- Offizieller Beitrag
Alles anzeigenDa allgemeine Politik hier ja raus gehalten werden soll, ist es immer schwierig auf solche Dinge zu antworten, ohne auf das große Ganze zu gehen. Die Straetmanns Diskussion zeigt dies ja auch.
In meinen Augen ist das Verhalten im Moment in alle Richtungen extrem besorgniserregend. Die Grünen in den neuen Bundesländern beklagen nun, dass sie angegriffen werden und ihre politische Arbeit nicht ausüben können. Für die AFD in den alten Bundesländern ist das auch ein bekanntes Phänomen. Am CSD werden nun (ich dachte immer, die geben vor so tolerant zu sein?) Berichten nach CDU Mitglieder attackiert, die Chefin der grünen Jugend fabuliert über Widerstand mit Waffen, sollte die AFD mal regieren, usw...
... Die große Gefahr für die Demokratie ist für mich nicht eine einzelne Partei, sondern der im Moment völlig extreme Umgang miteinander in alle Richtungen. Toleranz wird da auf keiner Seite mehr gelebt.
Und daher kann man sicher den Hoppenheimer aufgrund seines AFD Parteibuches unsympathisch finden oder Herrn Straetmanns aufgrund seines vom BSW, aber wenn diese Personen im Verein oder ihren Positionen einen guten Job machen und strafrechtlich sich nichts haben zu schulden kommen lassen, sollen sie ihren Job machen, sofern sie legitimiert sind. Die nächsten Wahlen kommen bestimmt und dann steht es denn Mitgliedern (gibt's sowas bei Hoppenheim?) ja frei, ihn nicht mehr zu wählen.
Wenn man nach aktuellen Umfragen 25% der Bevölkerung aus ihren Jobs entlassen würde, dann hätten einige Unternehmen wohl Probleme.
(Sollte der Beitrag hier zu allgemein politisch sein, dann löscht ihn gerne. Wollte es aber mal los werden.)
Wenn ihr entsprechend Themenorientiert diskutiert sollte es aus meiner Sicht eigentlich keinen Grund zum löschen geben.
Passt aber bitte auf, dass ihr dabei bei dem schmalen Grat zwischen Themenbezug und reiner Politdiskussion unter dem Deckmantel des Themas nicht in die verkehrte Richtung wechselt.
Etwas, dass wie die mir die Erfahrung leider oft gezeigt hat, doch recht häufig / allzu häufig passiert ist.