Da widerspreche ich, für mich ist personenabhängig und nicht vom Typus Großveranstaltung. Bei einem Spiel in der Handballbundesliga oder eben beim Eishockey ist kein entsprechendes Polizeiaufgebot erforderlich. Auch nicht bei Formel 1-Rennen am Nürburgring. Es dürfte eher so sein, dass zu gewissen Anlässen ein gewisses Klientel stärker vertreten ist als sonst und wenn dann noch ein eigenartiges Rechtsverständnis dazu kommt, dann wird es unlustig.
Auch auf eine ähnliche Aussage vom Kollegen Jockel habe ich bereits im zuvor genannten „Stimmung und Musik im Stadion“-Thema geantwortet. Daher hier noch einmal zitiert:
Zitat von Jockel
Vergleiche die Zahlen doch lieber mit anderen Sportarten oder Theaterbesuchen, falls diese Vorliegen. Dann werden die Anzahl der Verletzten in ein anderes Licht gerückt.
"Wenn du vorschlägst, die Zahlen lieber mit Theaterbesuchen oder anderen Sportarten zu vergleichen, dann greift dieser Ansatz leider ins Leere. Theaterbesuche sind keine Großveranstaltungen, schon gar nicht mit Millionenpublikum, und damit statistisch völlig unpassend. Auch andere Sportarten liefern kaum relevante Vergleichsgrößen. Die komplette Handball Bundesliga zum Beispiel kam in der Saison 2024/2025 auf rund 1.690.686 Zuschauer. Diese Zahl erreicht Dortmund nahezu allein mit seinen Bundesliga Heimspielen. Wenn wir also belastbare Aussagen über Sicherheit bei Großveranstaltungen treffen wollen, müssen wir zwangsläufig dort vergleichen, wo auch ähnliche Größenordnungen vorliegen. Der Fußball bietet dafür fast als einzige Freizeitaktivität überhaupt genügend Datenmasse."