streng genommen wäre das dann erfolgreicher Fußball.

    Wenn ich sehe mit was für einem Terrorball Arsenal dauernd Punkte holt, dann ist das alles andere als attraktiv.

  • Fonzie
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    • 9. April 2026 um 17:43
    • #36.408

    Der Fall Eichner beim KSC zeigt unter der Oberfläche einen Konflikt an, der typisch ist für den Profifußball der letzten Jahre und damit auch grundsätzliche Relevanz für die Analyse und Reflexion der Lage bei Arminia Bielefeld hat.

    Eichner wird wohl intern auch vorgeworfen, zu lange an älteren Stammspielern mit Formkrisen festzuhalten und zu wenig junge Spieler zu bringen. Im Hintergrund steht ein Verständnis von Profifußball, in dem es wesentlich darauf ankommt, Spielerwerte zu entwickeln. In diesem Leitbild sind die Kaderplaner die eigentlichen sportlichen Chefs, die Trainer sind die Ausbilder von "Humankapital". So konnte man es in einem frischen Beitrag aus der Badener Presse über die Lage beim KSC lesen (den Link hatte ich im Spieltagsthread eingestellt, ist aber mittlerweile nicht mehr frei zugänglich).

    Meiner Meinung nach ist dieser Konflikt typisch für den modernen Profifußball. Und man denkt als Armine gleich an die Entlassung von Neuhaus für den vermeintlichen Ausbilder Kramer. Auch verstehe ich auf einmal Aussagen von Kniat über die positionsuntreuen Aufstellungen von Wörl und Boakye auf einmal etwas anders. Mitch hat da auf den Ausbildungsgedanken verwiesen. Es geht mir nicht darum, Mutzel damit zu kritisieren. Aber die Anforderungen und Erwartungen an einen Trainer sind heute anders als früher. Heute muss der Trainer nicht nur die tabellarischen Saísonziele erreichen, sondern zugleich den Kaderwert mehren.

    Ich sehe diesen Trend kritisch. Das ist eine Überforderung der sportlichen Führung, nicht einfach eine Mannschaft zu entwickeln, sondern auch individuelle Marktwerte, um Einnahmen zu generieren. Letztlich ist das Aufgabenprofil eines Profitrainers damit sehr viel komplexer geworden. Ob unter dem Strich bessere sportliche Leistungen herauskommen, kann man bezweifeln. Bzw. die sportliche Entwicklung, die das Sportmanagement anstrebt, setzt nicht mehr auf sportliche Entwicklung aus eigener Kraft, sondern durch Verkaufen & Kaufen. Das ist schon ein Paradigmawechsel im Profifußball, wenngleich dieser schon länger angelaufen ist (BVB etwa). Aber nun erreicht das immer mehr als Leitbild Vereine auch tieferer Klassen. Klassische Trainer wie Neuhaus oder jetzt Eichner fallen dem zum Opfer. Und vor allem: so was funktioniert dann auch nur mit Top-Kaderplanern und nicht mit Eggimann in Karlsruhe oder Arabi. Diese Tragweite des Ganzen muss man auch erst in voller Konsequenz verstehen. Positive Gegenbeispiele finden sich zwar auch immer - im Artikel über den KSC wird Elversberg als Vorbild in Karlsruher Vereinskreisen geschrieben -, sind aber rar gesät. Mehrheitlich klappt das nicht.

  • Online
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    • 9. April 2026 um 18:04
    • #36.409
    Zitat von Fonzie

    ...

    Letztlich ist das auch eine Folge der Verzerrungen, die durch die Investoren und absurden Fernsehdeals in den Topligen und der Champions-League ausgelöst werden. Für einen Zweitligisten sind diese Summen im Zuge der sportlichen Wettbewerbe nicht erreichbar und die Einnahmen, die man selbst im Geschäftsbetrieb hat, verblassen zunehmend im Vergleich zu den Transfersummen, die sich erzielen lassen, wenn man gut scoutet und das Tafelsilber dann an die Klubs mit den o.g. finanziellen Ressourcen verscherbelt. Das ist die einzige realistische Möglichkeit, um ein Stuck von diesem Kuchen abzubekommen.

    Man denke an den Naderi-Deal von Rostock mit den Rangers. Die haben damit vermutlich den Löwenanteil ihres Saisonetats refinanziert. Solche Coups wollen natürlich jetzt alle Klubs in den unteren Ligen landen. Eichhorn wird bei Hertha auf 20 Millionen taxiert, obwohl er objektiv mit seinen 16 Jahren momentan sicher kein Unterschiedsspieler ist - einfach nur als Wette auf die Zukunft, dass er mal ein Spieler mit internationalem Format auf einer schwierigen Position werden könnte.

    "Was da im Internet zwischen 22 Uhr und halb eins von Halbakademikern betrieben wird, ist unsäglich und desaströs. Denen sollte man ein Kicker-Managerspiel schenken, aber aus dem Profifußball sollten sie sich raushalten. Davon haben sie keine Ahnung." (Heribert Bruchhagen)


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    • 9. April 2026 um 18:12
    • #36.410
    Zitat von Halbakademiker

    Letztlich ist das auch eine Folge der Verzerrungen, die durch die Investoren und absurden Fernsehdeals in den Topligen und der Champions-League ausgelöst werden. Für einen Zweitligisten sind diese Summen im Zuge der sportlichen Wettbewerbe nicht erreichbar und die Einnahmen, die man selbst im Geschäftsbetrieb hat, verblassen zunehmend im Vergleich zu den Transfersummen, die sich erzielen lassen, wenn man gut scoutet und das Tafelsilber dann an die Klubs mit den o.g. finanziellen Ressourcen verscherbelt. Das ist die einzige realistische Möglichkeit, um ein Stuck von diesem Kuchen abzubekommen.

    Man denke an den Naderi-Deal von Rostock mit den Rangers. Die haben damit vermutlich den Löwenanteil ihres Saisonetats refinanziert. Solche Coups wollen natürlich jetzt alle Klubs in den unteren Ligen landen. Eichhorn wird bei Hertha auf 20 Millionen taxiert, obwohl er objektiv mit seinen 16 Jahren momentan sicher kein Unterschiedsspieler ist - einfach nur als Wette auf die Zukunft, dass er mal ein Spieler mit internationalem Format auf einer schwierigen Position werden könnte.

    DANKE! Genau das ist das Problem. Früher hatten die Trainer eine Art der Wettbewerbsgleichheit. Man kann das schön am Beispiel Werder Bremen sehen, früher Dauergast im Europapokal, aber dennoch finanziell nie enteilt. Dann kam die extreme Vermarktung, das ghat als einer der wenigen Clubs der BVB für sich genutzt. Jetzt ist es so, dass die Schere durch die Fernsehgelder immer weiter auseinander gehen.

    Es kann passieren, was will: Es gibt immer einen, der es kommen sah! 

    Ich bin nur für das verantwortlich was ich schreibe und nicht für das, was andere verstehen.

    Einmal editiert, zuletzt von Richie (9. April 2026 um 20:25)

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    • 9. April 2026 um 18:39
    • #36.411

    Bremen hat sich das durch die letzten Allofs Jahre zerstört, wo gar kein teurer Transfer mehr saß. Sonst könnten die da auch noch sein. Aber der richtig große finanzielle Schlag in Richtung ganz oben kam danach. Hat der BVB massiv von profitiert, da Klopp sie in der Zeit hoch geführt hat. Seitdem werden sie zwar kein Meister mehr, weil die Bayern noch mehr haben, aber im Prinzip ist Champions League gebucht.

    Mathias Hain: "Wir standen zwei Mal im Pokal-Halbfinale und waren fünf Jahre in der ersten Liga. Da darf man doch jetzt nicht so schlecht dastehen"

  • Fonzie
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    • 10. April 2026 um 20:36
    • #36.412

    Es hat sich eigentlich nichts geändert. Heute gab es die erwartete Niederlage, auch wenn diese nach der 1. HZ unnötig war. Es bleibt dabei: Der Klassenerhalt muss in den kommenden 3 Spielen gegen Nürnberg, Münster und Bochum sichergestellt werden. 6 bis 7 Punkte sind da Pflicht. Sonst steigt Arminia wahrscheinlich ab.

  • ck1905
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    • 10. April 2026 um 20:38
    • #36.413

    Vom Pokalfinalteilnehmer zur schlechtesten Auswärtsmannschaft der zweiten Liga. Der Trend sollte klar sein.

  • LostandFound
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    • 10. April 2026 um 20:39
    • #36.414
    Zitat von ck1905

    Vom Pokalfinalteilnehmer zur schlechtesten Auswärtsmannschaft der zweiten Liga. Der Trend sollte klar sein.

    Pokal war ja auch immer zuhause :)

  • Anstoss
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    • 10. April 2026 um 20:45
    • #36.415
    Zitat von LostandFound

    Pokal war ja auch immer zuhause :)

    Wären wir diese Saison so heimstark wie im Pokal gewesen gäbs ja auch keine Probleme. ^^

  • Fonzie
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    • 10. April 2026 um 20:50
    • #36.416

    Nur das Trio mit 4 Fäusten aus Ernst M., Samir A. und Torsten Th. können Arminia noch retten. Theiler muss die Sparrenburg abfackeln. Ein kleineres Feuer reicht nicht um die notwendige kosmische Energie zu erzeugen. :devil:

  • Fonzie
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    • 10. April 2026 um 23:40
    • #36.417

    3 THESEN ZUR NACHT ÜBER BIELEFELD

    1. Das Spiel gegen Nürnberg entscheidet die Saison

    Gewinnt Arminia dieses Spiel nicht, glaubt niemand mehr an den Klassenerhalt, weil der letzte Strohhalm Heimstärke weg ist. Gewinnt Arminia, hat man 34 Punkte. Dann fehlt nur noch so wenig, dass man es schafft.

    2. Die letzte Patrone ist das Eichner-Szenario

    Arminia muss am Montag die Trennung von Kniat am Saisonende bekannt geben. Das ist der letzte Impuls für die Mannschaft, der möglich ist. Die Mannschaft kann dann wie der KSC heute eine Trotzreaktion zeigen - oder nicht. Eine andere wirksame Intervention gibt es zu diesem Zeitpunkt sonst nicht mehr. Ich meine das ernst, no Joke!

    3. Sonst nichts ändern!

    Für alle weiteren Änderungen ist es zu spät. Kein Feuerwehrmann, keine Taktikänderung, keine Änderungen in der Aufstellung. Körperliche Erholung, auf Vertrautes setzen und psychologisch die Wunden lecken und an den Glauben der Mannschaft an sich selbst appellieren. Kersken muss auch weiterspielen. Die Mannschaft muss jetzt stark geredet werden. Denn keine Intervention kann mehr helfen, ausser Glaube und Trotz anzusprechen!

  • Richie
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    • 11. April 2026 um 00:36
    • #36.418
    Zitat von Fonzie

    3 THESEN ZUR NACHT ÜBER BIELEFELD

    1. Das Spiel gegen Nürnberg entscheidet die Saison

    Gewinnt Arminia dieses Spiel nicht, glaubt niemand mehr an den Klassenerhalt, weil der letzte Strohhalm Heimstärke weg ist. Gewinnt Arminia, hat man 34 Punkte. Dann fehlt nur noch so wenig, dass man es schafft.

    2. Die letzte Patrone ist das Eichner-Szenario

    Arminia muss am Montag die Trennung von Kniat am Saisonende bekannt geben. Das ist der letzte Impuls für die Mannschaft, der möglich ist. Die Mannschaft kann dann wie der KSC heute eine Trotzreaktion zeigen - oder nicht. Eine andere wirksame Intervention gibt es zu diesem Zeitpunkt sonst nicht mehr. Ich meine das ernst, no Joke!

    3. Sonst nichts ändern!

    Für alle weiteren Änderungen ist es zu spät. Kein Feuerwehrmann, keine Taktikänderung, keine Änderungen in der Aufstellung. Körperliche Erholung, auf Vertrautes setzen und psychologisch die Wunden lecken und an den Glauben der Mannschaft an sich selbst appellieren. Kersken muss auch weiterspielen. Die Mannschaft muss jetzt stark geredet werden. Denn keine Intervention kann mehr helfen, ausser Glaube und Trotz anzusprechen!

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    Welche Trotzreaktion hat der KSC denn heute gezeigt? Das war in Halbzeit 1 eine komplett leblose Vorstellung von denen. Da klafften riesen Lücken in der Abwehr, die waren viel zu weit weg von den Leuten und Arminia war zu blöde das auszunutzen.

    In Halbzeit 2 haben die sich dann ein wenig zusammen gerissen und schon hast du gesehen, wie groß die Löcher in unserem Mittelfeld sind, sobald das Pressing überspielt wurde. Im Gegensatz zu Arminia haben die dann Abläufe und Laufwege in der Offensive, die einstudiert sind. Trotzdem brauchten sie noch 2 krasse individuelle Patzer, um zwei Tore zu machen.

    So eng wie es da unten ist, entscheidet das Nürnbergspiel noch gar nichts! Bochum und Düsseldorf waren in der Wahrnehmung einiger hier schon raus aus dem Abstiegskampf. Mal sehen, ob man dieses Jahr 38 Punkte braucht oder nicht. Ich glaube aber eh nicht, dass Arminia Nürnberg in Bielefeld schlägt. Das gibt allerhöchstens einen Punkt, wenn überhaupt. Arminia zu schlagen ist derzeit viel zu einfach.

    Der Knait'sche 08/15-Fußball ist komplett entschlüsselt. Etwas Körperlichkeit, Momulluh die Laufwege zustellen, ein bisschen Druck aufs Zentrum und schon ist Ende mit der Taktik. Ich kann auch dieses "wir haben den bestmöglichen Plan"-Gesabbel nicht mehr hören. Kniat soll aufhören Pläne zu machen, die funktionieren eh zu 90% nicht, sondern zusehen, dass er irgendwie noch 6-7 Punkte zusammen kratzt! Das wir unter ihm überhaupt mal ordentlichen und ansehnlichen Fußball sehen werden, davon habe ich mich mittlerweile verabsachiedet.

    Es kann passieren, was will: Es gibt immer einen, der es kommen sah! 

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    • 11. April 2026 um 02:23
    • #36.419
    Zitat von Fonzie

    3 THESEN ZUR NACHT ÜBER BIELEFELD

    1. Das Spiel gegen Nürnberg entscheidet die Saison

    Gewinnt Arminia dieses Spiel nicht, glaubt niemand mehr an den Klassenerhalt, weil der letzte Strohhalm Heimstärke weg ist. Gewinnt Arminia, hat man 34 Punkte. Dann fehlt nur noch so wenig, dass man es schafft.

    2. Die letzte Patrone ist das Eichner-Szenario

    Arminia muss am Montag die Trennung von Kniat am Saisonende bekannt geben. Das ist der letzte Impuls für die Mannschaft, der möglich ist. Die Mannschaft kann dann wie der KSC heute eine Trotzreaktion zeigen - oder nicht. Eine andere wirksame Intervention gibt es zu diesem Zeitpunkt sonst nicht mehr. Ich meine das ernst, no Joke!

    3. Sonst nichts ändern!

    Für alle weiteren Änderungen ist es zu spät. Kein Feuerwehrmann, keine Taktikänderung, keine Änderungen in der Aufstellung. Körperliche Erholung, auf Vertrautes setzen und psychologisch die Wunden lecken und an den Glauben der Mannschaft an sich selbst appellieren. Kersken muss auch weiterspielen. Die Mannschaft muss jetzt stark geredet werden. Denn keine Intervention kann mehr helfen, ausser Glaube und Trotz anzusprechen!

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    3 ANTITHESEN ZUR NACHT ÜBER BIELEFELD

    1. Das Spiel gegen Nürnberg entscheidet die Saison nicht

    Selbst wenn das Nürnberg-Spiel nicht gewonnen wird, gibt es danach noch 12 Punkte zu vergeben. Bei der engen Tabellenkonstellation ist das viel, und jede Woche ändert sich daher das Szenario. Lediglich die Wahrscheinlichkeit, daß die Entscheidung erst am 34. Spieltag fällt, steigt!

    2. Das Eichner-Szenario ist nicht die letzte Patrone

    Eine Bekanntgabe der Trennung von Kniat zum Saisonende wäre m.E. zum jetzigen Zeitpunkt kontraproduktiv und würde nur Unruhe im Verein bringen und zudem die Glaubwürdigkeit Mutzels in Frage stellen. Man hat entschieden, mit Kniat durchzuziehen, dann muß man sich auch hinter den Trainer stellen, egal, wie's gerade läuft.

    3. Dinge ändern

    Natürlich kann / muß man Dinge ändern, allerdings nicht Grundlegendes mehr,sondern Kleinigkeiten. Mal andere Abläufe im Training, vielleicht mal einen Mannschaftsabend, evtl. auch mal einen Sportpsychologen für Kersken einladen... , 5 Spieltage vor Schluß wird man halt nur ein paar Möglichkeiten haben, wenn man den Trott durchbrechen will.

    Wir Hessen sind schon arme Schweine : Umzingelt von lauter Deutschen und kein freier Zugang zum Meer! (Matthias Beltz)

  • foreverDSC
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    • 11. April 2026 um 02:32
    • #36.420

    Falls gegen Nürnberg verloren würde, wäre die Saison für mich auch so gut wwie gelaufen. Zwar gäbe es dann theoretisch noch genug Punkte für eine Rettung, aber die psychologische Ausgangssituation wäre vorsichtig formuliert suboptimal.

    Herzblut ist blau!

    \"Wer die Vergangenheit nicht studiert, wird ihre Irrtümer wiederholen. Wer sie studiert, wird andere Möglichkeiten zu irren finden.\" (Helmut Schmidt)

    \"Wer Kritik übel nimmt, hat etwas zu verbergen.\" (Helmut Schmidt)

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