Boykott wird es ja nur geben, wenn am 19.9.26 für den Verkauf an Investoren gestimmt würde. Da bei einem Boykott automatisch Gegensanktionen verhängt würden, die sehr grundsätzlich sind und z.B. das Transfersystem betreffen, würde das eine Kettenreaktion auslösen. Ich kann mir in dem Fall nur eine Entstehung eines 2. Weltverbands vorstellen.
FIFA-Kommerzpläne & Co
-
-
Boykott wird es ja nur geben, wenn am 19.9.26 für den Verkauf an Investoren gestimmt würde. Da bei einem Boykott automatisch Gegensanktionen verhängt würden, die sehr grundsätzlich sind und z.B. das Transfersystem betreffen, würde das eine Kettenreaktion auslösen. Ich kann mir in dem Fall nur eine Entstehung eines 2. Weltverbands vorstellen.
Diese Vermutung liegt auch für mich nahe... Es gibt ja einige Sportarten wo diese Szenario entstanden ist.
-
Boykott wird es ja nur geben, wenn am 19.9.26 für den Verkauf an Investoren gestimmt würde. Da bei einem Boykott automatisch Gegensanktionen verhängt würden, die sehr grundsätzlich sind und z.B. das Transfersystem betreffen, würde das eine Kettenreaktion auslösen. Ich kann mir in dem Fall nur eine Entstehung eines 2. Weltverbands vorstellen.
Die FIFA kann keine Gegensanktionen auf der Transfer- oder Vereinsebene veranlassen, weil sie nur für die Großturniere zuständig ist. Über die Nationalmannschaften und deren Vermarktung hinaus kann sie gar nichts sanktionieren.
-
Die FIFA kann keine Gegensanktionen auf der Transfer- oder Vereinsebene veranlassen, weil sie nur für die Großturniere zuständig ist. Über die Nationalmannschaften und deren Vermarktung hinaus kann sie gar nichts sanktionieren.
Da habe ich was anderes gelesen. Finde die Quelle aber nicht auf die Schnelle. Ggf. reiche ich die nach.
-
Bei Transfers redet die FIFA mit. Da findet aber gerade ein Unbruch statt. Eine schnelle Recherche ergab folgendes :
• FIFA macht mit den RSTP (Regulations on Status and Transfer of Players) die globalen Transferregeln – Vertragsstabilität, Ablösesummen, Freigabescheine.
• 2024: EuGH kippt im Fall Diarra zentrale RSTP-Regeln als EU-rechtswidrig (Freizügigkeit, Wettbewerb).
• Seit 2025 gelten Übergangsregeln, ab 1.1.2027 kommt eine echte Reform: Pflicht-Ausstiegsklauseln, geringere Ablösen, Spieler bekommen Anteil am eigenen Wechsel, Verträge für U18 künftig bis 5 Jahre.
• Kritik (u.a. FIFPRO): Reform reicht evtl. nicht, weitere Klagen möglich.
Fazit: FIFA regelt – aber gerade unter EU-Rechtsdruck im Umbau.
Weiterer FIFA-Einfluss auf Verbände & UEFA – die wichtigsten Hebel:
• Pyramide/Statuten: Nationalverbände (DFB etc.) und Konföderationen (UEFA) müssen FIFA-Statuten anerkennen und in eigene Regelwerke übernehmen – sonst droht Ausschluss von FIFA-Wettbewerben (WM etc.).
• Spielregeln (IFAB): Regeländerungen (VAR, Nettospielzeit) laufen über das International Football Association Board, an dem FIFA maßgeblich beteiligt ist. UEFA übernimmt Regeländerungen wie VAR-Eingriffe und erhöhte Netto-Spielzeit von der FIFA.
• Kalenderhoheit: FIFA legt den internationalen Spielkalender fest (Länderspieltermine, Klub-WM) – oft Reibung mit UEFA/Ligen.
• Disziplinar- & Schiedsgerichtsbarkeit: FIFA kann Verbände/Vereine sanktionieren, suspendieren oder ausschließen (z. B. bei politischer Einmischung).
• Finanzen: FIFA-Forward-Programm verteilt Fördergelder an Verbände – starkes Druckmittel.
Aktuell eskaliert genau das: UEFA und ihre 55 Mitgliedsverbände lehnen einen FIFA-Vorschlag ab, Anteile an der WM und anderen FIFA-Wettbewerben an private Investoren zu verkaufen. Mit UEFA und CONCACAF haben sich inzwischen 96 von 211 Verbänden gegen Infantinos Pläne gestellt – ein offener Machtkampf um FIFA-Governance.
Quellen:• https://de.uefa.com/news-media/new…5-mitgliedsver/
• https://www.sportschau.de/fussball/auch-…n-fifa-100.html
• https://www.sport1.de/news/fussball/…von-fifa-regeln
• https://fr.uefa.com/news-media/new…e-key-decisions
• https://documents.uefa.com/api/khub/docum…qfrHqwA/content (UEFA-Statuten)
• https://www.foxsports.com/articles/socce…h-players-union
• https://www.withersworldwide.com/en-gb/insight/…-post-diarra-er
-
Die Sanktionsmöglichkeiten der FIFA werden ja durch den Boykott aufgehoben

-
-
Schön zu lesen! Ich hatte zwar heute früh davon gehört, dass sich "einige asiatische Staaten" dem Boykott angeschlossen hätten (man sprach davon dass es damit mittlerweile insgesamt 106 Staaten und damit bereits die Mehrheit der Nationalen Verbände wäre), aber so ist es natürlich noch besser.

-
Im Kicker gibts auch was dazu. Da ist sogar von 143 der 211 FIFA Mitglieder die Rede.
-
Interessant finde ich auch, wie das Ganze ablaufen soll oder hätte sollen. Die JP Morgan Bank soll(te) die Sache abwickeln und zu den Investoren sollen eine Gruppe um Trump und sein Schwiegersohn Kushner gehören.
Da braucht man kein Hellseher sein, um den Supergau des Fußballs vorauszusagen.
.
-
Interessant finde ich auch, wie das Ganze ablaufen soll oder hätte sollen. Die JP Morgan Bank soll(te) die Sache abwickeln und zu den Investoren sollen eine Gruppe um Trump und sein Schwiegersohn Kushner gehören.
Da braucht man kein Hellseher sein, um den Supergau des Fußballs vorauszusagen.
.
Ja. Es ist allerdings ein Bruder von Trumps Schwiegersohn. Der hat einen Investmenttrust, der v.a. Staatsanleihen anderer Staaten anlegt. Am Ende wäre das also vermutlich wieder Geld aus Arabien.
-
-
Ich traue ihm nicht...
Irgendwas wird der nochmals versuchen durch die Hintertür
-
Ich traue ihm nicht...
Irgendwas wird der nochmals versuchen durch die Hintertür
Dem sollte man auch keine Sekunde trauen. Es bleibt also noch die Hauptaufgabe, nämlich Infantino zu entfernen. Überlegungen und Bestrebungen gibt es schon in diese Richtung. Aber ob das wirklich gelingt?
-
Der linke Vogel muss eindeutig weg. Ich kann diese Birne echt nicht mehr sehen. Nur wer soll folgen?
-
Der linke Vogel muss eindeutig weg. Ich kann diese Birne echt nicht mehr sehen. Nur wer soll folgen?
Das Comeback des Sepp Blatter

-
Ist doch sowieso einer wie der andere.
-
Da könnte Infantino doch den Bogen überspannt haben, dass es erstmals ernsthaften Widerstand gibt. Bin zwar skeptisch, aber immerhin
Die UEFA hat nach dem gescheiterten FIFA-Investorendeal noch einmal Stellung bezogen - und dabei deutliche Kritik an Gianni Infantino geübt.
-
Ist doch sowieso einer wie der andere.
Zutreffend! Mindestens seit Blatter sind doch die meisten Posten mit ähnlich korrupten Typen besetzt, weil jeder wußte, daß das der Weg nach oben ist (nach dem Motto: Wer gut schmiert, der gut fährt...)
Vielleicht ist sein Nachfolger jetzt aber gewarnt und rückt von solchen Plänen ab, oder versucht es in abgeschwächter Form, wer weiß.
Infantino fallen lassen werden sie aber wohl nicht, dafür hat er in den letzten Jahren zu vielen Funktionären lukrative Posten besorgt, leider !
-
-
Jetzt mitmachen!
Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!



