Spontan denke ich, dass die Übernahme durch die RP besser ist als eine Fusion von NW und WB (darüber gab es schon Gerüchte). So bleibt es bei zwei voreinander getrennten und unabhängigen Blättern, selbst falls weiterhin einzelne Redaktionen zusammenarbeiten. Die lokale Vielfalt bleibt also bestehen.
Dass im Hintergrund Zugehörigkeiten zu größeren Konzernen stehen, ist heutzutage normal. Auch jetzt gehört das WB ja zu einer größeren Holding. Dass diese nun von einer noch größeren geschluckt wird, bedeutet vermutlich auch, dass das WB bessere Zukunftschancen hat.
Inwieweit sich die journalistische Arbeit und Qualität verändern wird, kann ich nicht beurteilen. Ich denke, die überregionalen Mantelteile werden noch weniger und vielleicht gar nicht mehr in der Region gemacht. So ist das bei der NW aber auch. Damit fokussiert man sich vor Ort aber immer mehr auf das Lokale. Und das kann nützlich sein. Aber inwieweit z.B. auch in den Lokalredaktionen Stellen nach der Übernahme abgebaut werden, kann man nicht voraussehen.