Der allgemeine Fußball-Thread
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Mir, weil einer der Meckeropas ist die Lösung sofort ins Auge gesprungen.
G(eh) wie der "liebgewonnene" Gehstock, danach dann hirn.
So wird ein Schuh draus. Danke, manchmal hört man den Schrei vor lauter Bäumen nicht....
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Mmmmh...
Da fehlen mir eindeutig zu viele Buchstaben. Was meinst du genau?
Bei Jens Lehmann war auch nie von Gehirnerschütterung die Rede nach einem Zusammenprall. Jetzt wissen wir warum, Hohlraumschwingungen zu diagnostizieren wäre wahrscheinlich Mobbing gewesen.
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Gestern war ich auf der Beerdigung eines langjährigen Bekannten: Theo Weiss. Für viele war er der Mann hinterm Tresen meiner Stammkneipe, für die Fußballwelt war er als Pionier der modernen Fanbetreuung ein Revolutionär.
Eingestellt wurde der damals erste offizielle Fanbeauftragte 1989 vom legendären Gladbachmanager Helmit Grashoff, der für ihn Mentor und väterlicher Freund war. Der hatte frühzeitig erkannt, dass aufgrund zahlreicher unangenehmer Ereignisse und Tendenzen ein direkter Dialog zwischen der Vereisführung und der Fanszene nötig geworden war.
Für mich war Fussball in den 80er vor allem aufgrund des grassierenden Rassismus und dem hohen Grad an Gewaltbereitschaft unter den Fans quasi unerträglich geworden. Theo ist damals in der Fanszene aktiv geworden, um diesen lautstarken und handgreiflichen Idioten nicht komplett das Feld zu überlassen. Politik und Fussball waren für ihn unzertrennbar verbunden, er selber sah sich als überzeugten Linken. Dennoch hat er Andersdenkende nie augeschlossen sondern immer diplomatisch versucht, kommunikative Brücken zwischen den verschiedenen Standpunkten und Meinungen zu bauen. Reden konnte er brilliant. Er fungierte als Bindeglied und Vermittler, um Konflikte abzubauen und die Interessen der Fans im Verein zu vertreten.
1988 war er einer der Mitbegründer des "Fanprojekts Möchengladbach", dass sich einer selbstverwalteten Fanszene verschrieben hatte. Manche bezeichnen ihn als das Gewissen der Gladbacher Fanszene. Bei Auswärtsfahrten wirkte er bei Auseinandersetzungen deeskalierend auf Polizisten und Ultras/Hooligans ein. Wenn es um Ticketprobleme, anstehende Stadionverboten oder die Organisation von Sonderzügen ging fand man bei ihm stets ein offenes Ohr.
Geld hat Theo nicht interessiert. Nicht weil er zuviel oder zuwenig davon hatte. Als Grashoff ihm den Job anbot und ihn unvorbereitet nach seiner Gehaltvorstellung fragte, nannte er einen viel zu geringen Betrag. Er kommentierte dies später ironisch mit: "Das war das 1:0 für Helmut". Ein Alptraum waren ihm Anhänger, die Fussball nur konsumieren, also sich ein Ticket kaufen, sich das Spiel im Stadion anschauen und danach umgehend wieder verschwinden.
Sein Wirken gilt als Blaupause für einen Weg der Fanbetreuung, der auf Augenhöhe und Vertrauen basierte. Zunächst hatten einige Funktionäre seine Tätigkeit als nutzlos angesehen. Denen bewies Theo schnell, dass ein guter Draht zur "Kurve" dem Verein bares Geld durch weniger Strafzahlungen spart.
Ungefähr 200 Personen waren zur Beerdigung auf dem alten Luisenstädtischen Friedhof in Kreuzberg gekommen, darunter viele Gladbacher in Kutte. Nach einer längeren eindringlichen Laudatio ging es nach draußen zur Beisetzung der Urne. Dabei wurde der Friedhof mit Bengalos in passenden Vereisfarben eingenebelt und neben anderen Songs auch "You never walk allone" gespielt. Nicht nur mir stand dabei eine Träne im Auge.
Für Theo war das Glas in jeder Situation halb voll, auch angesichts des Todes. Er wollte, dass seine Beerdigung wie ein rauschendes Fest gefeiert wird. Und so kam es: in einem naheliegenden Lokal, das sonst überwiegend von Punks frequentiert, wurden nach einem stärkenden Mittagessen und Kaffeegedeck noch zahlreiche Gerstenkaltschalen und Schnapper geleert.
Für mich war es ein melancholisch-schöner Abschied von einer großartigen Persönlichkeit, die stets eine große Sympathie für Underdogs wie Arminia Bielefeld hegte. Ein herzlicher Dank geht an die Kollegen im Rheinland für ihre großzügige Bewirtung. Prost. Mach et jut, Theo!
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Alles anzeigen
Gestern war ich auf der Beerdigung eines langjährigen Bekannten: Theo Weiss. Für viele war er der Mann hinterm Tresen meiner Stammkneipe, für die Fußballwelt war er als Pionier der modernen Fanbetreuung ein Revolutionär.
Eingestellt wurde der damals erste offizielle Fanbeauftragte 1989 vom legendären Gladbachmanager Helmit Grashoff, der für ihn Mentor und väterlicher Freund war. Der hatte frühzeitig erkannt, dass aufgrund zahlreicher unangenehmer Ereignisse und Tendenzen ein direkter Dialog zwischen der Vereisführung und der Fanszene nötig geworden war.
Für mich war Fussball in den 80er vor allem aufgrund des grassierenden Rassismus und dem hohen Grad an Gewaltbereitschaft unter den Fans quasi unerträglich geworden. Theo ist damals in der Fanszene aktiv geworden, um diesen lautstarken und handgreiflichen Idioten nicht komplett das Feld zu überlassen. Politik und Fussball waren für ihn unzertrennbar verbunden, er selber sah sich als überzeugten Linken. Dennoch hat er Andersdenkende nie augeschlossen sondern immer diplomatisch versucht, kommunikative Brücken zwischen den verschiedenen Standpunkten und Meinungen zu bauen. Reden konnte er brilliant. Er fungierte als Bindeglied und Vermittler, um Konflikte abzubauen und die Interessen der Fans im Verein zu vertreten.
1988 war er einer der Mitbegründer des "Fanprojekts Möchengladbach", dass sich einer selbstverwalteten Fanszene verschrieben hatte. Manche bezeichnen ihn als das Gewissen der Gladbacher Fanszene. Bei Auswärtsfahrten wirkte er bei Auseinandersetzungen deeskalierend auf Polizisten und Ultras/Hooligans ein. Wenn es um Ticketprobleme, anstehende Stadionverboten oder die Organisation von Sonderzügen ging fand man bei ihm stets ein offenes Ohr.
Geld hat Theo nicht interessiert. Nicht weil er zuviel oder zuwenig davon hatte. Als Grashoff ihm den Job anbot und ihn unvorbereitet nach seiner Gehaltvorstellung fragte, nannte er einen viel zu geringen Betrag. Er kommentierte dies später ironisch mit: "Das war das 1:0 für Helmut". Ein Alptraum waren ihm Anhänger, die Fussball nur konsumieren, also sich ein Ticket kaufen, sich das Spiel im Stadion anschauen und danach umgehend wieder verschwinden.
Sein Wirken gilt als Blaupause für einen Weg der Fanbetreuung, der auf Augenhöhe und Vertrauen basierte. Zunächst hatten einige Funktionäre seine Tätigkeit als nutzlos angesehen. Denen bewies Theo schnell, dass ein guter Draht zur "Kurve" dem Verein bares Geld durch weniger Strafzahlungen spart.
Ungefähr 200 Personen waren zur Beerdigung auf dem alten Luisenstädtischen Friedhof in Kreuzberg gekommen, darunter viele Gladbacher in Kutte. Nach einer längeren eindringlichen Laudatio ging es nach draußen zur Beisetzung der Urne. Dabei wurde der Friedhof mit Bengalos in passenden Vereisfarben eingenebelt und neben anderen Songs auch "You never walk allone" gespielt. Nicht nur mir stand dabei eine Träne im Auge.
Für Theo war das Glas in jeder Situation halb voll, auch angesichts des Todes. Er wollte, dass seine Beerdigung wie ein rauschendes Fest gefeiert wird. Und so kam es: in einem naheliegenden Lokal, das sonst überwiegend von Punks frequentiert, wurden nach einem stärkenden Mittagessen und Kaffeegedeck noch zahlreiche Gerstenkaltschalen und Schnapper geleert.
Für mich war es ein melancholisch-schöner Abschied von einer großartigen Persönlichkeit, die stets eine große Sympathie für Underdogs wie Arminia Bielefeld hegte. Ein herzlicher Dank geht an die Kollegen im Rheinland für ihre großzügige Bewirtung. Prost. Mach et jut, Theo!
Borussia trauert um Theo Weiss | Borussia Mönchengladbach | Offizielle WebsiteEr war ein Pionier der aktiven Fanszene Borussias, Mitbegründer des „Fanprojekts“ und darüber hinaus nicht nur der erste Fanbeauftragte des VfL, sondern der…www.borussia.de
Ehre, wem Ehre gebührt! Auch wenn es uns um Arminia geht. Der war ein Großer, weit über Gladbach hinaus bekannt. -
Danke, Bergarmine, dass Du auch an diejenigen erinnerst, die dem „Laden“ auch ohne Money oder Punkte gut tun!
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Gestern war ich auf der Beerdigung eines langjährigen Bekannten: Theo Weiss. Für viele war er der Mann hinterm Tresen meiner Stammkneipe, für die Fußballwelt war er als Pionier der modernen Fanbetreuung ein Revolutionär.
Eingestellt wurde der damals erste offizielle Fanbeauftragte 1989 vom legendären Gladbachmanager Helmit Grashoff, der für ihn Mentor und väterlicher Freund war. Der hatte frühzeitig erkannt, dass aufgrund zahlreicher unangenehmer Ereignisse und Tendenzen ein direkter Dialog zwischen der Vereisführung und der Fanszene nötig geworden war.
Für mich war Fussball in den 80er vor allem aufgrund des grassierenden Rassismus und dem hohen Grad an Gewaltbereitschaft unter den Fans quasi unerträglich geworden. Theo ist damals in der Fanszene aktiv geworden, um diesen lautstarken und handgreiflichen Idioten nicht komplett das Feld zu überlassen. Politik und Fussball waren für ihn unzertrennbar verbunden, er selber sah sich als überzeugten Linken. Dennoch hat er Andersdenkende nie augeschlossen sondern immer diplomatisch versucht, kommunikative Brücken zwischen den verschiedenen Standpunkten und Meinungen zu bauen. Reden konnte er brilliant. Er fungierte als Bindeglied und Vermittler, um Konflikte abzubauen und die Interessen der Fans im Verein zu vertreten.
1988 war er einer der Mitbegründer des "Fanprojekts Möchengladbach", dass sich einer selbstverwalteten Fanszene verschrieben hatte. Manche bezeichnen ihn als das Gewissen der Gladbacher Fanszene. Bei Auswärtsfahrten wirkte er bei Auseinandersetzungen deeskalierend auf Polizisten und Ultras/Hooligans ein. Wenn es um Ticketprobleme, anstehende Stadionverboten oder die Organisation von Sonderzügen ging fand man bei ihm stets ein offenes Ohr.
Geld hat Theo nicht interessiert. Nicht weil er zuviel oder zuwenig davon hatte. Als Grashoff ihm den Job anbot und ihn unvorbereitet nach seiner Gehaltvorstellung fragte, nannte er einen viel zu geringen Betrag. Er kommentierte dies später ironisch mit: "Das war das 1:0 für Helmut". Ein Alptraum waren ihm Anhänger, die Fussball nur konsumieren, also sich ein Ticket kaufen, sich das Spiel im Stadion anschauen und danach umgehend wieder verschwinden.
Sein Wirken gilt als Blaupause für einen Weg der Fanbetreuung, der auf Augenhöhe und Vertrauen basierte. Zunächst hatten einige Funktionäre seine Tätigkeit als nutzlos angesehen. Denen bewies Theo schnell, dass ein guter Draht zur "Kurve" dem Verein bares Geld durch weniger Strafzahlungen spart.
Ungefähr 200 Personen waren zur Beerdigung auf dem alten Luisenstädtischen Friedhof in Kreuzberg gekommen, darunter viele Gladbacher in Kutte. Nach einer längeren eindringlichen Laudatio ging es nach draußen zur Beisetzung der Urne. Dabei wurde der Friedhof mit Bengalos in passenden Vereisfarben eingenebelt und neben anderen Songs auch "You never walk allone" gespielt. Nicht nur mir stand dabei eine Träne im Auge.
Für Theo war das Glas in jeder Situation halb voll, auch angesichts des Todes. Er wollte, dass seine Beerdigung wie ein rauschendes Fest gefeiert wird. Und so kam es: in einem naheliegenden Lokal, das sonst überwiegend von Punks frequentiert, wurden nach einem stärkenden Mittagessen und Kaffeegedeck noch zahlreiche Gerstenkaltschalen und Schnapper geleert.
Für mich war es ein melancholisch-schöner Abschied von einer großartigen Persönlichkeit, die stets eine große Sympathie für Underdogs wie Arminia Bielefeld hegte. Ein herzlicher Dank geht an die Kollegen im Rheinland für ihre großzügige Bewirtung. Prost. Mach et jut, Theo!
Danke für den interessanten Beitrag, an dem man aber auch wieder erkennen kann,dass auch in der Fußball Fanszene früher eben auch nicht alles besser war.
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Was für ein Glück das im deutschen Fußball wirklich alles geregelt wird:
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Was für ein Glück das im deutschen Fußball wirklich alles geregelt wird:
Hat man vorher teilweise auch schon gesehen.
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Das nenne ich mal Kartenflut...

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Schöne Story ! Vermutlich hat er das bessere Spiel gesehen, was die Atmosphäre angeht
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Schöne Story ! Vermutlich hat er das bessere Spiel gesehen, was die Atmosphäre angeht
!...und musste sich über keinen VAR ärgern

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Möge zur heutigen Feier Flasche voll sein

Alles Gute, Giovanni Trapattoni!Der VfB gratuliert seinem ehemaligen Trainer Giovanni Trapattoni herzlich zu seinem 87. Geburtstag am heutigen Dienstag.www.vfb.de -
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Beitrag von ~dna (
18. März 2026 um 16:03 )Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht (25. Mai 2026 um 16:56 ). -
Heftig. Aber den Regeln entsprechend und von daher korrekt.
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Hatte ich mich damals schon gefragt, ob das ein Nachspiel haben wird... Hatte es!
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https://www.kicker.de/entscheidung-a…1202657/artikel
Auch krass, aber wohl eine unumgägliche Entscheidung. Man stelle sich vor, sowas würde Schule machen und ständig und immer verlassen irgendwelche Teams "bockig" den Platz.
Hat das nicht mal Kuwait auf Befehl des Oberscheichs bei einer WM (ich meine 1982?) gemacht? Damals wurden die aber nicht disquailifiziert.
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Beitrag von ~dna (
18. März 2026 um 17:17 )Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht (25. Mai 2026 um 16:59 ). -
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