Das Endprodukt hat in Saison 1 über 38 Spieltage garnicht gestimmt und in Saison 2 die ersten 19 ebenfalls nicht
Das Endprodukt hat in Saison 1 über 38 Spieltage garnicht gestimmt und in Saison 2 die ersten 19 ebenfalls nicht
Das ist Schade, kannst Du mir aber gerne glauben, warum sollte ich lügen?
Oppie, Großer, Schneider, Kersken, Oppermann, Wörl, Schreck, Mizuta, Mohmuluh,Schepp und den ein oder anderen unserer Nachwuchsspieler kannte ich überhaupt nicht. Respekt, wenn du die schon alle auf dem Schirm hattest.
Schreck hatte vor seiner Arminia-Karriere schon 2. Liga gespielt, wohingegen Schepp nie in einem Pflichtspiel für Arminia aufgelaufen ist, wenn ich mich nicht irre.
Alles anzeigenDa gebe ich Dir Recht. Ich möchte damit auch nicht unter den Tisch fallen lassen dass Kniat schon öfters uns sehr gut eingestellt hatte. Letzte Saison zum Beispiel in jedem Pokalspiel und diese Saison auch.
In Liga spielen auch oft, aber halt auch oftmals nicht.
Aber wir drehen uns im Kreis. Und so macht es auch kein Spaß weiter zu diskutieren. Mittlerweile ist glaube ich die Fanbasis gespalten. Entweder man mag ihn und findet genug Punkte die für ihn sprechen , die ich auch gar nicht in Abrede stellen möchte, oder man mag ihn nicht bzw seine Arbeit und auch dafür gibt es genug Gründe..
Beim Spiel gegen Münster habe ich 3 mir völlig fremde Leute kennengelernt, alle 3 meinten auch kniat sollte nach der Saison gehen. Mein DK Kumpel zum Beispiel guckt mich immer fragend an wenn ich kniat in frage stelle und meint dann nee der soll mal bleiben.
Also wie gesagt jeder hat seine feste Meinung Mittlerweile zu Kniat und deshalb macht es auch wenig Sinn da weiter zu diskutieren.
Nach Siegen kommt die Pro Kniat Fraktion gestärkter hervor, nach Niederlagen die contra Fraktion. Mir echt zu mühseelig da weiter den pingpong ball hin und her zu spielen
Ich frage mich auch, was die Diskussion zu diesem Zeitpunkt noch bringen soll. Wir beenden die Saison jetzt ohnehin mit Kniat, da dürfte nach dem Derbysieg wenig Zweifel dran bestehen. Wenn wir dann abgestiegen sind, wird er wohl ohnehin weg sein. Wenn nicht, kann man meinetwegen immernoch in der Sommerpause hier täglich seine Demission fordern, weil einem der Fußball nicht gut genug ist. Aber bis dahin kann man das Thema doch auch einfach mal ruhen lassen. Es bringt jetzt ohnehin nichts mehr. Zumal auch nicht mehr wirklich neue Argumente dazukommen, auf beiden Seiten.
Für eine fundierte Bewertung der Saison genügt es nicht, ausschließlich auf die Ergebnisse zu schauen – entscheidend ist, die Beobachtungen Forum hier strukturiert einzuordnen und angemessen zu gewichten.
Ein zentraler Faktor ist, dass mehrere Spiele durch individuelle Patzer verloren gingen. Dabei geht es ausdrücklich nicht um die üblichen, im Spielverlauf kaum vermeidbaren Fehler, sondern um gravierende Aussetzer mit unmittelbaren Auswirkungen auf das Ergebnis.
Dem gegenüber steht jedoch die Tatsache, dass die Mannschaft in vielen Partien konkurrenzfähig war. Häufig bewegte man sich auf Augenhöhe mit dem Gegner und verlor Spiele nur knapp. Hinzu kamen einzelne strittige VAR-Entscheidungen, die Punkte gekostet haben könnten – auch wenn oft argumentiert wird, dass sich solche Situationen über eine Saison hinweg ausgleichen, ist das in der Praxis nicht zwingend der Fall.
Ein weiterer, entscheidender Aspekt betrifft die personelle Ausrichtung. Der Verein hat sich bewusst dafür entschieden, auf einen festen Kern an Spielern zu setzen und ihnen über längere Zeiträume Vertrauen zu schenken. Das war eindeutig die Überzeugung und Hoffnung vorherrschend, dass sich bestimmte Spieler auf diesem Niveau stabilisieren oder sogar weiterentwickeln. Gerade bei Russo, Kersken und Corboz wurde trotz durchwachsener Leistungen an ihnen festgehalten – aufgrund ihrer Rolle im Gefüge, ihrer Außenwirkung und der Erwartung, dass sie mit der Aufgabe wachsen. Rückblickend muss man jedoch feststellen, dass diese Entwicklung nur bedingt eingetreten ist und qualitative Defizite auf Schlüsselpositionen über längere Phasen nicht kompensiert werden konnten.
In der Konsequenz stellt sich daher eine durchaus konkrete Frage: Was wäre möglich gewesen, wenn diese individuellen Fehler ausbleiben? Rechnet man konservativ fünf bis acht Punkte hinzu, bewegt man sich nicht mehr im unteren Tabellenmittelfeld, sondern in einem Bereich, der zumindest an die einstelligen Tabellenplätze heranreicht. Das hätte zwar keine realistische Perspektive auf die Top fünf bedeutet, aber die Außenwahrnehmung und die sportliche Einordnung deutlich verändert – man wäre zwar im Niemandsland der Tabelle, in dem sich aktuell Teams wie Kaiserslautern oder Hertha BSC wiederfinden, allerdings wäre man in der Öffentlichkeit in einer stabileren, ambitionierteren Position wahrgenommen worde. Und genau dieses Szenario erscheint ohne die genannten Patzer keineswegs unrealistisch.
Für die Zukunft wird entscheidend sein, welche Schlüsse aus dieser Saison gezogen werden. Ein Muster der vergangenen Jahre ist klar erkennbar: Mutzel und Kniat haben wiederholt gezeigt, dass sie bereit sind, nach einer Saison konsequent zu analysieren und personelle Entscheidungen zu treffen – auch dann, wenn es vermeintliche Leistungsträger betrifft. Spieler, die die Erwartungen nicht erfüllt haben, wurden entweder abgegeben oder sportlich in den Hintergrund gedrängt.
Vor diesem Hintergrund wird die kommende Kaderplanung besonders spannend. Es spricht einiges dafür, dass auch diesmal „alte Zöpfe abgeschnitten“ werden und eine gezielte qualitative Anpassung erfolgt. Im Fokus stehen dabei zwangsläufig auch die angesprochenen Schlüsselpositionen – inklusive der Frage, ob man den Mut aufbringt, personell im Tor oder im zentralen Mittelfeld neue Wege zu gehen, sofern sich intern keine klare Leistungssteigerung abzeichnet.
Der Ausblick ist damit klar umrissen: Die Saison liefert genügend Argumente dafür, dass die Mannschaft grundsätzlich konkurrenzfähig ist. Gleichzeitig zeigt sie aber ebenso deutlich, an welchen Stellschrauben angesetzt werden muss. Entscheidend wird sein, ob es gelingt, diese Erkenntnisse konsequent umzusetzen – dann ist der nächste Schritt nicht nur möglich, sondern durchaus realistisch - auch mit Kniat und Mutzel.
Alles anzeigenFür eine fundierte Bewertung der Saison genügt es nicht, ausschließlich auf die Ergebnisse zu schauen – entscheidend ist, die Beobachtungen Forum hier strukturiert einzuordnen und angemessen zu gewichten.
Ein zentraler Faktor ist, dass mehrere Spiele durch individuelle Patzer verloren gingen. Dabei geht es ausdrücklich nicht um die üblichen, im Spielverlauf kaum vermeidbaren Fehler, sondern um gravierende Aussetzer mit unmittelbaren Auswirkungen auf das Ergebnis.
Dem gegenüber steht jedoch die Tatsache, dass die Mannschaft in vielen Partien konkurrenzfähig war. Häufig bewegte man sich auf Augenhöhe mit dem Gegner und verlor Spiele nur knapp. Hinzu kamen einzelne strittige VAR-Entscheidungen, die Punkte gekostet haben könnten – auch wenn oft argumentiert wird, dass sich solche Situationen über eine Saison hinweg ausgleichen, ist das in der Praxis nicht zwingend der Fall.
Ein weiterer, entscheidender Aspekt betrifft die personelle Ausrichtung. Der Verein hat sich bewusst dafür entschieden, auf einen festen Kern an Spielern zu setzen und ihnen über längere Zeiträume Vertrauen zu schenken. Das war eindeutig die Überzeugung und Hoffnung vorherrschend, dass sich bestimmte Spieler auf diesem Niveau stabilisieren oder sogar weiterentwickeln. Gerade bei Russo, Kersken und Corboz wurde trotz durchwachsener Leistungen an ihnen festgehalten – aufgrund ihrer Rolle im Gefüge, ihrer Außenwirkung und der Erwartung, dass sie mit der Aufgabe wachsen. Rückblickend muss man jedoch feststellen, dass diese Entwicklung nur bedingt eingetreten ist und qualitative Defizite auf Schlüsselpositionen über längere Phasen nicht kompensiert werden konnten.
In der Konsequenz stellt sich daher eine durchaus konkrete Frage: Was wäre möglich gewesen, wenn diese individuellen Fehler ausbleiben? Rechnet man konservativ fünf bis acht Punkte hinzu, bewegt man sich nicht mehr im unteren Tabellenmittelfeld, sondern in einem Bereich, der zumindest an die einstelligen Tabellenplätze heranreicht. Das hätte zwar keine realistische Perspektive auf die Top fünf bedeutet, aber die Außenwahrnehmung und die sportliche Einordnung deutlich verändert – man wäre zwar im Niemandsland der Tabelle, in dem sich aktuell Teams wie Kaiserslautern oder Hertha BSC wiederfinden, allerdings wäre man in der Öffentlichkeit in einer stabileren, ambitionierteren Position wahrgenommen worde. Und genau dieses Szenario erscheint ohne die genannten Patzer keineswegs unrealistisch.
Für die Zukunft wird entscheidend sein, welche Schlüsse aus dieser Saison gezogen werden. Ein Muster der vergangenen Jahre ist klar erkennbar: Mutzel und Kniat haben wiederholt gezeigt, dass sie bereit sind, nach einer Saison konsequent zu analysieren und personelle Entscheidungen zu treffen – auch dann, wenn es vermeintliche Leistungsträger betrifft. Spieler, die die Erwartungen nicht erfüllt haben, wurden entweder abgegeben oder sportlich in den Hintergrund gedrängt.
Vor diesem Hintergrund wird die kommende Kaderplanung besonders spannend. Es spricht einiges dafür, dass auch diesmal „alte Zöpfe abgeschnitten“ werden und eine gezielte qualitative Anpassung erfolgt. Im Fokus stehen dabei zwangsläufig auch die angesprochenen Schlüsselpositionen – inklusive der Frage, ob man den Mut aufbringt, personell im Tor oder im zentralen Mittelfeld neue Wege zu gehen, sofern sich intern keine klare Leistungssteigerung abzeichnet.
Der Ausblick ist damit klar umrissen: Die Saison liefert genügend Argumente dafür, dass die Mannschaft grundsätzlich konkurrenzfähig ist. Gleichzeitig zeigt sie aber ebenso deutlich, an welchen Stellschrauben angesetzt werden muss. Entscheidend wird sein, ob es gelingt, diese Erkenntnisse konsequent umzusetzen – dann ist der nächste Schritt nicht nur möglich, sondern durchaus realistisch - auch mit Kniat und Mutzel.
Sehr gut geschrieben wie ich finde. Gehe auch mit fast allen Sachen mit, jedoch sollte man bedenken dass man die Punktzahl nicht so einfach heraufsetzen kann ohne die individuellen krassen Fehler die gemacht wurden. Denn bei allen anderen Vereinen wurden sicherlich auch viele individuelle vermeidbare Fehler von Spielern begangen die man dort dann ja auch mit einrechnen müsste, genauso wie bei unseren direkten Gegnern im direkten Aufeinandertreffen (wie zum Beispiel den Bolzen des Nürnberger letzten Samstag der durch einen individuellen Fehler am leeren Tor vorbei schiesst)
Also ich weiss worauf Du hinaus willst , kann den auch durchaus zustimmen , jedoch gehört dann die gesamte Bewertung bei allen Vereinen mit dazu ![]()
Unterm Strich könnte ich sogar auch mitgehen dass man es mit Kniat weiter versucht, ja jetzt werden einige zucken und denke was redet der da jetzt plötzlich. Wie gesagt menschlich mag ich ihn sehr, aber er muss seine Spielweise einfach anpassen. Weniger Wert auf blindes Anlaufen legen und mehr auf spielerische offensive Elemente setzen. Fängt mit Pass und Laufwegen an, mit nicht jeden Angriff nur über die Außen vorzutragen sondern auch die Mitte stärken. Fängt damit an unseren 9er mehr ins Spiel mit einzubinden und nicht das unser Stürmer gefühlt die ärmste Sau aufm Platz ist, mehr solcher Inhalte im Training vorkommen müssen und nicht "nur" die Fettzange und laufen laufen bis der Arzt kommt.
Wenn Kniat das selber einsieht und er mit Mutzel die Analyse positiv beendet und den Kader auf vielen Stellen nachbessert, ja dann könnte ich sogar mit Kniat in die nächste Saison mitgehen.
Aber ich bezweifele dass Mitch es einsieht dass er seinen ganzen Spielaufbau verändern muss. Lasse mich aber gerne überraschen;)
Vielleicht passieren diese individuellen Fehler aber auch gehäuft, weil die Spieler nicht immer wissen, welche Aufgabe sie haben.
Entweder Mitchs Taktik ist zu kompliziert und theoretisch und kann deshalb nicht umgesetzt werden oder sie ist von vornerein zu eindimensional und zu wenig variabel, ich weiß es nicht.
Das Resultat ist aber in beiden Fällen, dass Arminia zwar immer einsatzfreudig und läuferisch stark ist, aber oft auch planlos und limitiert wirkt und dann der Ertrag nicht zum Aufwand passt.
Ich würde mir wünschen, dass Arminia demnächst auch mal die "intelligentere" Mannschaft ist und nicht nur die, die besser rennen kann und mit der Brechstange operiert. Ob jetzt mit oder ohne Mitch.
Erstaunlich fand ich, dass das nahezu komplette Trainerteam offenbar am Freitag in Düsseldorf die Partie gegen Dresden geschaut hat- am Abend vor dem wichtigsten Spiel der Saison kacheln die noch 5 Stunden über die Autobahn. Der Erkenntnisgewinn ist überschaubar, wir spielen gegen beide nicht mehr.
Wir haben das " wichtigste Spiel der Saison" doch gewonnen...also alles richtig gemacht...![]()
Erstaunlich fand ich, dass das nahezu komplette Trainerteam offenbar am Freitag in Düsseldorf die Partie gegen Dresden geschaut hat- am Abend vor dem wichtigsten Spiel der Saison kacheln die noch 5 Stunden über die Autobahn. Der Erkenntnisgewinn ist überschaubar, wir spielen gegen beide nicht mehr.
Kniat hat das ja im Interview erklärt. Er will damit sich und seinem Team klar machen was Abstiegskampf bedeutet. Vielleicht sogar Inspiration einholen.
Am Ende des Tages ist er Trainer und ist Fussballverrückt. Wenn ihm (und dem Team) so ein Besuch bei einem ebenso sehr wichtigem Spiel bei seiner eigenen Arbeit hiflt, dann soll er gern zu jedem Spiel fahren das er möchte.
Und am Ende ist er auch nur Mensch und hat Bock auf Fussball.
Erstaunlich fand ich, dass das nahezu komplette Trainerteam offenbar am Freitag in Düsseldorf die Partie gegen Dresden geschaut hat- am Abend vor dem wichtigsten Spiel der Saison kacheln die noch 5 Stunden über die Autobahn. Der Erkenntnisgewinn ist überschaubar, wir spielen gegen beide nicht mehr.
Na ja, spielen mussten sie ja nicht 😉
Ich denke, am Abend vor dem Spiel dürfte die arbeit mit der Mannschaft abgeschlossen sein. Ich fand seine Erklärung auch schlüssig. Er geht halt auch mal andere Wege, um seine Leute „mitzunehmen“.
Blöd wäre es allerdings, wenn vor so einem wichtigen Spiel dann mal was unterwegs passiert und sie nicht dabei sein können. Wenn man so denkt, dann dürfte er vor einem wichtigen Spiel auch nicht nach Hause fahren und müsste in Bielefeld nächtigen…
Und du bist der Ansicht, dass Shipnoski und Wintzheimer dafür gut genug gewesen sind??????
Ich glaube die beiden spielen inzwischen CL, oder vertue ich mich da ?
Rückblickend weiss man immer alles. Gerade bei Wintzheimer war aufgrund der vorherigen Stationen doch nicht zu erwarten, dass er so gar nicht einschlägt. 112 Zweitgaspiele, alle U-Nationalmannschaften durchlaufen, so jemanden in die dritte Liga zu holen, ist eigentlich ein "No-Brainer". Das der sich mit 27 bei Schweinfurt und auf dem Abstiegsplatz in Liga 3 wiederfindet, hätte doch niemand voraus gesagt.
In der April Tabelle liegt Arminia auf Platz 5.
Man kann also schon wieder sagen Kniat und Frühjahr funktioniert.
Der Winter ist eher nicht so seins ![]()
In der April Tabelle liegt Arminia auf Platz 5.
Man kann also schon wieder sagen Kniat und Frühjahr funktioniert.
Der Winter ist eher nicht so seins
In Deutschland werden die Winter immer länger ![]()
Ich sehe diese - zugegebenerweise auf 'repeat' befindliche - Diskussion gar nicht so sehr unter dem Aspekt, ob man Kniat persönlich mag oder nicht – wobei ich glaube, dass sich die Mehrheit einig ist, dass er menschlich ein feiner Kerl zu sein scheint.
Ich ordne mich eher bei der Sichtweise ein, dass Erfolg von unzähligen Faktoren abhängt, die ein Trainer nicht alle – quasi omnipotent – beeinflussen kann. Sicherlich gibt es bei anhaltendem Misserfolg den Punkt, an dem man durch einen Wechsel auf der Position der sportlichen Leitung einen neuen Impuls setzen kann oder sogar muss. Für mich wäre ein solcher Moment nach dem Elversberg-Spiel gewesen. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich Kniat für einen schlechten Trainer halte; vielmehr dachte ich aus der Beobachterperspektive heraus, dass es an der Zeit wäre, Dinge zu verändern – beispielsweise die Hierarchie innerhalb der Mannschaft zu erneuern.
Wie ich ja schon angemerkt habe, sehe ich die Schwäche unseres Kaders als Hauptgrund für die schwierige Saison und nicht zwangsläufig die Qualität des Trainerteams. Da die Ära unter Norbert Meier erwähnt wurde: Meiner Meinung nach lag der Marktwert unseres Kaders zu Beginn der Saison 2015/2016 deutlich über dem typischen „Aufsteiger-Niveau“ – eher im unteren Mittelfeld der damaligen Tabelle der Kaderwerte. Leider finde ich dazu keinen anschaulichen Link als Quelle, um das zu verifizieren, daher kann ich mich in diesem Punkt natürlich irren. Dennoch hatten wir damals im Verhältnis zur Konkurrenz ein stärkeres Team als in der aktuellen Saison.
Genau das wäre auch mein Wunsch für den Saisonstart 2025/2026 gewesen. Vielleicht war es dem Verein jedoch schlicht nicht möglich, mehr Geld in den Kader zu investieren – wer weiß?
Spieler wie Wörl (den wohl kaum ein anderer Verein für eine so hohe Ablösesumme geholt hätte), Mehlem (der die Saison über meist gesundheitlich angeschlagen war?) und Rochelt (dessen Leistungstendenz hoffentlich weiter steigt) haben die Erwartungen bekanntermaßen bisher nicht erfüllt. Inwieweit das Trainerteam daran Anteil hat, bleibt für mich schwer einzuschätzen. Andererseits liegt es in der Natur der Sache, dass der Trainer letztlich für die Entwicklung der Spieler verantwortlich gemacht wird. Auch andere Kritikpunkte – wie die wiederholte Aufstellung von Boakye als Rechtsverteidiger oder der wenig ansehnliche Fußballstil – sind faktisch und sachlich schwer von der Hand zu weisen. Mich hätte allerdings interessiert, wie sich unser Trainerteam mit einem Kader der Qualität von 2015/2016 geschlagen hätte (auch wenn das natürlich reine Spekulation ist).
Bevor ich hier jedoch alte Diskussionen weiter anwärme: Ich finde es schwierig, die Arbeit eines Trainers inmitten zahlreicher Variablen wie individueller Fehler oder eines extrem eng beieinanderliegenden Tabellenfeldes objektiv zu bewerten. Bei mir ist es daher weniger eine Frage von Sympathie oder Antipathie gegenüber Kniat, sondern eher ein Gefühl der Fairness dem Trainerteam gegenüber.
Ich habe mir noch einmal gedanken gemacht um das "Experiment" mit Boakye als RV.
In der Hinrunde hat er diese Position -wie ein oder zwei mal auch Taddel- mindestens 1x bekleidet. Ich weiß nicht mehr welches Spiel es war, habe ihn damals aber nicht als Schwachstelle empfunden.
Im Paderborn Spiel war er schon überfordert, der negative Höhepunkt dann das Spiel in Elversberg eine Woche später, in dem gefühlt jeder Angriff über seine Seite kam.
Ich glaube mittlerweile das dieses rein und raus rotieren -auch jetzt von Hagmann - ein Teil der Mannschafts- und Menschenführung von Kniat ist.
Er signalisiert der Truppe so es gibt immer einen Weg in das Team. Grundsätzlich ist der Ansatz mMn auch nicht verkehrt; bleibt dabei natürlich auch ein schmaler Grat und bietet damit oft Grund für Kritik. Aber ein Trainer der immer mit der selben Elf aufläuft und die restl. Spieler so nicht bei Stange hält, wäre dann für mich das negative Gegenbeispiel und damit ist auch niemanden geholfen.
Warum er dann aber im Fall von Boakye nach dem schlechten Paderbornspiel in dem noch schlechterern Elversbergspiel bis zur 74. Minute an der Personalie festhält, erschließt sich mir dann auch nicht.
Für mich bleibt als Fazit das ich es grundsätzlich nicht verkehrt finde auf Formschwankungen einzelner Spieler oder aber auch auf den Gegner mit diesen Rotationen zu reagieren.
Aber wenn der Plan nicht funktioniert dann dauert mir die Reaktion oft zu lange oder sie findet gar nicht statt.
Sollten wir die Klasse halten dann stünde bei mir die RV Position auf jedem Fall auf der to do Liste.
Rückblickend weiss man immer alles. Gerade bei Wintzheimer war aufgrund der vorherigen Stationen doch nicht zu erwarten, dass er so gar nicht einschlägt. 112 Zweitgaspiele, alle U-Nationalmannschaften durchlaufen, so jemanden in die dritte Liga zu holen, ist eigentlich ein "No-Brainer". Das der sich mit 27 bei Schweinfurt und auf dem Abstiegsplatz in Liga 3 wiederfindet, hätte doch niemand voraus gesagt.
Da bin ich genau bei dir - da kann man aber nicht sagen dass man so eine geile Mannschaft hatte - nur weil einige wenige Namen seinerzeit nicht so schlecht geklungen haben - sie haben bei uns nicht funktioniert - und neben MK haben auch seitdem andere Trainer unsere damaligen Top-Neuzugänge nicht zu guten Leistungen bewegen können..... Also vermute ich, das es eher an den Spielern liegt....
Erstaunlich fand ich, dass das nahezu komplette Trainerteam offenbar am Freitag in Düsseldorf die Partie gegen Dresden geschaut hat- am Abend vor dem wichtigsten Spiel der Saison kacheln die noch 5 Stunden über die Autobahn. Der Erkenntnisgewinn ist überschaubar, wir spielen gegen beide nicht mehr.
Kann aber auch sein, dass sein Verbeib als Trainer fest steht, und das Team sich einen Spieler angesehen haben, der für die nächste Saison auf ihrem Zettel steht.
In dem Zusammenhang dass er bleibt, macht der Besuch eigentlich nur Sinn.
Und frühzeitig mit der Kaderplanung anzufangen ist dann doch eher professionell. 😉
Vielleicht soll er Muslic-Nachfolger werden. Da gab es doch Gerüchte um internationale Angebote.. Und Schalke hat uns ja schon mal einen Erfolgstrainer abgenommen. .![]()
Aber im Ernst: Ich denke, Mitch betrachtet das als notwendige Weiterbildung im Trainerjob, möglichst viele Spiele von Konkurrenten live zu sehen und sich dabei auch die ein oder andere taktische Anregung zu holen.
Hauptsache Düsseldorf und Dynamo haben beide einen gelernten RV spielen lassen, ansonsten hab ich Angst ![]()
Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!