Gesellschaftliche Initiativen des DSC
-
33615 -
2. Mai 2022 um 16:14 -
Geschlossen
-
-
Ich nicht, nein.
Du warst auch weniger gemeint

-
Du warst auch weniger gemeint

Ich auch nicht, ich habe nur den Hinweis gegeben, dass das Folgen bei einem WhatsApp-Channel kein Abo darstellt - die Diskussion hat danach angefangen.
-
-
Sportvereine und auch der Sport als solches ist und war schon immer politisch. Sport ohne Politik geht einfach nicht. Die meisten die sagen" Sport solle nicht politisch sein, sagen dies meistens nur dann wenn etwas Unterstützt wird was man nicht selbst befürwortet.
Für Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Diversität und Anti-Faschismus einzustehen ist die die Basis jeglicher Demokratischen Gesellschaft. Und ein Sportverein gehört dazu.
-
Ich persönlich kann den Aktionismus von Arminia in dieser Hinsicht zwar tolerieren aber eigentlich würde ich es, ähnlich wie Chrissi-DT und ArminiaRulez , begrüßen, wenn Sport und Politik weitestgehend getrennt würden.
Diese Haltung kann ich durchaus nachvollziehen, halte es in Praxis allerdings für schwer umsetzbar. Man sieht es im kleinen schon hier im Forum. Ein Fußballclub ist tief in die Gesellschaft eingebettet und ist damit an sich schon irgendwo politisch eingebunden.
Man tut gut daran das klein zu halten, aber man tut auch gut daran das nicht zu ignorieren. -
Was für Gruppen meinst du?
Darauf hätte ich auch gerne ein Antwort.
Danke an die Mods, es war eine gute Entscheidung.
-
-
Sportvereine und auch der Sport als solches ist und war schon immer politisch. Sport ohne Politik geht einfach nicht. Die meisten die sagen" Sport solle nicht politisch sein, sagen dies meistens nur dann wenn etwas Unterstützt wird was man nicht selbst befürwortet.
Für Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Diversität und Anti-Faschismus einzustehen ist die die Basis jeglicher Demokratischen Gesellschaft. Und ein Sportverein gehört dazu.
Die Vereinsautonomie ist eine Säule der Zivilgesellschaft und als solche (Autonomie ist gemeint) nur in einer Demokratie vorstellbar. Daher stimme ich insoweit zu, als dass jeder e.V. sich zur Demokratie bekennen sollte. Jeder e.V. hat im Rahmen seiner Autonomie auch das gute Recht, sich weitergehend politisch zu äußern. Auch ein Sportverein. Ich frage mich nur, wo in einer politisch zunehmend gespaltenen Gesellschaft noch Freiräume sind, wo Leute dies- und jenseits des Grabens noch miteinander reden können. Wenn wirklich jedes Element der Gesellschaft hochgradig politisiert ist, ist das kaum noch möglich. Und das wiederum vertieft und verschärft die politische Spaltung. Das ist ein gefährlicher Teufelskreis. In den USA ist dieser Prozess schon sehr viel weiter fortgeschritten. Da wohnen die Anhänger der beiden Parteien schon seit Jahren kaum noch im gleichen Suburb, haben eigene Vereine und unterstützen auch andere Profi-Clubs als Fans, haben getrennte Medien etc. Das konnte man schon vor über 10 Jahren in einschlägigen Studien nachlesen. Die wollen nicht mal mehr zum gleichen Bäcker gehen. Das kann es nicht sein.
-
Spätestens seit 1936 weiß man doch das sich Sport und Politik nicht trennen lassen.
Das zeigt die FIFA ja auch deutlich. ( Friedenspreis an Trump)
Ich finde es gut das mein Verein da klar Stellung bezieht.
Das geht, Gott sei dank, nicht nur auf St Pauli.
-
Für Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Diversität und Anti-Faschismus einzustehen ist die die Basis jeglicher Demokratischen Gesellschaft. Und ein Sportverein gehört dazu.
Prinzipien der Demokratie sind Volkssouveränität, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung, Pluralismus und Minderheitenschutz. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass es freie Wahlen gibt und Meinungs- und Versammlungsfreiheit garantiert sind.
Deine Begriffe haben mit Demokratie und auch mit einem Fußballverein erstmal nichts zu tun.
-
-
Ihr entfernt Euch gerade immer mehr vom Threadtitel.
-
Deine Begriffe haben mit Demokratie und auch mit einem Fußballverein erstmal nichts zu tun.
Für mich sind die genannten Begriffe aber Grundlage für jegliche Diskussion. Ich muss mir nicht zumuten, mit Menschen zu sprechen, deren erklärtes Ziel es ist, die demokratische Verfassung und deren Institutionen zu verunglimpflichen oder gleich ganz abzuschaffen. Probleme bereiten mir auch Personen, die Frauen am liebsten am Kochtopf sehen oder Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung am liebbsten aus der allgemeinen Sichtbarkeit verbannen wollen. Das der Verein, dessen Anhänger ich bin, dazu Position bezieht, ist für mich deshalb absolut zu begrüßen. Das dies nicht immer aus reinem Idealismus geschieht und ein gewisses wirtschaftliches Kalkül dahinter steckt, ist aber durchaus hinnehmbar.
Schwierig an der gegenwärtigen Lage ist vor allem, dass kaum noch jemand mental dazu bereit oder auch in der Lage ist, sich Meinungen außerhalb der eigenen bubble anzuhören, sich mit den Gesagten auseinander zu setzen und Abweichungen einfach nur mal hinzunehmen. Hinzu kommt, das viele offenbar nur noch über eine sehr kurze Lunte verfügen und beim kleinsten Anlass die Contenance verlieren, um anschließend nur noch beleidigend rumpöbeln. Irgendwie sind inzwischen alle Wutbürger: die Hauptsache ist, dass man gegen was ist und dies möglichst lautstarkt artikuliert.
-
Zu den genannten Begriffen "Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Diversität und Anti-Faschismus" gibt es aber (zumindest meines Wissens nach) keine etablierte Bedeutungsdefinitionen wie die im Hinblick zum Demokratiebegriff von Block06 genannten.
Somit hat wohl jeder seine ganz eigene Wahrnehmung dazu, was die Bedeutung der o.g. Begriffe (Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Diversität und Anti-Faschismus) angeht.
Ich finde das als Diskussionsgrundlage eher ungeeignet.
Zumal fraglich ist, was diese Debatte – oder auch die Frage, wie weit Sport und Politik trennbar sind – überhaupt noch mit dem eigentlichen Threadtitel zu tun hat. -
-
- Offizieller Beitrag
Mein Finger zuckt grade ganz gewaltig hier dicht zu machen.
-
Dann schnell zurück zum eigentlichen Thema.
Ein Beispiel für das Engagement des Vereins ist ja auch der kleine Julius-Hesse-Platz. Gibt es da eigentlich irgendwelche Probleme durch den geplanten Biergarten? -
Na hoffentlich nicht.
Ist doch auch wünschenswert, dass der Julius-Hesse-Platz dann durch die Nähe zum Biergarten ggf. noch mehr in den Blick rückt, was vielleicht letztlich auch mehr Aufmerksamkeit und Respekt für das Erbe von Julius Hesse bedeutet. -
-
Na hoffentlich nicht.
Ist doch auch wünschenswert, dass der Julius-Hesse-Platz dann durch die Nähe zum Biergarten ggf. noch mehr in den Blick rückt, was vielleicht letztlich auch mehr Aufmerksamkeit und Respekt für das Erbe von Julius Hesse bedeutet.Oder dass die Erinnerung an Julius Hesse durch den "Biergarten am Julius-Hesse-Platz" (so die offizielle Diktion des Vereins) banalisiert wird. Ich sehe aber ein, dass es beide Perspektiven gibt. Mich würde interessieren, was Friedhelm Schäffer von der AG Julius Hesse dazu denkt. Das ist ein Fachmann für Erinnerungskultur.
-
Mein Finger zuckt grade ganz gewaltig hier dicht zu machen.
Ich will niemanden angreifen. Und hab genau wie Du bestimmt da auch eine Meinung zu. Aber ich fürchte es funktioniert hier einfach nicht. Noch zehn Postings, und Du hast wieder die hochgeschaukelte Brisanz. Und die kommt hier grad nicht von Meistern oder Erleuchteten sondern Schülern.
Arminia kann und darf m M n zu gesellschaftlichen Entwicklungen gerne Stellung nehmen. Mich interessiert das nicht solange ich den Motivations Hintergrund nicht kenne. Fonzie hat das Schlüsselwort genannt. Authentizität. War es das? Outings habe ich jedenfalls bei Arminia noch nie erlebt. Das wird alles totgeschwiegen, obwohl 2 Leistungsträger in den 2000ern auch dazu gehörten und bejubelt wurden. Ich persönlich finde darum den Post Hohn und wohlfeil. Wie gesagt kann und darf jeder anders sehen. Es waren jetzt hier vermehrt differenzierte Beiträge dabei, die Frage ist, ob es so bleibt -
Na gut, vielleicht banalisiert durch die Benennung, andererseits aber dadurch auch mehr in den Blickpunkt gerückt. Kann man beides vertreten.
-
-
Nur noch ein Gedanke zur Diskussion über das Verhältnis zwischen Sportvereinen und Politik. In den Regularien zur DFL Lizenzierung wird von den Vereinen gefordert, u.a. sogenannte Nachhaltigkeitskriterien zu erfüllen.
In der dazugehörigen Anlage werden diese in drei Dimensionen ausgeführt, von denen die dritte Dimension auch das Engagement gegen Diskriminierung, etc. betrifft: https://media.dfl.de/sites/2/2024/0…01-01-Stand.pdf (s. zum Beispiel 3.2).
So ganz frei in der Entscheidung, ob man sich zu diesen "politischen" Themen äußert oder positioniert, sind die Vereine dann halt einfach nicht.
-
Nur noch ein Gedanke zur Diskussion über das Verhältnis zwischen Sportvereinen und Politik. In den Regularien zur DFL Lizenzierung wird von den Vereinen gefordert, u.a. sogenannte Nachhaltigkeitskriterien zu erfüllen.
In der dazugehörigen Anlage werden diese in drei Dimensionen ausgeführt, von denen die dritte Dimension auch das Engagement gegen Diskriminierung, etc. betrifft: https://media.dfl.de/sites/2/2024/0…01-01-Stand.pdf (s. zum Beispiel 3.2).
So ganz frei in der Entscheidung, ob man sich zu diesen "politischen" Themen äußert oder positioniert, sind die Vereine dann halt einfach nicht.
Ja, ich bin nicht so naiv zu glauben, dass es auch zu Marketingzwecken gerne genutzt wird. Was ich in diesem speziellen Fall so gut fand, Arminia hat noch einmal nachgelegt.
Und die Positionierung ist gut und ich bin froh wie das in der Fanszene zum größten Teil angenommen wird. Wenn ich so darüber nachdenke was in den 90ern und 00ern auf der Alm alles ohne Konsequenzen so gerufen wurde. Tunnelbau von Bochum bis nach Auschwitz, rassistische Angriffe auf einzelne Spiele, Schwuler Labbadia usw.....
-
Jetzt mitmachen!
Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!